oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Netz Literatur Projekt. Entwicklung einer neuen Literaturform von 1960 bis heute.
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Netz Literatur Projekt. Entwicklung einer neuen Literaturform von 1960 bis heute. [Taschenbuch]

Sabrina Ortmann

Preis: EUR 20,50 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Gewöhnlich versandfertig in 10 bis 14 Tagen.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Klenkes, Aachens Stadtillustrierte, September 2001

Literatur wird schneller, spontaner, die Texte kürzer und geprägt von der Schnittechnik ähnlich der MTV-Ästhetik. Ort des Wandels ist - wie sollte es anders sein? - das Internet, in dem sich neue und alte Literaturformen tummeln. Denn schon seit den 60er Jahren tüfteln Autoren mit elektronischen Medien. Und seitdem das Web an Popularität gewonnen hat, expandiert auch die Netzliteratur.

Sabrina Ortmann vom virtuellen Salon Berliner Zimmer hat sich für ihr Sachbuch "netz literatur projekt" mitten in diese Schnelllebigkeit gestürzt. Die Pionierin der deutschsprachigen WWW-Literatur erzählt die internationale Geschichte der Szene und erklärt zudem anhand deutschsprachiger Projekte, was geht.

Alle drei Beispiele, so Ortmann in ihrer fundiert recherchierten Arbeit, nutzen das Web und dessen "Möglichkeiten der Technik, der Interaktivität und der Kommunikation". Genau das macht für die Autorin Netzliteratur aus.

Telepolis, September 2001,

Aus alt mach neu: (Experimentelle) Literatur tummelt sich heute (auch) im World Wide Web.

Die Frage ist so alt wie der Begriff selbst: Was ist Literatur? Lyrik, Romane, Novellen, John-Sinclair-Heftchen oder experimentelle Wortspielereien, die der Autor Wochen nach der Niederschrift oder dem Anordnen selbst nicht mehr begreift? Logisch, dass sich mit jeder technischen Neuerung diese Frage aller Fragen wieder und wieder stellt. Sabrina Ortmann vom literarischen Salon Berliner Zimmer liefert mit dem Buch netz literatur projekt einige Antworten. An drei Beispielen macht die Autorin deutlich, wie Netzliteratur funktionieren kann.(...)

Und Literatur im Netz respektive Netzliteratur, so Ortmann, lebt oft von ihrer Spontaneität, von Kürze und Schnitten ähnlich der MTV-Ästhetik. Die Zeichensprache des Internet, etwa der Smileys oder Kürzel, strahlen zudem zurück auf die "normale" Literatur. Was früher ein Briefroman war, wird heute zur Email-Erzählung. Und last but not least wird natürlich auch die Schreibe rasanter. Weswegen diese Bestandsaufnahme auch nur von geringer Halbwertzeit sein dürfte. Ihren Wert mindert das nicht!

Kurzbeschreibung

Im World Wide Web, in Mailinglisten, Foren, Newsgroups und Chats ist seit Mitte der neunziger Jahre - unabhängig vom renommierten Literaturbetrieb - eine vielfältige und lebendige Literaturszene mit Profiautoren und Amateuren, Wettbewerben und theoretischen Diskursen entstanden. Die mit der Nutzung des Internets einhergehende Digitalisierung von Text wird als die dritte große Revolution des Literaturwesens bezeichnet: Dem Computer wird für die Produktionsbedingungen von Literatur eine ebenso große Bedeutung beigemessen wie der Erfindung des Buchdrucks.

Dieses Buch erzählt die Geschichte der digitalen Literatur von ihren Anfängen bis heute: Bereits seit den sechziger Jahren experimentieren Schriftsteller mit elektronischen Medien. Die ersten auf Disketten publizierten Hyperfictions in den USA führten in den achtziger Jahren zu einer Debatte über die Freiheit des Lesers. Mit der wachsenden Popularität des World Wide Web in den Neunzigern fanden die Hobby-Autoren unabhängig von den Verlagen ihren Weg in die Öffentlichkeit. Wettbewerbe und Veranstaltungen wie die "Softmoderne" und der "Pegasus" förderten die Entstehung von und die Diskussion über die sogenannte Netzliteratur. Eine ausführliche Darstellung der Erscheinungsformen und Tendenzen der Internet-Literatur im Jahr 2000 sowie die Untersuchung aktueller kollaborativer Netzliteraturprojekte zeigt die sich für die Literatur durch Digitalisierung und Vernetzung ergebenden neuen Aspekte und Merkmale. Am Ende steht ein spekulativer Ausblick auf die nahe Zukunft digitaler Literatur und auf die Veränderungen, die sie für den konventionellen Literaturbetrieb mit sich bringt. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der - bis heute unbeantworteten - Frage nach den charakteristischen Merkmalen der "Netzliteratur" gewidmet.

Der Autor über sein Buch

Geschichte und aktuelle Entwicklung der digitalen Literatur
Dieses Buch erzählt die Geschichte der digitalen Literatur von ihren Anfängen bis heute: Bereits seit den sechziger Jahren experimentieren Schriftsteller mit elektronischen Medien. Die ersten auf Disketten publizierten Hyperfictions in den USA führten in den achtziger Jahren zu einer Debatte über die Freiheit des Lesers. Wettbewerbe und Veranstaltungen wie die "Softmoderne" und der "Pegasus" förderten die Entstehung von und die Diskussion über die sogenannte Netzliteratur. Eine ausführliche Darstellung der Erscheinungsformen und Tendenzen der Internet-Literatur im Jahr 2000 sowie die Untersuchung aktueller kollaborativer Netzliteraturprojekte zeigt die sich für die Literatur durch Digitalisierung und Vernetzung ergebenden neuen Aspekte und Merkmale. Am Ende steht ein spekulativer Ausblick auf die nahe Zukunft digitaler Literatur und auf die Veränderungen, die sie für den konventionellen Literaturbetrieb mit sich bringt.

Über den Autor

Sabrina Ortmann, 1972 in Göttingen geboren, studierte in Berlin Germanistik, Geschichte und Soziologie. Seit 1998 ist sie Herausgeberin des Literaturportals. 2000 schrieb sie ihre Magisterarbeit zum Thema "Literatur im Netz und Netzliteratur". Sabrina Ortmann veröffentlichte zahlreiche Fach- und Zeitungsartikel zum Thema "Literatur im Internet". 2001 erschien das von Sabrina Ortmann und Enno E. Peter herausgegebene literarische Online-Tagebuch: Mein Pixel-Ich".
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de