Pressestimmen
Aus alt mach neu: (Experimentelle) Literatur tummelt sich heute (auch) im World Wide Web.
Die Frage ist so alt wie der Begriff selbst: Was ist Literatur? Lyrik, Romane, Novellen, John-Sinclair-Heftchen oder experimentelle Wortspielereien, die der Autor Wochen nach der Niederschrift oder dem Anordnen selbst nicht mehr begreift? Logisch, dass sich mit jeder technischen Neuerung diese Frage aller Fragen wieder und wieder stellt. Sabrina Ortmann vom literarischen Salon Berliner Zimmer liefert mit dem Buch netz literatur projekt einige Antworten. An drei Beispielen macht die Autorin deutlich, wie Netzliteratur funktionieren kann.(...)
Und Literatur im Netz respektive Netzliteratur, so Ortmann, lebt oft von ihrer Spontaneität, von Kürze und Schnitten ähnlich der MTV-Ästhetik. Die Zeichensprache des Internet, etwa der Smileys oder Kürzel, strahlen zudem zurück auf die "normale" Literatur. Was früher ein Briefroman war, wird heute zur Email-Erzählung. Und last but not least wird natürlich auch die Schreibe rasanter. Weswegen diese Bestandsaufnahme auch nur von geringer Halbwertzeit sein dürfte. Ihren Wert mindert das nicht! -- Telepolis, September 2001,
Literatur wird schneller, spontaner, die Texte kürzer und geprägt von der Schnittechnik ähnlich der MTV-Ästhetik. Ort des Wandels ist - wie sollte es anders sein? - das Internet, in dem sich neue und alte Literaturformen tummeln. Denn schon seit den 60er Jahren tüfteln Autoren mit elektronischen Medien. Und seitdem das Web an Popularität gewonnen hat, expandiert auch die Netzliteratur.
Sabrina Ortmann vom virtuellen Salon Berliner Zimmer hat sich für ihr Sachbuch "netz literatur projekt" mitten in diese Schnelllebigkeit gestürzt. Die Pionierin der deutschsprachigen WWW-Literatur erzählt die internationale Geschichte der Szene und erklärt zudem anhand deutschsprachiger Projekte, was geht.
Alle drei Beispiele, so Ortmann in ihrer fundiert recherchierten Arbeit, nutzen das Web und dessen "Möglichkeiten der Technik, der Interaktivität und der Kommunikation". Genau das macht für die Autorin Netzliteratur aus. -- Klenkes, Aachens Stadtillustrierte, September 2001
Telepolis, September 2001,
Aus alt mach neu: (Experimentelle) Literatur tummelt sich heute (auch) im World Wide Web.
Die Frage ist so alt wie der Begriff selbst: Was ist Literatur? Lyrik, Romane, Novellen, John-Sinclair-Heftchen oder experimentelle Wortspielereien, die der Autor Wochen nach der Niederschrift oder dem Anordnen selbst nicht mehr begreift? Logisch, dass sich mit jeder technischen Neuerung diese Frage aller Fragen wieder und wieder stellt. Sabrina Ortmann vom literarischen Salon Berliner Zimmer liefert mit dem Buch netz literatur projekt einige Antworten. An drei Beispielen macht die Autorin deutlich, wie Netzliteratur funktionieren kann.(...)
Und Literatur im Netz respektive Netzliteratur, so Ortmann, lebt oft von ihrer Spontaneität, von Kürze und Schnitten ähnlich der MTV-Ästhetik. Die Zeichensprache des Internet, etwa der Smileys oder Kürzel, strahlen zudem zurück auf die "normale" Literatur. Was früher ein Briefroman war, wird heute zur Email-Erzählung. Und last but not least wird natürlich auch die Schreibe rasanter. Weswegen diese Bestandsaufnahme auch nur von geringer Halbwertzeit sein dürfte. Ihren Wert mindert das nicht!