Neue Zürcher Zeitung
Edith Wharton als Cicerone
es. Die amerikanische Schriftstellerin Edith Wharton hatte mit Italien eine lebenslängliche Liebesaffäre. Lange bevor sie für ihren Roman «Zeit der Unschuld» 1921 als erste Frau den Pulitzerpreis bekam, erschien ihr Buch über die schönsten italienischen Villen und ihre Gärten, das für Autoren, Landschaftsarchitekten und weitere italiensüchtige Reisende zur Bibel wurde.
Unvergesslich blieb der englischen Marchesa Iris Origo die Reise auf Whartons Spuren. Sie erinnert sich an die Reise, die sie 1911 als Schulmädchen mit ihrer Mutter unternahm, die den Chauffeur unbekümmert zu jeder angegebenen Adresse dirigierte, um zur Verblüffung der überrumpelten Eigentümer deren grüne Paradiese zu inspizieren. Eine Methode, die heute kaum mehr zur Nachahmung empfohlen werden kann. Oder doch? Die englische Publizistin und Photographin Vivian Russell, selber eine passionierte Gärtnerin, hat bald hundert Jahre nach Edith Wharton die gleichen Anlagen besucht. Obwohl sich auch in Italien vieles verändert hat, ist das Resultat wieder himmelhochjauchzende Begeisterung. Und ebenso ansteckend.
Pressestimmen
"Ein Fest fürs Auge ... selten wurden italienische Gartenanlagen stimmungsvoller fotografiert" (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Bilder voller Atmosphäre und Anmut" (Generalanzeiger)
"ein wunderschönes Lese- und Bilderbuch" (Stuttgarter Zeitung)