Achtung bei Lampenöl:
Verwenden Sie für Ihre Petroleumlampen niemals ein Öl auf der Basis von (umgeestertem) Pflanzenöl, wie es im Handel gelegentlich anzutreffen ist! Dies wird zwar aus nachwachsendem Rohstoff hergestellt und entsprechend beworben. Wie ich festgestellt habe, verharzt es jedoch alsbald infolge von Licht und Oxidation, nimmt sülzeartige Beschaffenheit an und verstopft dann den Docht. Dieser verliert seine kapillare Saugkraft. Dadurch brennt die Flamme nur noch minimal und verlöscht aus Mangel an nachgeliefertem Brennstoff immer wieder. Auch der Dochtantrieb wird dadurch verklebt. Unweigerlich ist dann ein neuer Docht erforderlich, denn das Auswaschen des verdorbenen Dochtes ist ganz unpraktikabel. Vor Verwendung eines Lampenöls sorgfältig die Beschreibung des Produktes auf dem Etikett lesen!
Auch flüssige Grillanzünder sind für Lampen ganz ungeeignet. Sie haben einen zu niedrigen Siedepunkt, die Flamme brennt nicht konstant, sondern wird während des Brennvorgangs mit steigender Temperatur der Lampe immer größer und verrußt den Zylinder.
Dieseltreibstoff funktioniert zwar und ist billig, doch brennt er mit rußender, unangenehm riechender Flamme ohne optimale Leuchtkraft. Bei billigen Gartenfackeln ist dies egal, in Lampen macht Diesel aber keine Freude.
Deshalb für Öllampen = "Petroleumlampen" nur gereinigtes Lampenpetroleum verwenden, wie es hier angeboten wird. Es ist für Lampen jeder Dochtform und Größe gut tauglich.