"Das Scheitern einer Sommerliebe. Man trinkt zuviel, die U-Bahn ist ein Porno (von wegen da schiebt sich was in einen Tunnel), der polnische Freund trägt einen Bart und wird verhaftet. Großes Album."
"Goodnight Irene: eins der schönsten (Liebes)Lieder überhaupt: And if Irene turns her back on me, I'm gonna take morphine and die. Eine große und tragische Figur der amerikanischen Unterhaltungsmusik."
"Allein für PASSENGER lohnt sich der Kauf. Das Leben als teures Auto: das Chrom, das ganze Leder und alle können hineinsehen, dabei ist's egal und er ihr Passagier. Depressiv, verschachtelt."
"Herr Burroughs singt/spricht, Herr Cobain spielt Gitarre und Herr Novoselic gibt den Mann in schwarz auf dem Cover. Schwer zu bekommen, macht sich aber sehr insiderig auf so einer Liste."
"Zwischen verachtenswert und sympathisch: Millencolin. Gut für gute Laune und die ganz sachte Melancholie nach dem verkackten Skateboardstunt. Nett, dass die 4 Schweden es Softcore nennen."
"Poppig,schwule,glitzernd-subversive Discomucke mit einer der schönsten Elektro-Balladen, die man sich vorstellen kann. Mehr als nur Pop. Zwischen Fisherspooner und Elton John."
"Da ist das Lied drauf, wo der eine noch schläft, im Schlaf redet und der andere weiß nicht was es bedeutet. Ich fand's toll damals. Du dann wohl nicht :)"
"Schön, traurig, entrückt und versponnen: I heard a funny thing. Somebody said to me, you know that I could be in love with almost every one. I think people are the greatest fun. Bunte, böse Welt."
"HipHop wie man ihn gern hat:Sexistisch, dumm. Psychopatisches Getue und Frauenfeindlichkeit par excellence. Frauen blasen einfach gerne, ob sie wollen oder nicht. Erkenntnistheoretischer Rap."
"Nett. Zwischen Brachial-Humor und Alltagsstudien aus dosenbiergeduschten Wohnzimmern des Ruhrgebiets. Nicht so dumm wie sie tun. Emanzipierter Punk Rock ohne Dogma."
"Ein Mädchen-Chor aus Belgien,auch wenn man Ost-Europa in Erwägung zieht.Teilweise wirklich zu Herzen gehende Interpretationen halb-alternativer Rock-Songs.Dave Grohl war begeistert.Was weiß der schon?"
"Zwei bleiche Russinnen mit einem atmosphärischen Album, das kaum einen Ausfall zu verzeichnen hat. Präkapitalistische Exotik und lesbisches Gepose erledigen den Rest. Borderline-Pop."
"Guter Soundtrack für einen guten Film. Vielleicht ein bisschen zu viel türkische Folklore - da die zu Herzen gehenden Texte (im Film untertitelt) sich nicht erschließen. Dennoch."
"Kein ironischer Bruch, keine Verschleierung, keine Angst vor Sprache. Unendlich ehrlich, traurig, ein letzter Aufschrei. Es gibt keinen Vergleich. Unbedingte Pflicht."
"Tolle Witwen-Show. Der tote Mann wird abwechselnd angeklagt, bemitleidet, zurückgefordert - außerdem muss er tolle Haut gehabt haben - Miles and miles of perfect skin..."
"Mexikanische Koks-Dealer die Death-Metal spielen, vom Kokain abraten, die Revolution einfordern und sowieso gar nicht so viel fressen können, wie sie kotzen möchten."
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