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Gut haben es Bully & Co. gemeint und viel Arbeit in das Animationswerk gesteckt, doch das reicht in diesem Fall einfach nicht aus. Einige Gags zünden tatsächlich, jedoch ist das Gros der Witze harmlos, lahm, nervtötend oder bereits bekannt. Auch die Anspielungen auf andere Kinohits hat man anderswo schon besser gesehen. Auch wenn Bully Herbig stets betonte, ein Realfilm war undurchführbar, weil die Kostümierung einfach zu anstrengend und nicht überzeugend genug gewesen wäre (niemand hätte ihn angeblich gerne 90 Minuten in Frauenkleidern gesehen), wäre dies genau die Lösung gewesen. Die Chemie zwischen Herbig, Tramitz und Kavanian kommt eben nur im Realen perfekt rüber. Und was die Kostümierung betrifft: Häschenkostüme und knallenge Enterprise-Leggins hat er uns vorher doch auch "zugemutet" – da hätte das Publikum sicherlich auch Reifröcke und Roben verkraftet. Die Animationstechnik ist fast tadellos, aber dennoch kein Vergleich mit Pixar-Perfektion. Gelungen sind allerdings die komischen Stimmen und Dialekte, die vor allem von Bully und Kavanian stammen. Fazit: Ein Zusammenschnitt aller "Bullyparade"-Folgen über Franz und seine Angetraute Sissi als Kinofilm wäre witziger und befriedigender gewesen. Schade.
Moviemans Kommentar zur DVD: Das Making of ist klasse. Ein richtig guter Mix aus Inhaltsvermittlung und Unterhaltung. Das die Bonusdisc nochmals 5 Trailer ( die erste Disc hatte bereits 5 ) enthält, empfinde ich aus Endkundensicht als überflüssig. Dafür gefällt sehr das Feature „So entstand der Film“ als Quadbild. Dazu muss gar nichts erklärt werden, man versteht es auch als Laie. Die TV-Auftritte, die Kaiserfahrt samt „Making of“ empfinde ich als überflüssig. Die AB-Sprüche und Grüße sind wiederum ein toller Einfall, der sicher gut ankommen wird. Die Navigation verlief zu jeder Zeit problemlos. Der wilde Soundmix verwirrt mich etwas. Da ist von „Mischen Sie ihren eigenen Soundmix“ die Rede und die Regler wandern. Dies hinterlässt bei mir den Eindruck, ich könnte tatsächlich hier etwas „mixen“. Tatsächlich habe ich nur die Wahl zwischen verschiedenen einzelnen bis finalen Tonspuren.
Bild: Ich hätte nicht gedacht, dass nach nur 12 Jahren DVD mal sagen zu müssen: Diese DVD ist das Beste, was auf diesem Medium möglich ist. Es gibt keine, nicht eine einzige Schwäche, die hier zu monieren wäre. Alle Bildwerte sind einmalige Spitze und erreichen die volle Punktzahl. Kein Rauschen, kein verschluckter Konturschatten, keine Unschärfen, keine über-/ oder untersättigten Farben ( obwohl es oft schon etwas bonbonfarbig wirkt ).
Ton: Tja und was für das Bild gilt, übertrifft der Ton sogar noch. Eigentlich müsste man hier durchweg eine 11 vergeben, denn der Film ist von vorn bis hinten gespickt mit einer Raumnutzung, die schon als real zu bezeichnen ist. Immer wieder laufen Leute von vorn nach hinten von links nach rechts und umgekehrt, natürlich stets von allerlei Geklimper wie Marschmusik begleitet. Dabei gibt es keinerlei Einschränkungen in der Dynamik, die sowohl in abgrundtiefe Regionen vorstößt, als auch keine schwächelnde Höhen kennt. Musikeinlagen entfalten regelrechten Drive, etwa wenn Lissi eine Stripeinlage hinlegt ( 20.25 ). Selbst im Menü folgt das Kutschenklappern exakt dem Bild quer durch das Bild. Sensationell gut!
Extras: Das Making of ist klasse. Ein richtig guter Mix aus Inhaltsvermittlung und Unterhaltung. Das die Bonusdisc nochmals 5 Trailer ( die erste Disc hatte bereits 5 ) enthält, empfinde ich aus Endkundensicht als überflüssig. Dafür gefällt sehr das Feature „So entstand der Film“ als Quadbild. Dazu muss gar nichts erklärt werden, man versteht es auch als Laie. Die TV-Auftritte, die Kaiserfahrt samt „Making of“ empfinde ich als überflüssig. Die AB-Sprüche und Grüße sind wiederum ein toller Einfall, der sicher gut ankommen wird. Die Navigation verlief zu jeder Zeit problemlos. Was fehlt, ist ein Audiokommentar mit den Sprechern und deren Filmstimmen. --movieman.de
Die Rezensentin dieser DVD gibt zu: Über Bully Herbigs Megaerfolg "Der Schuh des Manitu" konnte sie noch laut lachen, mit den richtigen Begleitern an ihrer Seite und dem richtigen Getränk im Pappbecher. Herbigs computeranimierte "Sissie"-Parodie "Lissi und der wilde Kaiser" allerdings reicht gerade mal für ein müdes Grinsen. Wie schon im Vorgänger "(T)Raumschiff Surprise" reiht sich ein derber Schenkelklopferwitz an den nächsten, von Wiener Schmäh ist da nicht viel zu hören. Obendrein erspinnt Herbig eine haarsträubende Abenteuergeschichte, in der Kaiserin Lissi von einem Yeti gekidnappt wird und Freundschaft mit dem stinkenden Zotteltier schließt. Filmzitate aus "King Kong" und "Fluch der Karibik" peppen das Ganze auf, allerdings: Vor lauter Referenzen entwickelt der Animationsstreifen keine eigene Linie. Am Ende ist "Lissi und der wilde Kaiser" nicht mehr und nicht weniger als platter Klamauk; mit dem feinen Humor so vieler amerikanischer Filme des Genres kann das definitiv nicht mithalten. (jul)Features: Making-of, Interviews, Produktionstagebuch, Original-Filmskizzen, So entstand der Film, Der wilde Soundmixer, Anrufbeantworter und Geburtstagsgrüße, TV-Auftritte
Kurzbeschreibung
Lissi und Franz. Ein wunderbares Paar in einer wunderbaren Welt! Eine Welt der Harmonie, des Einklangs - um nicht zu sagen des Gleichklangs. Alles ist in bester Ordnung. Genug Geldscheine zum Verheizen und reichlich Schokoladenkugeln zum Golfen. Selbstverständlich wird ab und zu auch ein bisserl regiert und ordentlich herumflaniert. Doch von einer Sekunde zur nächsten verdüstern Wolken den immerblauen Himmel über Schloss Schöngrün: Kaiserin Lissi wird Opfer einer Entführung! Umgehend nimmt der tapfere Franzl in Begleitung des Feldmarschalls und der kaiserlichen Frau Mama die Verfolgung des Kidnappers und seines Opfers auf. Anfänglich tappen sie im Dunkel, doch schon bald stoßen sie auf Fragmente eine Botschaft, die Lissi unbemerkt auf dem Weg zurücklassen konnte. Ihr Inhalt, soweit er sich rekonstruieren lässt, bedeutet einen Schock für Franz. Doch statt zu resignieren, reagiert der Kaiser seinem Naturell entsprechend: wild!!! Eine Jagd beginnt, die nicht einmal an der Landesgrenze halt macht, sondern bis tief nach Bayern führt. Und die ihren Höhepunkt im Finale des Filmes findet...
Produktbeschreibungen
Lissi und Kaiser Franz. Ein wunderbares Paar in einer wunderbaren Welt voller Harmonie und Eintracht. Alles scheint in bester Ordnung. Genug Geldscheine zum Verheizen und reichlich Schokoladenkugeln zum Golfen. Selbstverständlich wird ab und zu auch ein bisserl regiert und ordentlich herumflaniert. Bis zu jenem Tag, als sich die Wolken am immerblauen Himmel über Schloss Schöngrün verdunkeln und Kaiserin Lissi plötzlich Opfer einer Entführung wird.
Umgehend nimmt der tapfere Franzl in Begleitung des Feldmarschalls und der kaiserlichen Frau Mama die Verfolgung des Kidnappers und seines Opfers auf. Anfänglich tappen sie im Dunkeln, doch schon bald stoßen sie auf Fragmente einer Botschaft, die Lissi unbemerkt auf dem Weg zurücklassen konnte. Ihr Inhalt, soweit er sich rekonstruieren lässt, bedeutet einen Schock für Franz! Doch statt zu resignieren, reagiert der Kaiser seinem Naturell entsprechend: wild! Eine Jagd beginnt, die nicht einmal an der Landesgrenze halt macht, sondern bis tief nach