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Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer: Eine Biographie
 
 
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Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer: Eine Biographie [Gebundene Ausgabe]

Erik Lorenz , Rudolf Welskopf , Isolde Stark
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 296 Seiten
  • Verlag: Palisander; Auflage: 2. Bearb. u. erg. (20. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938305142
  • ISBN-13: 978-3938305140
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 355.320 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Erik Lorenz
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Leben für die Indianer
Den meisten Bürgern der ehemaligen DDR, aber auch zahlreichen BRD-Bürgern wird der Film Die Söhne der Großen Bärin ein Begriff sein. Fast in Vergessenheit geraten zu sein scheint jedoch die Autorin, welche die Vorlage zum Film lieferte und damit eines der populärsten Jugendbücher der DDR verfasste: Liselotte Welskopf-Henrich.
Erik Lorenz stellt in diesem Buch nach feinsinniger Recherche dar, welch vielseitige und couragierte Frau Liselotte Welskopf-Henrich war. Ihr Verhältnis zu den Ureinwohnern Nordamerikas war geprägt von einer lebenslangen, leidenschaftlichen Anteilnahme und von wissenschaftlichem Interesse. Diese Verbundenheit spiegelt sich in ihren Büchern wider, in denen sie sich auf Grundlage von genauer Forschung um eine kulturhistorisch richtige und gerechte Darstellung der Indianer bemühte. Sie versuchte, auf deren Probleme aufmerksam zu machen und setzte sich für eine Verbesserung der Lebensqualität der Indianer ein.
Auf eindrucksvolle Weise gelingt es Erik Lorenz, Liselotte Welskopf-Henrichs große Faszination für die Indianer nachzuzeichnen. Er würdigt die zahlreichen Verdienste dieser außergewöhnlichen Wissenschaftlerin und Autorin und forscht intensiv nach den Quellen, Beweggründen und Inspirationen für ihr belletristisches Schaffen.
Dabei kommt Liselotte Welskopf-Henrich so oft wie möglich selbst zu Wort: in Zitaten oder ganzen Aufsätzen, die in diesem Buch teilweise zum ersten Mal veröffentlicht werden.
Mit einem Nachwort von Rudolf Welskopf.

Über den Autor

Erik Lorenz, geb. 1988 in Berlin, interessierte sich schon früh für die Indianer Nordamerikas. Seit 1997 veröffentlicht er eigene Texte und widmet sich in seiner Freizeit dem Schreiben. Er war Mitbegründer der Schülerzeitung des Descartes-Gymnasium und leitete diesselbe bis 2005. Seit Herbst 2008 studiert er in Holland Internationales Marketing.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Basti K
Format:Gebundene Ausgabe
Liselotte Welskopf-Henrich war eine der erfolgreichsten und beliebtesten Autorinnen der DDR, besonders dank ihrer Indianerbücher Die Söhne der großen Bärin" und Das Blut des Adlers". Während es etliche Bücher über Karl May gibt, gar einen eigenen Karl-May-Verlag und an verschiedenen Orten Deutschlands Karl-May-Spiele, gab es über die ostdeutsche Schriftstellerin, deren Bücher sich im Unterschied zu May durch historische und völkerkundliche Korrektheit auszeichnen, nicht einmal eine einfache Biographie. Mit Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer" ändert sich das - ein Buch, auf das ich lange gewartet habe. Für mich bot es viele interessante Informationen zu den Hintergründen von Welskopf-Henrichs Büchern, dazu, warum sie die Bücher schrieb, die sie geschrieben hat. Nach der Lektüre des Buches bewundere ich die Autorin nur noch mehr, und nun habe ich wieder Lust bekommen, die alten Bücher endlich mal wieder hervorzukramen. Es ist schon faszinierend, wie sehr diese Frau sich für Indianer und andere Unterdrückte eingesetzt hat und wie sie ihre persönlichen Erfahrungen literarisch verarbeitet hat.
Zu erwähnen ist, dass es sich trotz des Untertitels Eine Biographie" nicht um eine klassische Biographie in der Hinsicht handelt, dass es eine umfassende, chronologische Widergabe des Lebenslaufes wäre. Im Gegenteil, der Lebenslauf wird im ersten Kapitel innerhalb weniger Seiten abgehandelt - danach geht es vor allem um einige bestimmte, ausgewählte Aspekte bzgl. des schriftstellerischen Schaffens Welskopf-Henrichs. Das mag den ein oder anderen stören; mir hat es so gerade gefallen, da der Autor sich im Wesentlichen auf wirklich interessante Themen beschränkt hat, z.B. darauf, wie Welskopf-Henrich die Verfilmung von Die Söhne der großen Bärin" bewertet hat oder was ihre Quellen für Die Söhne der großen Bärin" waren. Auch wenn der biographische Teil recht kurz geraten ist, hat man am Ende des Buches aufgrund der vielen Anekdoten und Zitate doch das Gefühl, einschätzen zu können, was für eine interessante, bewundernswerte Frau Welskopf-Henrich eigentlich war. Abgerundet wird das Ganze durch ein Vorwort des Sohnes der Autorin, ein Nachwort einer Kollegin sowie verschiedene Texte von Welskopf-Henrich selbst. Auch wenn sich eine kleine Anzahl an Rechtschreibfehlern eingeschlichen hat, ist dieses Buch, für alle zu empfehlen, die Welskopf-Henrichs Bücher gern gelesen haben und sich für deren Hintergründe interessieren.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Um ehrlich zu sein war mir bisher nur Karl May ein Begriff und seine Sätze wie "Ein Indiander kennt keinen Schmerz", haben das Bild des Indianers nachhaltig geprägt. Ich habe seine Bücher geliebt(Nicht nur die über den Wilden Westen).
Jedoch war mir nicht bewusst das es "auf der anderen" Seite Deutschlands noch eine Autorin gab, die Karl May mindestens ebenbürtig ist. Als ich ihr Buch "Die Söhne der großen Bärin" las konnte ich nicht begreifen, weshalb ich als Kind nur Karl May zu Verfügung hatte. Auf einmal wurden Zusammenhänge deutlicher und das Leben der Indianer auf eine art und Weise transportiert wie nur sie es versteht...
Nun haben wir also zwei großartige Autoren die Indianer in Deutschland der breiten Masse zugänglich machten. Aber während ich von Karl May alle Bücher habe, jede Verfilmung gesehen habe und im Museum war - fand ich von Welskopf - Henrich so gut wie nichts.
Das änderte sich durch einen Glücksgriff mit diesem Buch. Der Autor beschreibt auf eine unterhaltsame Art und Weise wie Welskopf - Henrich sich dem Thema der Indianer angenommen hat. Auf einmal findet man nicht nur zusätzliche Informationen zu ihren Büchern, sondern eine spannende Geschichte über eine Frau der man viel zu wenig Respekt für ihre Leistungen zollt.

Man spürt in diesem Buch den tiefen Respekt des Autors vor dem Menschen Welskopf - Henrich. Die Beschreibungen des Autor über die Person und deren Lebensleistung hat mich sofort in den Bann gezogen, denn im Gegensatz zu einer klassischen Biographie wird es in einer kraftvollen Art und Weise dargestellt. Es werden Zusammenhänge erklärt die auch der weit umfassenden und bedeutenden Leistung von Welskopf - Henrich gerecht werden. Es gab aber auch Kapitel(Die sich mit den Quellen beschäftigen) die ich persönlich nicht so unterhaltsam fand, die aber auf eine sachliche Art die Grundlage verdeutlichen...

Wer sich für die "Story hinter der Story" interessiert wird mit diesem Buch das richtige finden. Neben der Tatsache das ich alle Bücher Von Liselotte Welskopf - Henrich ohne Außnahme empfehlen kann(gerade auch für Kinder) vervollständigt das vorliegende Buch eine unglaublich spannende Lebensgeschichte. Alles in allem kann ich es nur empfehlen...
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mario Koch TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die Schriftstellerin und Althistorikerin Liselotte Welskopf-Henrich ist vor allem durch ihre Romane um die "Söhne der großen Bärin" weltberühmt geworden. Erik Lorenz hat die Protagonistin seines Buches selbst nicht mehr kennen gelernt. Allein die Lektüre ihrer Bücher hat ihn bewogen, sich intensiv mit dem Leben der berühmten Schriftstellerin zu befassen. Deren Bücher sind zwar weltbekannt, wurden in mehrere Sprachen übersetzt, aber die Verfasserin selbst ist nahezu unbekannt. Diesen unhaltbaren Zustand will Lorenz beenden und es ist ihm wirklich gelungen. Das Ergebnis seiner Arbeit nötigt auf jeden Fall Respekt ab. Herausgekommen ist eine Biographie, die den Leser mit der Frau bekannt macht, die er bisher nur als Romanautorin kannte. Geschickt nutzt der Autor persönliche Skizzen und Berichte seiner Protagonistin und baut diese in seine Darstellung mit ein. Zusätzlich hat er viele ehemalige Kollegen und Freunde befragt. Dadurch gelingt es ihm, sehr authentisch das Leben der berühmten Schriftstellerin zu beschreiben. Durch die persönlichen Schilderungen gelingt Lorenz ein besonders anschauliches und auch differenziertes Bild. Liselotte Welskopf-Henrich ist hier nicht die berühmte Schriftstellerin und Wissenschaftlerin - Lorenz zeigt sie als Menschen mit Ecken und Kanten, auch wenn erklärte Gegner von Welskopf-Henrich nicht direkt zu Wort kommen. Liselotte Welskopf-Henrich wird uns als aktives Mitglied der DDR-Gesellschaft vorgestellt: mit Privilegien, die sie schamlos ausnutzt und mit Problemen, die sie kämpferisch meistert.
Auch auf die eigentliche literarische Arbeit von Welskopf-Henrich geht Erik Lorenz sehr ausführlich ein. Mit einer ausführlichen Inhaltsangabe gibt er denjenigen Lesern, denen die Bücher noch unbekannt sind, eine gelungene Einführung. Natürlich wird dem DEFA-Film, der in Reaktion auf das Buch entstand, viel Platz eingeräumt. Ebenso geht der Autor auf die Bücher ein, aus denen Welskopf-Henrich ihre Inspirationen schöpfte. Weil Lorenz die Möglichkeit hatte, das persönliche Archiv der Liselotte Welskopf-Henrich zu benutzen sowie mit ihrem Sohn und ehemaligen Mitarbeitern zu reden, konnte er viele Facetten ihres interessanten Lebens darstellen und es ist dem Autor gelungen, selbst ein spannendes Buch zu schreiben, dessen Lektüre unbedingt zu empfehlen ist. Trotzdem sei eine kleine Kritik erlaubt: Lorenz zitiert einige bisher unveröffentlichte Vorträge oder Manuskripte, unterlässt es jedoch, diese zu datieren. Und bei den Berichten über die Zeit des Nationalsozialismus verfällt er bei den Bemühungen, das mutige Auftreten der Protagonistin zu bewerten in einen etwas übertriebenen Stil. Andere werden vermerken, dass die Anmerkung, Karl Bodmer hätte einen Sohn bei den Mandan gehabt, nicht zu belegen ist. Trotz aller Kritik ist diese Biographie uneingeschränkt zu empfehlen und passt zur geplanten Wiederveröffentlichung der "Söhne der großen Bärin" in diesem Jahr (2010).
(Vorabrezension aus AmerIndian Research)
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