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Lise, Atomphysikerin. Die Lebensgeschichte der Lise Meitner
 
 
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Lise, Atomphysikerin. Die Lebensgeschichte der Lise Meitner [Gebundene Ausgabe]

Charlotte Kerner
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 198 Seiten
  • Verlag: Beltz; Auflage: 1 (1. Januar 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340780847X
  • ISBN-13: 978-3407808479
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12,1 x 2,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 903.579 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Charlotte Kerner
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Lise, Atomphysikerin geht nicht nur Heranwachsende an. Kerner hat die Lebensstationen der Lise Meitner behutsam, sorgfältig und sachlich aufgezeichnet Es ist ebenso aufregend wie spannend und beklemmend, unser Atomzeitalter hier entstehen zu sehen." Nürnberger Zeitung "Charlotte Kerner zeichnet nicht nur die faszinierende Lebensgeschichte einer ungewöhnlichen Frau nach, sie lässt auch Forschungsgeschichte lebendig werden. Die Autorin geht über die individuelle Lebensgeschichte hinaus und stellt die hochaktuelle Frage nach der politisch-moralischen Verantwortung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern." Bulletin Jugend + Literatur

Kurzbeschreibung

Lise Meitner (1878-1968) war leidenschaftliche Physikerin und idealistische Verfechterin einer von politischen und wirtschaftlichen Interessen freien Wissenschaft. Albert Einstein nannte sie "unsere Mme Curie", doch viele kennen sie nur als Mitarbeiterin von Otto Hahn. Charlotte Kerners hochgelobte und erfolgreiche Biographie wurde 1987 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und liegt nun auch als sorgfältig ausgestatteter Geschenkband vor.

Lise Meitner stammte aus einer großbürgerlichen jüdischen Familie in Wien und ging einen Weg, der für eine Frau auch heute noch ungewöhnlich ist. Ihre naturwissenschaftliche Begabung und ihre Willenskraft setzten sich gegen Vorurteile und männliche Konkurrenzangst durch: Sie studierte Physik und wurde erst Assistentin, dann Professorin an der Preußischen Universität. Nach langjähriger Zusammenarbeit mit Otto Hahn mußte Lise Meitner 1938 nach Schweden flüchten. Im Briefwechsel lieferte sie Hahn schließlich die richtige physikalische Deutung der Urankernspaltung, für die er 1944 den Nobelpreis erhielt. Während des Zweiten Weltkriegs lehnte die Physikerin alle Angebote ab, in den Vereinigten Staaten an der Entwicklung der Atombombe mitzuarbeiten, und trat bis ins hohe Alter für die friedliche Nutzung der Atomenergie ein.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Katie
Format:Taschenbuch
Ich bin 14 Jahre alt und lese viel. Da wir im Chemie- und Physikunterricht über Atombomben und Kernspaltung sprachen, fing ich an mich dafür zu interessieren. Ich sah dieses Buch bei meiner Mutter und begann zu lesen:
Die Biogrphie ist gut gegliedert und verständlich geschrieben. Natürlich verstehe ich nicht alles, was dort geschrieben wird,aber alle wichtigen Personen werden mit kurzer Beschreibung vorgestellt. Dadurch bekommt man durch das Lesen noch ein wenig Allgemeinwissen vermittelt und Physikalisches und Chemisches (wie Bohr'sche Atommodell) werden gut erklärt. Auch wird Meitner selbst oft zitiert.
Die Biographie zeigt deutlich, wieso man Lise Meitner eher als Assistentin von Otto Hahn und nicht andersherum kennt. Es wird gut erklärt, wieso sie ledig blieb und auch nach dem Krieg nur noch für Besuche nach Deutschland zurückkehrte. Dazu wird auch deutlich, wie verletzt sie war, als anfangs nur Hahn und Straßmann Lob für die Entdeckund der Kernspaltung bekamen, da sie zu dieser Zeit ohne Materielien in Schweden war und nur durch Briefe mit ihnen Kontakt hatte. Trotzdem hat sie die physikalische Formel anhand der Formel von Einstein (E=M.c²)errechnet und so einen großen Teil zur Kernspaltung beigetragen.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der etwas über Kernspaltung, emanzipierte Frauen u. Ä. lesen will.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn man von einer Atomphysikerin hört, denkt man sofort an Marie Curie. Aber kaum jemand weiss dass es auch in Deutschland eine Atomphysikerin gab, Lise Meitner. Kaum jemand kennt sie, und die jenigen die von ihr gehört haben, kennen sie nur als Mitarbeiterin von Otto Hahn, der für deren gemeinsame Arbeit den Nobelpreis erhielt.
In dem Buch, "Lise, Atomphysikerin" von Charlotte Kerner, wird das Leben der Lise Meitner excellent porträt, und man erfährt sehr viel über das Leben einer bedeutvollen Person unserer Geschichte. Anstatt Atomenergie für militärische Zwecke zu benutzen, setzte sie sich bis ins hohe Alter für die Nutzung Atomenergie für friedliche Zwecke ein.
Sie wurde in einem wohlhabendem Haus geboren, und verfolgte ihren Traum, der fast zerstört wurde als sie in 1938 aus NaziDeutschland vertrieben wurde.
In diesem Buch wird eines der bedeutendsten Naturwissenschaftlerin unserer Geschichte beschrieben, und man merkt dass sich Charlotte Kerner sehr über die Person Lise Meitner informiert hat.
Dieses Buch ist nicht nur was für Menschen die sich für Physik interesieren sondern für alle diejenigen die gerne ein Buch über eine Person lesen, die sehr viel in ihrem Leben durchmachen musste und sich sehr engagiert hat aber sehr wenig Lob dafür kassiert hat.
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Von W. E.
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Buch beschreibt das Leben und Wirken der Kernphysikerin Lise Meitner (1878-1968).

1878 in Wien geboren, studierte sie nach dem Abitur an der Universität Wien und promovierte 1906
als erst zweite Frau im Fach Physik.
Anschließend bewarb sie sich als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Marie Curie in Paris, wurde
aber abgelehnt.
1907 ging Lise Meitner nach Berlin, um dort ihre wissenschaftliche Ausbildung fortzusetzen.
Um Vorlesungen bei Professor Max Planck zu hören, mußte sie damals als Frau den Hintereingang der
Universität benutzen, da Frauen in Preußen erst 1909 zum Studium zugelassen wurden.

Ihre wichtigste Begegnung im Jahre 1907 allerdings war die mit dem jungen Chemiker Otto Hahn, mit
dem sie fortan über 30 Jahre wissenschaftlich zusammenarbeitete.
Lise Meitner habilitierte sich und wurde 1926 erste weibliche Professorin für Physik.

1933 wurde ihr, da sie Jüdin war, die Lehrbefugnis entzogen.
1938 floh Lise Meitner über die Niederlande und Dänemark nach Schweden, blieb aber in den folgenden
Jahren mit Otto Hahn in ständigem Briefkontakt.

FAZIT:

Ein wirklich sehr gutes Buch über das beeindruckende Leben und Wirken einer großen Wissenschaftlerin.
Lise Meitner mußte sich -trotz hoher Intelligenz und Kompetenz- vieles hart erkämpfen:
* Ihr Abitur (Matura) konnte sie erst im Alter von 22 Jahren über eine Externenprüfung ablegen, da
Mädchen damals als Schülerinnen an Gymnasien noch nicht zugelassen waren.
* Universitäts-Studium und Promotion waren damals für Frauen eigentlich unmöglich, Lise Meitner erstritt
sich -gegen Widerstand- beides und überzeugte dabei auch noch durch hervorragende Ergebnisse.
* Der Nobelpreis -Otto Hahn erhielt ihn 1945- hätte Lise Meitner auch zugestanden.
Sämtliche namhaften Wissenschaftler -auch Otto Hahn- setzten sich jahrelang dafür ein, dass Lise Meitner
diesen renomierten Wissenschafts-Preis doch noch erhält. Leider erfolglos!
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