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Lisbon Story

Rüdiger Vogler , Patrick Bauchau , Wim Wenders    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Lisbon Story + Lissabon: Literarische Streifzüge durch die Stadt + Lissabonner Requiem: Eine Halluzination
Preis für alle drei: EUR 29,79

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Produktinformation

  • Darsteller: Rüdiger Vogler, Patrick Bauchau, Teresa Salgueiro
  • Regisseur(e): Wim Wenders
  • Komponist: Madredeus, Jürgen Knieper
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 5. April 2005
  • Produktionsjahr: 1995
  • Spieldauer: 105 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007U5V5W
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.112 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Friedrich Monroe will einen Stummfilm über Lissabon drehen. Als er mit seiner skurrilen Idee nicht zu Rande kommt, bittet er seinen Freund und Toningenieur Phillip Winter um Hilfe. Als dieser aber in der portugiesischen Metropole ankommt, ist Monroe verschwunden und Winter begibt sich mit seinem Aufnahmegerät auf die Suche nach den verlorenen Tönen. Unterwegs verliebt er sich in die Sängerin Teresa, lernt Manoel de Oliveira kennen und begleitet eine Bande von Gangstern auf ihren Streifzügen durch die Straßen Lissabons.

Produktbeschreibungen

Per Postkarte erhält Toningenieur Phillip Winter eine Einladung von Regisseur Friedrich Monroe nach Lissabon, um vor Ort an dessen neuem Filmprojekt mitzuwirken. Als er jedoch dort eintrifft, fehlt von Monroe jede Spur. Winter beschließt, auf eigene Faust loszuziehen und O-Töne für Monroes Film einzufangen. Ausgestattet mit einem Aufnahmegerät begibt er sich auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Straßen Lissabons in deren Verlauf er die Liebe findet und dem Charme der Stadt erliegt...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebeserklärung an Lissabon mit herrlicher Musik 22. April 2005
Von Ein Kunde
Die Lisbon Story erzählt eigentlich eine Geschichte über das Filmemachen. Für mich spielt die Handlung des Filmes aber eher eine sekundäre Rolle, in meiner Erinnerung sind vielmehr die wunderschönen, melancholisch stimmenden Bilder von Lissabon hängen geblieben. Ich denke dabei an die alte quietschende Straßenbahn, die engen Gassen der Alfama, die ich von meinem, schon Jahre zurückliegenden, Besuch in dieser Stadt noch vor den Augen habe.

Man begleitet den Hauptakteur Winter auf seiner Suche nach seinem Freund (oder eher sich selbst) durch die Stadt, lässt sich treiben und von der geheimnisvollen, verzauberten Stimmung anstecken.

Diese Stimmung wird noch unterstützt durch die klare, kraftvolle und leidenschaftliche Musik der Gruppe Madredeus, ohne die der Film für mich nicht vorstellbar wäre. Wie in Wim Wenders späteren Film „Buena Vista Social Club" spielen die Mitglieder der Gruppe selbst mit, man kann sie beim Proben in einer Wohnung in der Alfama beobachten.

Wer also portugiesische Musik mag, die Gruppe Madredeus etwas aus der Nähe kennenlernen möchte, schon einmal in Lissabon war und die Stadt liebt oder vielleicht einmal dorthin will, sollte sich diesen Film unbedingt ansehen!

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tonio Gas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
...oder einem verlorengegangenen Mann? Wenders' "Lisbon Story", in der ein Tontechniker (Rüdiger Vogler) seinen Regisseur in der Fremde suchen muss, ist auch eine Erklärung über Wenders' Verhältnis zum Kino. Eine Liebeserklärung. Wobei des Regisseurs Alter Ego zunächst ganz schön auf den Hund gekommen ist. Geschickt zeigt Wenders dies peu à peu, in einer Montage, die sich vom Subjektiven (dem Blick Voglers) aufs Objektive richtet, und dann vom Detail aufs Ganze. Oweh, der hat aber ein arg klappriges Auto. Oweh, und einen Gipsfuß auch noch (Hitchcock! Rear Window!! Symbolik!!!). Aber die portugiesische Sonne strahlt schön farbverstärkt, und wir erfahren in einem etwas Wenders-verquasten Monolog, dass Europa eins wird und dass Vogler sich hier angeblich zuhause fühlt. Also, so ist zu vermuten, in dem, was "Kino" ausmacht und was die Welt verbinden kann.

Aber was ist das Kino des Wim Wenders? Vogler muss es erst suchen. Die Suche gerät genauso langwierig, wie der Film in der Mitte langweilig wird. Wir kennen das von Wenders: Er kann sich nicht entscheiden, ob er das Kino liebt oder kritisiert, was aus ihm geworden ist. Die Angst, dass Bilder das ganze Leben kontrollieren: eigentlich lange vor Facebook, Videoüberwachung und Co. visionär, aber von Wenders etwas zu plakativ in den Raum geworfen, wenn er Vogler von "Videoten" schwadronieren lässt. Wenders hält sich zu lange mit dieser Mischung aus penetranter Kritik und Suche nach der verlorenen siebten Kunst auf, statt sie zu feiern. Dabei gelingt ihm zwischendurch immer wieder Wunderschönes. Das verschwundene Kind als - mutmaßlich - die verschwundene Unschuld des kindlichen Schauens, die Musik von "Madredeus" und traumhafte Bilder von Portugals Hauptstadt, wenn etwa die genannten Musiker wie schwarze Säulenheilige vor der sonnendurchfluteten Kulisse stehen. Ab und an würde man sich aber wünschen, Wenders erzähle nicht nur von seiner Suche, sondern auch eine Geschichte.

Am Ende zeigt sich, dass das Ganze von einer großartigen Idee getragen ist: Vogler hat seinen Regisseur gefunden und ihn von der Idee abgebracht, objektives Kino können nur solches sein, in dem ein Mann alles filmt, nicht durch den Sucher schaut und das Aufgenommene niemandem zeigt. Sicherlich, das wäre tatsächlich objektiv und "rein" wie Mondrians Formen und Grundfarben. Schon der Blick durch den Sucher, schon die Montage, die Musikauswahl, der Schauspielstil, der Blick jedes Betrachters sind subjektive Perspektiven (und die Dänen, die 1995 - vermutlich besoffen in einer Kneipe - ihr "Dogma" begründet hatten, sollen nicht so tun, als hätten sie dies nicht gewusst). Aber das ist Kino, alles andere ist tot. Da hat Wenders Recht! Am Ende sind Tontechniker und Regisseur wieder glücklich. Emotional statt intellektuell. Wie unschuldige Kinder statt verkopfte Erwachsene laufen sie durch das schöne Lissabon und filmen wild drauflos, dass es eine Freude ist. Warum erst jetzt? Warum hat Wenders so lange doziert, statt genau so einen Film zu MACHEN, 90 statt 5 Minuten lang?
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiger Film 12. Juli 2005
Von Heimo
Von Amazon bestätigter Kauf
Mehr als nur eine Liebeserklärung an Lissabon, obwohl das Eintauchen, das Einatmen und Belauschen dieser Stadt natürlich im Mittelpunkt des Films steht. Lisbon Story ist auch eine Liebeserklärung an das Zusammenrücken im vereinten Europa, an das Medium Film an sich und auch ein kleiner Nachruf auf Federico Fellini.

Der Film erinnert formal stark an Michelangelo Antonioni, Wenders findet im durchaus interessanten Interview mit Roger Willemsen (DVD-Extra) eine Erklärung dafür.

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