Trencher sind irgendwo zwischen Grindcoregebären wie Heavy Heavy Low Low, Psyopus und The Locust (mit denen sie auch tourten), anzusiedeln. Und weil die drei Engländer ein Casio über ihr Stakkatogeknüppel schmeißen, nennt sich das hier nicht Nintendo- sondern Casiocore. Wie originell, steht dem, was Horse (na klar, die Urväter!!) und beispielsweise Dungeon Elite [**] so anstellen, aber in Nichts nach. Das wirkt an einigen Stellen ziemlich wahnwitzig (z.B. Lips Like Suicide), gibt wiederum in anderen Songs (z.B. Nightmares on Crack St.) den melodiösen und dynamischen Ton an.
Die Songs knacken in der Regel nicht mal die zwei Minuten, na klar, so muss das ja im Grind auch sein. Ausnahmen sind das Schlusslicht "Chatter of Slimy Teeth", bei dem fast sechs Minuten durchgeknüppelt wird, und "In Reverence", das durch eine fünfminütige, dronige Warteschleife etwas Zeitschinderei betreibt. Als Bonus gibt's das Musikvideo zu "Mouth to Anus".
Alles im Allen 'ne runde Sache, straight in die Fresse und sollte vor allem San-Diego-Fans ein offenes Ohr abverlangen können.
8/10