Kurzbeschreibung
Es ist ein aufregendes Abenteuer, das Lippel da träumt, und er selbst steckt mittendrin. Oder ist es gar kein Traum?
Der Verlag über das Buch
»Paul Maar, Autor vieler Kinderbücher, die Hälfte von ihnen auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendbuchpreis, hat mit Lippels Traum wieder eine Geschichte erzählt und illustriert, die großes Vergnügen bereitet. (...) Rahmenhandlung und morgenländisches Märchen sprudeln vor Einfällen, originell und amüsant, aber nie übertrieben. Mühelos identifiziert sich der Leser mit Lippels Gefühlen, seinen Freuden, Enttäuschungen und Erfahrungen; mit Humor und Menschenkenntnis sind die Personen konzipiert die Handlung ist realistisch, die Dialoge unverkrampft.« (Süddeutsche Zeitung)
»Viele Jugendbücher werden von Erwachsenen ebenso gern gelesen wie von Kindern. Dazu gehört auch Lippels Traum.« (Berliner Morgenpost) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Klappentext
Berliner Morgenpost
"Ein Buch im Buch, lauter Geschichten in der Geschichte und Träume, die Leben und Literatur verbinden."
Die Welt
"Paul Maar (...) hat mit Lippels Traum wieder eine Geschichte erzählt und illustriert, die großes Vergnügen bereitet. (...) Rahmenhandlung und morgenländisches Märchen sprudeln vor Einfällen, orignell und amüsant, aber nie übertrieben."
Süddeutsche Zeitung
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Klappentext
Wer ist Muck? Der kleine herrenlose Köter, der Lippel immer auf dem Schulweg nachläuft, oder der Hund aus dem Königspalast? Und wer sind Asslam und Hamide, mit denen Lippel im Sandsturm durch die Wüste irrt? Die beiden türkischen Kinder aus seiner Klasse oder der Prinz und die Prinzessin aus dem Morgenland?
Es ist ein aufregendes Abenteuer, das Lippel da träumt, und er selbst steckt mittendrin. Oder ist es gar kein Traum?
Über den Autor
Auszug
Was war das nur für ein Wetter! Im Kalender stand Juni, aber das Wetter benahm sich so hinterhältig, als wäre erst April.
Wenn Lippel zum Beispiel aus dem Haus ging, um für sich und seine Eltern Joghurts zu kaufen, schien die Sonne. Aber kaum war er dreihundert Schritte weit weg, fing es heftig an zu regnen.
Es regnete vier Minuten lang. (Das ist ungefähr die Zeit, die Lippel brauchte, um zurückzurennen, zu klingeln, ins Haus zu stürmen, seinen Regenmantel anzuziehen und wieder hinauszugehen.)
War Lippel dann wieder dreihundert Schritte vom Haus entfernt, kam die Sonne heraus. Und weil er keine Lust hatte, noch einmal zurückzugehen, mußte er bei strahlendem Sonnenschein im Regenmantel einkaufen.
Wenn er sich beim ersten Regenschauer aber einmal nicht sofort umdrehte und zum Haus rannte, weil er sich sagte: »Es hört ja doch gleich wieder auf!«, dann regnete es bestimmt den ganzen Nachmittag, und Lippel kam naß wie ein Tafellappen vom Einkaufen zurück.
Lippels Vater sagte oft: »Ich weiß gar nicht, was du gegen das Wetter hast! Es ist doch schön abwechslungsreich.« Aber Vater hatte gut reden. Er blieb den ganzen Tag im Haus und schrieb an seinen Artikeln für die Zeitung.