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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Besser als gedacht,
Von
Rezension bezieht sich auf: Lippels Traum (Taschenbuch)
Rezension von Philip, 10 Jahre: Meine Cousine hat das Stück von Paul Maar in der Schule aufgeführt und weil sie es so toll fand hat sie mir das Buch geschenkt. Ich heiße auch Philip, wie der Junge im Buch. Ich würde aber eine Krise kriegen, wenn einer mich Lippel nennen würde, den Spitznamen fand ich so grauenhaft, dass ich das Buchgar nicht anfangen wollte, aber dann war es doch ulkig, weil ein Kind zu diesem Lippel auch immer PILIP sagt statt FILIP, das ist mir auch schon passiert. Naja, dann hatten wir das Buch irgendwann beim Augenarzt dabei. Ich bekam dauernd Augentropfen rein und konnte nichts sehen und da hat meine Mama mir bestimmt schon mal fünfzig Seiten vorgelesen und dann wollte ich doch wissen, wie es weitergeht. Lippels Eltern verreisen und er kann nicht mit, weil er Schule hat, also wird der Arme von einer furchtbaren Schreckschraube betreut, die kommandiert ihn rum, kocht Sachen, die er nicht mag und kapiert gar nichts von dem, was Lippel wichtig ist, da tat er mir ziemlich leid. Ganz schlimm ist, dass sie sein Lieblingsbuch, in dem er grade liest, wegtut. Lippel liest Geschichten aus tausendundeinerNacht und als das Buch weg ist, erzählt er sich selbst die Geschichte eben weiter, mit den Kindern, die er kennt und mag als Hauptpersonen. Dabei erlebt er natürlich viele Abenteuer, es ist ein bisschen wie in der Unendlichen Geschichte, wo auch einer, der eher Außenseiter ist, in der Phantasie ein Held ist. Zwischendurch fand ich es immer wieder mal langweilig, aber die Traumszenen waren toll. Das Buch ist nicht so dick, man hat es schnell durch und es ist für Jungen genauso geeignet wie für Mädchen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolles Buch für junge Leser,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lippels Traum (Gebundene Ausgabe)
Lippels Traum ist das Buch, daß ich mit 11 Jahren verschlungen habe. Damals fand ich es klasse. Ich habe es sogar mit auf einen Vorlesewettbewerb genommen und in den ersten drei Instanzen gewonnen. Den Jungen, für den Tomatensuppe die schlimmste Strafe ist, die er nur erdenken kann ist mir noch heute im Gedächtnis. Und dann die Frau, die auf ihn aufpassen sollte, als die Eltern wegfahren - da muß ja alles schiefgehen. Lippel rettet sich in seiner Traumwelt, die aufregender ist, als er sich je erhofft hat. Meiner Meinung nach ist dieses Buch genau auf diese Altersgruppe zugeschnitten. Lippel ärgert sich über Mitschüler, seine Eltern und noch so einiges mehr. Der Leser verfolgt ihn in seinen Nöten und in seinen Abenteuern. Man kann sich und seine eigenen kleinen Probleme in dem Buch wiederfinden und den kleinen Helden verstehen. Ich kann es nur für junge Leser empfehlen. Es hat mich damals auf jeden Fall gefesselt. Ich kam tagelang nicht davon los. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Träume sind Schäume?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Lippels Traum (Gebundene Ausgabe)
Träume sind Schäume!, sagt Frau Jakob zu Lippel. Frau Jakob soll eine Woche lang für Lippel sorgen, da dessen Eltern nach Wien gereist sind. Ohne Lippels Traum jedoch wäre die Woche mit Frau Jakob wohl unerträglich. Bereits am Montag gibt es zum Mittagessen als Tomatensoße getarnte Tomatensuppe (die schrecklichste Strafe, die sich Lippel vorstellen konnte) und der Salat schmeckt süß anstatt sauer. Als Frau Jakob anschließend noch Lippels heiß begehrte Sammelpunkte wegwirft, zieht der Junge sich in sein Zimmer zurück. Da entdeckt er dann das Gute-Nacht-Geschenk, das seine Eltern für ihn versteckt hatten: Die Erzählungen aus den 1001 Nächten. Bei so einem Buch verfliegt der Kummer im Nu und Lippel beginnt sofort zu lesen. Leider nicht für lange, da Frau Jakob von Lippel verlangt, dass er zuerst die Hausaufgaben erledigt und sie ihm das Buch zur Strafe wegnimmt. Doch Lippel findet es am Abend und verkriecht sich damit in sein Leseversteck. Aber sein Glück währt auch diesmal nicht lange, da Frau Jakob das Versteck entdeckt und Lippel das Buch nun endgültig abnimmt. So bleibt dem Jungen nichts anderes übrig, als die Geschichte, die er gerade angefangen hatte zu lesen, zu Ende zu träumen. Jeden Tag freut er sich abends auf sein Bett, um die Fortsetzung der Geschichte zu träumen. Im Traum begegnet Lippel Personen und einem Hund, die ihm alle bekannt vorkommen, so dass Traum und Wirklichkeit nach und nach miteinander zu verschmelzen scheinen.Paul Maar hat für dieses Buch den Österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur erhalten. In seinem Vorwort erklärt der Autor dem Leser, dass ihm die Idee für dieses Buch durch eine Pensée (= ein Gedanke) von Blaise Pascal gekommen ist. Im Gegensatz zu Frau Jakobs Behauptung bekräftigt Maar mit seinem Buch, dass Träume eine große Bedeutung für den Träumer haben können. Lippels Woche wird nämlich erst durch die Geschichte die er nachts träumt erträglich. Sein Traum entschädigt ihn für den durch Frau Jakobs Anwesenheit gestörten Tagesablauf. So kann dieses Buch nicht nur Trost spenden für Kinder, die wie Lippel zeitweilig ohne ihre Eltern auskommen müssen, es könnte auch als Pflichtlektüre dienen für Personen, die in jener Zeit für diese Kinder verantwortlich sind. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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