Nachdem "The Kick Inside" ein riesiger Erfolg geworden war, drängte man Kate dazu, noch im gleichen Jahr ihr nächstes Album aufzunehmen. Wer sich ihre übliche Spanne zwischen zwei Alben anschaut, merkt, dass es dieses eine Mal ganz schön fix ging. Kate hatte bei diesem Album auch weniger Mitspracherecht und musste aufgrund des Zeitdrucks, der ihr gesetzt war, viele Kompromisse eingehen. Im Endeffekt gefiel ihr diese CD nicht so gut, wie ihre anderen, aber das stört die Fans doch nicht. "Lionheart" ist, wie alle anderen CDs gelungen bis zum letzten Lied! Ich finde es sogar noch besser als "Never for Ever", dem nachfolgenden Album. Besonders schön sind die Lieder "Hammer Horror", das vom Glöckner von Notre Dame handelt, das etwas altmodisch klingende "Coffee Homeground", "Don't push your foot on the heartbrake", das mit einem Mal von einer leisen Melodie in einen rockigen, lauten Teil übergeht und "In Search of Peter Pan". Sonst gibt es noch sechs weitere hörenswerte Lieder bis hin zu dem sehr ruhigen "In the warm Room". Insgesamt ist es sehr empfehlenswert, auch für Leute mit der CD "The Whole Story", da dort lediglich ein Lied von "Lionheart" drauf ist.