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Ein Tip: Pferde können recht wild sein und einen am Ende eines heftigen Rittes ruckartig und schmerzhaft zu Boden befördern. Wohl dem, der weiß, wie er mit dem Tier umzugehen hat. Der Versuch, Linux mit einem Desktop zu bändigen, ist wie ein hilfloses "Hü hott" oder "Brrrrrr", Linux kümmert sich da, wie Pferde im allgemeinen, auch kein Stück drum. Streicheln hilft auch nix, man muß wissen, wo und wie man hinlangen muß. Genau daß steht in Linux in a Nutshell.
Ohne viel Drumherum werden kurze Überblicke über die verschiedenen Shells gegeben, Editoren wie vi und sed erklärt, in die Scriptsprache gawk eingeführt, eine Perl Schnellübersicht gegeben und die System- und Netzwerkverwaltung kommentiert. Alle wichtigen und auch teilweise die unwichtigen Befehle sind aufgelistet und in ihren Varianten erklärt. Linux in a Nutshell zeigt nicht, wie man reitet, aber man erfährt schnell, wie man möglichst lang im Sattel bleibt. Mehr muß ein echter Cowboy auch nicht wissen. Oder? --Wolfgang Tress -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Neben der umfassenden alphabetischen Befehlsreferenz bietet Linux in a Nutshell eigene Kapitel zu den Bootmethoden inklusive LILO und GRUB, der Paketverwaltung in den unterschiedlichen Distributionen, eine Einführung in die Bash-Shell, die wichtigsten Editoren, die Werkzeuge sed und gawk sowie die beiden Versionskontrollsysteme CVS und Subversion.
Das Material in diesem Buch wurde auf Fedora, SUSE und Debian-Systemen getestet und spiegelt damit wider, was die User der größten Distributionen zur täglichen Arbeit brauchen.
Diese vierte deutsche Auflage entspricht inhaltlich der fünften amerikanischen Auflage.
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Eigentlich genügt ein Blick in die Einleitung, um alles über dieses Buch zu wissen.
Aber viele scheinen diese nicht zu sehen. Deshalb:
Man sollte dieses Werk (wie so viele andere Bücher auch) nicht danach bewerten, ob es das ist, was man braucht. Vielmehr ist es das, was es sein will:
Kein Lehrbuch, sondern eine umfassende Referenz (also Auflistung) der elementaren distributionsunabhängigen Kommandozeilen(!)befehle/-werkzeuge zur Arbeit mit/unter Linux.
Für Informationen über OS-Interna (Kernel, Devices & Co), Anleitungen a la "Wie mache ich das nun" oder auch die Administration bestimmter (Server-)Applikationen (und was ist X-Windows eigentlich anderes) suche ich also besser in anderen Büchern.
Dises Buch ist ein Nachschlagewerk - es ist also gut, zu wissen was ich suche. Aber man kann auch einfach darin herumblättern und wird immer wieder etwas Interessantes entdecken.
Natürlich sind diese Informationen auch in den Man-Pages oder im Web zu finden. Aber "Linux in a Nutshell" ist eben ein Buch. Mit Seiten aus Papier und so. Und eben auch den Vorteilen eines Buches - denn "noch" sind wir nicht überall "online"...
Wenn man es geschafft hat, Linux zu installierenund und einem lauffähigen System gegenübersitz, sind noch lange nicht alle Hürden überwunden.
Allzuoft ist man in Situationen, wo man am liebsten einen Systemadminitrator gegenüber hätte, der einem kurz un prägnant auf die Fragen antwortete, die sich gerade stellen. "Linux in a Nutshell" ist genau das -jedenfalls für mich-
Wenn ich nach Befehlen suche und nur kurz ein paar Sätze dazu haben will, fällt mir, außer den manchmal auf englisch etwas kryptischen "man-pages" und "howtos" nichts ein, was so schnell und hilfreich auf den Punkt kommt, wie "Linux in a nutshell". Klar, ich hab auch ein paar Einsteigerbücher herumliegen, aber wenn man mal drin ist, sind die Fragen für den vielen Text dieser Bücher zu kurz. Ich würde mein "Linux in a nutshell" nicht eintauschen, nicht um alles in der Welt. Klar, wer dann noch Fragen hat und sich nicht durch herumprobieren genau die Erfahrung aneignen will, die man auf lange sicht braucht, ist bei diesem Nutshellbuch fehl am Platz, vie drumherum gibt es nämlich nicht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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