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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ganz nett,
Rezension bezieht sich auf: Linksaufsteher: Ein Montagsroman (Taschenbuch)
Inhalt:Bei "Linksaufsteher" geht es um Oliver, als Hauptprotagonist, der aus der WG ausgezogen ist und eine eigene Wohnung nun hat. Er hat Probleme mit Montagen, weil er da schlecht schläft, Alpträume hat und dann total schlecht gelaunt ist. Ausgerechnet an einem Montagmorgen läuft ihm seine Traumfrau Lena über den Weg, die er aufgrund seiner schlechten Laune auch erst mal ziemlich beschimpft. Rat holt er sich bei seinem 6jährigen Freund Anton.....mehr zum Inhalt möchte ich hier nicht verraten! Meine Meinung: Im großen und ganzen liest sich das Buch aufgrund der vielen Dialoge sehr flüssig. Allerdings sind auch viele Stellen mit Fremdworten und Anglizismen vorhanden. Man müßte diese Fremdwörter wirklich nachschlagen (wenn man wollte). Ich habe diese Stellen eher überflogen, denn ich fand diese Häufung doch ziemlich nervig. Gefallen haben mir die Dialoge mit dem 6ährigen Anton, der Oliver immer beraten hat, vor allem auch in Liebesproblemen und Kinder sagen ja bekanntlich die Wahrheit. Diese Dialoge hätten für meinen Geschmack noch etwas mehr sein können. Sachau nimmt in diesem Buch Soziale Netzwerke wie Facebook und Youtube gewaltig auf die Schippe. Vielleicht erkennt sich ja der ein oder andere Leser hier durchaus wieder und wird aufgrund der Ironie etwas nachdenklich.Insgesamt finde ich die Ironie in dem Buch stellenweise etwas übertrieben, z. B. bei der I-Koffer-Verfolgungsjagd. Meiner Meinung nach ist das Buch doch etwas schwach an Handlung. Die Geschichte hätte man statt auf 350 Seiten auch auf 100 Seiten unterbringen können, dann wäre das ganze doch etwas weniger langatmig gewesen. Das Ende kam dann doch etwas überraschend für mich und hat mir wiederum gut gefallen, so dass es sich trotz der Längen lohnt das Buch fertig zu lesen. Mein Fazit: Es ist sicher kein schlechtes Buch und es bringt auch eine Botschaft rüber. Obwohl der Schreibstil gut ist und man aufgrund des Humors öfter lachen muss, ist es etwas langatmig. Man kann es ganz gut lesen, aber man verpasst auch nicht wirklich was, wenn man das Buch nicht liest. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Linksaufsteher,
Rezension bezieht sich auf: Linksaufsteher: Ein Montagsroman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eine witzige Parodie auf so ziemlich alles, was die Welt der neuen Medien mit sich gebracht hat. Von super-tighten Werbefuzzis bis hin zu den Vorzügen und Schattenseiten von sozialen Netzwerken.Der ehemalige WG-Bewohner Oliver, ein Montagsmuffel vor dem Herrn, hat es schon wirklich nicht leicht. Er vermisst das WG-Leben im Nachhinein so sehr, dass er aus Verzweiflung versucht, seine Sachen im Weg liegen zu lassen. Aber es ist halt einfach nicht das Selbe, wenn man weiß, wer die Unordnung gemacht hat. Er hasst seinen Job, kann deswegen Sonntags nicht einschlafen und träumt schlecht und ist jeden Montag richtig mies drauf. Und das ohne Rücksicht auf Verluste und sehr zum Leidwesen seiner Mitbürger. Wie jeden Montag geht er also schlecht gelaunt und nicht ausgeschlafen zur Arbeit und ahnt nicht, dass sich für ihn nun einiges ändern wird. Sein unfreiwilliges Opfer ist eine junge Frau, der er seinen montaglichen Frust verbal an den Kopf wirft. Doch irgendetwas ist anders. Ihm wird im Laufe der nächsten Tage klar, dass er sich verliebt hat. Auf Rat seines 7-jährigen Freundes Anton, nimmt er Kontakt auf. Und er stolpert von einem Chaos ins Nächste. Das Buch ist spritzig und humorvoll geschrieben. Die einzelnen Szenen hat man bildlich vor Augen: Die beiden Werbe-Heinis Elvin und Adrian, in deren mega-hippen Anglizismen man selbst beim Sprechen die Smileys hört, und als Gegensatz den übertrieben eloquenten Rüdiger Rodeo; die Gespräche über Liebe, die er mit einem Kind führt; die etwas ungewollte Showeinlage bei H&M, durch die Oliver plötzlich zu einem viralen Star wird und nicht zuletzt die Jagd nach dem iKoffer. Matthias Sachau ist ein sehr guter Autor, der es versteht, den Leser mit gut portioniertem Witz zu füttern. Allerdings bin ich ein wenig bei diesem Buch angeeckt, da ich finde, dass er diesen Witz hauptsächlich in der ersten Hälfte des Buches verschießt. Danach ist die Geschichte zwar noch gut und lustig erzählt, aber es passiert nicht mehr so viel. Wobei die Geschichte an sich auch kein abendfüllendes Programm ist und das Buch eigentlich erst durch die verschiedenen Charaktere, deren Sprache und Verhalten, zu einer gut lesbaren Lektüre wird. Das Ende der Geschichte war für mich auch kurz nach der Hälfte schon ersichtlich, hat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan. Alles in Allem ist es eine gelungene Satire auf die Menschen der heutigen Zeit und es hat mir Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nicht meine Wellenlänge - Facebookig "Das gefällt mir nicht",
Von
Rezension bezieht sich auf: Linksaufsteher: Ein Montagsroman (Taschenbuch)
Das Buch "Linksaufsteher" von Matthias Sachau ist ein kurzweiliger vorhersehbarer Roman mit wenig Tiefgang im Tagebuchformat. Sachau bringt die Macken eines jeden auf die Spitze, wie auch der übertriebene Hype mit dem Internet, Facebook und iPod und Co. ... aber für meine Begriffe dermaßen auf die Spitze, dass es nicht mehr schön ist.Junger Mann, vermisst seine WG-Zeit vielleicht sogar seine "Studentenzeit" in der das Morgen egal war. Nun gehört er berufsbedingt zu den Yuppies, kann sich aber eigentlich damit nicht anfreunden. So langsam bahnt sich ein Burn out an. Die Nacht von Sonntag auf Montag ist die Hölle, weil ihm sein Job keinen Spaß mehr macht. Somit mutiert er Montags zu einem absoluten Ekelpaket. Und auch die Vorgesetzten haben milde gesagt einen an der Waffel. Nun trifft er Lena und will sie wieder haben. Dabei stellt er sich etwas dämlich an und bekommt aber zum Schluss doch noch Bogen hin. Es mag ja sein, dass in der Werbe- und Marketingbranche verrückte Vögel unterwegs sind, die sich am liebsten nur noch mit Anglizismen unterhalten. Und in der IT-Branche noch verrücktere Menschen vor ihrem Rechner verstauben ... aber so übertrieben, wie Sachau schreibt ist die Welt wohl doch nicht. Die Geschichte mit Happy End als solche lässt sich ja ganz gut mal für zwischendurch lesen, aber mir ging einfach das Getue von Rüdiger Rodeo, Ruderfrosch und wie sie nicht alle heißen mit dem iKoffer und Apple-Kram gehörig auf die Nerven. Für mich ein dickes Minus für dieses Buch. Die Gespräche von Rüdiger Rodeo und den Jingle-Fuzzies haben einen viel zu hochen "Nerv-Faktor". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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