Die Geschichte von "Links" hat mich anfänglich sehr fasziniert: Ein Flüchtling, der aus den Staaten zurück nach Somalia geht, um seine Vergangenheit aufzuarbeiten.
Die vermehrt aufkommende "Action" in der zweiten Hälfte des Buches tragen meiner Meinung nach nicht viel zur Aussagekraft des gesamten Werkes bei.
Die Details der Geschichte portraitieren jedoch ein sehr eindrucksvolles Bild von den Zuständen in Mogadischu, kleine Kurzaufnahmen und Beschreibungen von Szenen des alltäglichen Lebens erlauben dem Leser einen ehrlichen Einblick in die Zustände Mogadishus, in der kein Autor versucht, seine wertenden Massstäbe dem Leser aufzuzwingen.