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Links!: Comeback eines Lebensgefühls
 
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Links!: Comeback eines Lebensgefühls [Taschenbuch]

Christian Rickens
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hardcover (13. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550087470
  • ISBN-13: 978-3550087479
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 447.512 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Christian Rickens
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Seine Argumentation ist in sich schlüssig ... die Analysen sind so präzise wie faktenreich." (stern.de, 2008)

"Im munter geschriebenen Buch erklärt Rickens komplexe Zusammenhänge einleuchtend." (SonntagsZeitung, 2008)

"Der Gewinn, der bei der Lektüre erzielt werden kann, liegt vielmehr darin, dass er ein kluger Vertreter der neuen kritischen Generationen ist, die bislang mit der LINKEN wenig anfangen können - und umgekehrt ... (Das Buch) bietet eine Menge Anregungen zum Nachdenken, damit Links! nicht nur ein medial stimuliertes Lebensgefühl bleibt, sondern praktische emanzipatorische Wirkung zeigt." (Neues Deutschland, 2008)

´Bleiben Sie ganz ruhig, Sie müssen nicht die FDP wählen. Es gibt da heutzutage Mittel, die Ihnen helfen können. Dieses Buch ist eines davon. Kathrin Passig

Rickens zeigt, dass Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sich nicht gegeneinander ausspielen lassen, sondern wieder zusammen gedacht werden müssen. Digitale Bohemiens dieser Welt, schaut in dieses Buch! Holm Friebe

NDR INFO/ 29.09.08

»Das Buch ist locker, sachlich und informativ geschrieben, und es ist nie langweilig.«

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Es war einmal, dass die Publizistin Mercedes Bunz anlässlich einer Tagung der digitalen Bohème einen neuen Begriff in den Raum stellte: den 'linken Neoliberalismus'. Seitdem geht dieser als Gespenst um, auch über den Prenzlauer Berg hinaus. Was oder wer dazu zählt, ist dabei noch weitgehend unbestimmt. Umso verdienstvoller ist der vorliegende Versuch, dem Konzept Konturen zu verleihen. Große Teile der real existierenden Linken und Liberalen haben lange genug mit ihren Widersprüchen provoziert: Während die Linke ausgerechnet den Staat als Quelle der Emanzipation feiert und eine Rückkehr in die 70er offenbar als Fortschritt verstünde, hört der Spaß bei parteipolitisch organisierten Liberalen in der Regel dann auf, wenn der geforderte Wettbewerb eigene ständestaatliche Privilegien gefährdet. 'Links!' ist in sechs überwiegend anekdotisch illustrierten Kapiteln der Versuch, derartige Widersprüche zwischen Anspruch und Praxis zu benennen und zu prüfen, ob man nicht das Beste aus beiden Welten verbinden kann. Das klappt - quod erat demonstrandum - ziemlich gut, und so liefert das Buch darüber hinaus nicht nur 'Bausteinen für einen neuen linken Liberalismus', sondern die dazugehörige Regierungserklärung gleich mit: Ein bedingungsloses Grundeinkommen im Wert von 800 Euro, einheitliche und an die Staatsbürgerschaft gebundene Steuersätze, ein positives Bekenntnis zu Globalisierung und Migration und die Förderung der sozialen Durchlässigkeit in Ausbildung und Beruf sind nur einige der genannten Elemente. Darüber kann und muss man streiten. Wenn es gut läuft, verhält es sich mit der Debatte darüber umgekehrt zu Hape Kerkelings letztem Werk: Ich bin dann mal da!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Links neu denken... 9. Oktober 2008
Format:Taschenbuch
...heißt zwar das Konkurrenzbuch von Sigmar Gabriel, aber eigentlich verdient Rickens Buch diesen Titel. Während Sigi-Pops Ghostwriter nur ziemlich verschwurbelten Politsprech aufbereiten, bricht Christian Rickens mit manch liebgewordenen alt-linken Mythen: Böse Globalisierung? Von wegen, ein Segen für die armen Massen in der Dritten Welt! Böse Privatisierung? Wenn es einen funktionierenden Markt wie im Telefonbereich gibt, keineswegs! Festhalten an der paritätischen Finanzierung der Sozialversicherung durch Arbeitnehmer und -geber? Unsinn, endlich Abschiednehmen vom Genossen Bismarck und eine steuerfinanzierte Versicherung schaffen. Das alles ist - wie schon in Rickens letztem Buch über die "Neuen Spießer" - ziemlich unterhaltsam geschrieben, und zwar so, dass auch Ökonomie-Dilettanten Zusammenhänge endlich verstehen können. Ein hervorragendes Buch, zwar nicht für frustrierte Alt-Linke oder Möchte-Gern-Arbeiter-Führer a la Rüttgers, aber ein Muss für all jene, die beides wollen: Soziale Gerechtigkeit und liberale Freiheit!
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Format:Taschenbuch
Ich bin eher zwiegspalten, was das Buch betrifft. Christian Rickens hat in seinem Buch einige wichtige Punkte gut herausgestellt, die momentan gesellschaftliche Probleme aufwerfen. Von den Folgen der Globalisierung über die demografische Veränderung bis hin zur Zuwanderung zeigt er die Probleme konservativer oder neoliaberler Politik auf und entwirft moderne, linke Antworten. Das liest sich sehr gut und ist meistens auch schlüssig begründet, schließlich ist der Autor Wirtschaftshournalist und somit durchaus vom Fach.

Die Schwächen des Buchs liegen aber im Detail. Wenn er etwa die staatliche Rente der finanzmarktbasierten Rente gegenüberstellt und zum Schluss kommt, dass die Rendite der staatlichen Variante schlechter sei (S. 156): 'Stimmt, doch die Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung liegt weit unter dem, was sich mit den Beiträgen am Kapitalmarkt erzielen ließe(')'. Das ist nicht nur arg verkürzt, sondern auch sachlich falsch. Die gesetzliche Rentenversicherung leistet nämlich erheblich mehr als nur Geld für das Alter einzusammenln. Sie belohnt zum Beispiel Erziehungszeiten von Frauen dadurch, dass bis zu drei Jahre ' auch wenn sie zuhause verbracht werden ' als vollwertige Erwerbsjahre gezählt werden. Ich möchte die private Rentenversicherung sehen, die drei Jahre ohne Beitragszahlung mal eben anrechnet für die spätere Auszahlung. Des Weiteren kommt die Rentenversicherung zum Beispiel auch für Leistungen der Wiedereingliederung in den Beruf auf, wenn man beispielsweinse nach einem Krankenhausaufenthalt wieder in den Beruf zurückkehrt. Das sollte man schon wissen, wenn man pauschal die private Rente für besser erklärt.

Am ärgerlichsten ist aber die Tatsache, dass Rickens letztlich alle Argumente nur benutzt, um am Schluss zu seinem Lieblingsthema zu kommen: dem bedingungslosen Grundeinkommen. Er beschränkt die Betrachtung auf eine wirtschaftstheoretische und lässt andere Aspekte wie die dadurch zerstörte Solidarität außen vor.

Insgesamt finde ich das Buch trotz guter Ansätze sehr ärgerlich.
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