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Die Lincoln Verschwörung [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: James McAvoy, Robin Wright, Kevin Kline, Evan Rachel Wood, Tom Wilkinson
  • Regisseur(e): Robert Redford
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal Pictures Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 1. März 2012
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 122 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0063DOLR6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.945 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

An Hand des historischen Prozesses hält Robert Redford in seinem sorgfältig gehandhabten Gerichtsfilm ein aufrüttelndes Plädoyer auf die US-Verfassung.
Er ist der letzte Aufrechte des amerikanischen (Independent-)Kinos, das ewige Sundance Kid, der unbeirrbare Streiter für Gerechtigkeit: Robert Redford. Von Löwen und Lämmern, vom Krieg in Afghanistan und an der Heimatfront hat er zuletzt erzählt und nun ist er noch weiter in die US-Geschichte zurück gegangen. Um die Lincoln Verschwörung geht es ihm diesmal, um die Folgen des tödlichen Attentats auf den charismatischen 16. Präsidenten der USA, der die Sklaven befreite, sein Land vom Bürgerkrieg in die Neuzeit führte.
Auf einem Schlachtfeld lernt man den verwundeten Hauptmann Frederick Aiken (energisch: James McAvoy), einen überzeugten Nordstaatler, kennen. Es folgt die Ermordung des Staatsoberhaupts durch John Wilkes Booth und dann ist der Regisseur beim Thema: Dem auf Tatsachen basierenden Prozess gegen die drei Mitverschwörer und deren Wirtin Mary Surratt (stark: Robin Wright), die die Männer beherbergt und sich so zur Mittäterin gemacht hat. Aber hat sie vom Komplott gewusst? Aiken, im Zivilberuf Anwalt, übernimmt auf Drängen seines Mentors (wuchtig: Tom Wilkinson) widerwillig deren Verteidigung.
Ein Gerichtsfilm mit klassischen Parametern, basierend auf der Buchvorlage von James D. Solomon und Gregory Bernstein, ein Plädoyer auf die US-Verfassung, die sowohl in Zeiten des Kriegs und des Friedens Bestand haben sollte. Die Vergangenheit spiegelt die Moderne, im Subtext geht es natürlich um Abu Guhraib und Guantanamo, um das Recht des Stärkeren oder wie der Ankläger es auf den Punkt bringt: Inter arma silent leges - Unter Waffen schweigen die Gesetze. Sorgfältig beleuchtet Redford die Standpunkte, Kläger u

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„Die Lincoln Verschwörung ist ein wunderbares atmosphärisches Stück Kino geworden.“ Die Süddeutsche
„Spannender, dabei politisch hochaktueller Historienfilm“ TV Digital
“Packendes Justiz-Drama” Für Sie
“Spannender Gerichts-Thriller vor realistischer Kulisse.” Maxi

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tomate TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 2. März 2013
Format: DVD
HANDLUNG

Der Film beginnt kurz vor dem Attentat auf Abraham Lincoln, zeigt dann hauptsächlich die Geschichte um den Prozess gegen Mary Surratt (Robin Wright) und andere Verschwörer. In einzelnen Rückblicken wird der Fall rekonstruiert und versucht, die Wahrheit zu finden.

MEINUNG

Bei einem Historienfilm als Zuschauer den Überblick zu behalten, ist nicht immer ganz einfach. Viele Protagonisten, Hinzugedichtetes oder Weggelassenes und auch noch Effekte, die der Unterhaltung dienen sollen, verwischen oft einen klaren Blick auf die Geschichte. Das ist hier nicht der Fall. Regisseur Robert Redford klärt den Attentats-Fall detailgetreu oder besser detailverliebt auf. So erlebt man in zwei Stunden keinen einzigen Hänger. Dass das ganze nicht zu einem Dokumentarfilm gerät, liegt an guten bis herausragenden schauspielerischen Leistungen. Dezent, real und was Robin Wright, die hervorzuheben ist, angeht, passgenau und sehr nachhaltig. Die trübe, karge Szenerie ist ggf. zu bemängeln, erstellt fast schon den Geschmack eines Kammerspiels, was einem Historienfilm unter Umständen nicht so zu zuträglich ist, aber eben auch nicht vom Thema ablenkt.

FAZIT

Wer ein Historien-Drama sehen möchte, dass sich nicht der Geschichte bedient, um einen Film zu machen, sondern einen Film schafft, der Geschichte zeigt, findet hier 100 Prozent davon.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cal am 6. August 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Zunächst muss ich sagen, dass ich lange überlegt habe, ob ich zu diesem Film eine Rezension schreiben soll.
Ich musste zunächst über diejenigen schmunzeln, die ihren Unmut äusserten, weil sie einen Action Film erwarteten. Diese Kritik wird dem Film absolut nicht gerecht, denn ein Action Film ist er gewiss nicht.

Eher eine (für Amerikaner) mühsame Aufarbeitung ihrer Geschichte.
Lässt man sich darauf ein, bekommt man einen wunderbaren, von hervorragenden Schauspielern getragenen Film.
Es handelt sich hierbei eigentlich um eine Tragödie, eingebettet in einen Gerichtsfilm. Man möchte Mary Surrat helfen.. kann nicht glauben, dass Rache wichtiger war als Recht. Man muss Schuldige präsentieren, ob sie nun daran beteiligt waren, oder nicht. Der Film macht betroffen.
Man bekommt eine Wut, möchte am liebsten eingreifen und kann es nicht.
Der Film ist keine leichte Kost. Wer einen Actionfilm oder einen Bürgerkriegsfilm erwartet ist hier falsch.
Ich empfehle den Film uneingeschränkt denjenigen, die bereit sind, sich darauf einzulassen.
Wie gesagt, alles andere als leichte Kost.Kevin Kline in einer ungewohnt ernsten Rolle als Kriegsminister Stanton
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Heike Werner TOP 1000 REZENSENT am 7. Mai 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Am Abend des 14. April 1865 wurde Abraham Lincoln, der 16. Präsident der Vereinigten Staaten, bei einem Theaterbesuch im Ford's Theatre von einem Attentäter niedergeschossen und erlag einen Tag später seiner schweren Kopfverletzung. Zu diesem Attentat und der sich darum rankenden Verschwörung machte Robert Redford einen Film, in dem er die Geschichte des Prozesses der Mary Surratt erzählt, die damals als Mitverschwörerin angeklagt und verurteilt wurde.

Bei diesem Film kommen einige Komponenten zusammen, die in ihrer Gesamtheit einfach funktionieren mussten: Robert Redford als Produzent und Regisseur, Historisches verfilmt mit großer Detailverliebtheit und ein Gerichtsprozess, der mit seiner aus Dialogen, Beweisfindung, Betrug und Verrat bezogenen Spannung bei mir immer ankommt.
Vor allem beeindruckend aber ist die Besetzungsliste:
* Robin Wright als Mary Surratt, die mit ihrer Darstellung einmalig gut den Zwiespalt zeigt zwischen der Südstaatlerin mit ihrem Hass auf den Norden und der liebenden Mutter, die um nichts auf der Welt ihren Sohn John, den einzigen Flüchtigen der Verschwörer, ans Messer liefern wollte.
* James McAvoy als Frederick Aiken, selber mehrmals verwundeter Held im Kampf gegen die Konföderierten, der als Anwalt der Mary Surratt erlebt, wie aus Widerwillen gegen die aufgezwungene Verteidigung Respekt gegenüber seiner Mandantin wird und der sich aufreibt im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten des Prozesses.
* Kevin Kline als Kriegsminister Edwin Stanton, dem es vor allem um eine Verurteilung geht - egal welche.
* Tom Wilkinson als Senator Reverdy Johnson, der dem Militärgericht die Verfassung und Menschenrechte unter die Nase reibt und sich damit mehr als unbeliebt macht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Simon TOP 500 REZENSENT am 25. Dezember 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
US-Präsident Abraham Lincoln wird ermordet und im Zuge der Ermittlungen landet auch die Mutter eines der Mitverschwörer rund um Attentäter John Wilkes Booth auf der Anklagebank - Mary Surat. Der Vorwurf lautet, sie habe den Verschwörern in ihrer Pension Unterschlupf gewährt. Ihre Verteidigung soll der junge, unerfahrene Anwalt Aiken übernehmen.
Mit diesem Film ist Robert Redford eine tolle Geschichtsstunde gelungen. Die meisten wissen, dass Lincoln von Booth erschossen wurde, aber die wenigsten werden wissen, dass ausser Lincoln noch zwei weitere Regierungsmitglieder getötet werden sollte, da Booth eben kein Einzeltäter war.
Redford zeigt in kurzen Szenen, was an jenem Abend alles genau geschah, bevor er sich völlig auf die Verteidigung von Mary Surat konzentriert. Dabei gelingt eine tolle Gratwanderung, denn an der Person von ihrem Verteidiger Aiken wird gezeigt, dass man menschlich gegen die Besiegten vorgehen sollte. In Person von Minister Stanton, der ein schnelles Verfahren wünscht, lernt man die andere Seite kennen. Demütige den Süden, wo es nur geht.
Wer den Ausgang des Verfahrens kennt, wird hier nichts desto trotz ab und an mitfiebern, so spannend hat Redford hier gearbeitet.
Und so Paradox es klingt, besieht man sich hier die Umstände des Lincoln Mordes, kann man letztlich sogar verstehen, warum die Amis bis heute nicht glauben, dass Kennedy 100 Jahre später von einem Einzeltäter ermordet worden sein könnte. Bei Lincoln gab es einen Verschwörerkreis, wie kann es dann bei Kennedy ein Einzeltäter gewesen sein??
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