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Die Lincoln Verschwörung [Blu-ray]

James McAvoy , Robin Wright , Robert Redford    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,14 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: James McAvoy, Robin Wright, Kevin Kline, Evan Rachel Wood, Tom Wilkinson
  • Regisseur(e): Robert Redford
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 1. März 2012
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 122 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0063DOLR6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.459 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

„Die Lincoln Verschwörung ist ein wunderbares atmosphärisches Stück Kino geworden.“ Die Süddeutsche
„Spannender, dabei politisch hochaktueller Historienfilm“ TV Digital
“Packendes Justiz-Drama” Für Sie
“Spannender Gerichts-Thriller vor realistischer Kulisse.” Maxi

Produktbeschreibungen

Washington 1865. Der amerikanische Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten ist vorbei, dennoch herrscht überall immer noch Aufruhr. Da wird Präsident Abraham Lincoln ermordet. Die verwitwete Südstaatlerin und Pensionsbetreiberin Marry Surrat (Robin Wright) wird zusammen mit sieben Männern der Kollaboration mit dem Attentäter angeklagt und vor ein Militärgericht gestellt. Ausgerechnet der junge Frederick Aiken (James McAvoy), ein Kriegsheld der Nordstaaten und frischgebackener Anwalt, soll ihre Verteidigung übernehmen. Nur widerwillig nimmt er diese Aufgabe an. Während das aufgebrachte Volk nach Rache schreit, wächst bei Frederick im Laufe des Prozesses mehr und mehr Bewunderung für die geheimnisvolle Frau. Doch um das Gericht von Marys Unschuld zu überzeugen und sie vor dem Galgen zu bewahren, muss er sich erst einmal selbst die Frage beantworten: Ist sie ein unschuldiges Opfer? Eine aufopfernde Mutter, die nur versucht, ihren Sohn zu decken, den einzigen Flüchtigen des Attentats? Oder ist sie doch eine geschickte Lügnerin und

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35 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Im Krieg schweigen die Gesetze 28. November 2011
Von Martin TOP 100 REZENSENT
Format:DVD
Die Ermordung Abraham Lincolns am 26.04.1865 war Teil einer umfassenden Verschwörung gegen die Führung der im Bürgerkrieg gerade siegreichen Unionsstaaten. Neben Lincoln sollten auch der Vizepräsident Johnson, der Außenminister Seward von Mitverschwörern des Lincoln-Attentäters John Wilkes Booth ermordet werden. Obwohl nur das Attentat auf Lincoln erfolgreich war, versetzt dieses Komplott die politische Führung der Unionsstaaten um den Kriegsminister Stanton in Panik. Da der Haupttäter Booth auf seiner Flucht erschossen wird, soll zumindest seinen Mittätern ein schneller Prozess gemacht werden.
Unter den Verhafteten befindet sich auch Mary Surrat, die Mutter des Mitverschwörers John Surrat. In ihrer Pension hatten sich Booth und die anderen Attentäter getroffen. Da der Sohn flüchtig ist wird stattdessen die Mutter unter dem Vorwurf der Mitwisserschaft festgenommen und ihr vor einem Miltärgericht der Prozess gemacht.

Der junge Anwalt Frederik Aiken (James McAvoy) wird zum Pflichtverteider von Mary Surrat (Robin Wright) bestellt. Schnell ist von der Unschuld seiner Mandantin überzeugt und kämpft vor Gericht um ihr Leben. Doch Aiken muss feststellen, dass der politische Einfluss des Kriegsministers Stanton (Kevin Kline) auf das Militärgericht dazu führt, dass der Prozess voreingenommen und unfair geführt wird. Obwohl Aiken im Laufe des Prozesses nachweisen kann, dass Mary Surrat nur als Sündenbock für die Tat ihres Sohnes vor Gericht steht, wird diese auf poltischem Druck hin zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Dem an dieser Ungerechtigkeit verzeifelnden Aiken antwortet der Ankläger mit einem Zitat Ciceros: "Inter Arma Enim Silent Leges" (Im Krieg scheigen die Gestze)

Die Ereignisse um die Ermordung Lincoln sind in den USA immer noch ein sensibles Thema. Viele Historiker gehen heute davon aus, dass der Kriegsminister Stanton die tatsächlichen Umstände der Verschwörung auch deshalb nicht klären lassen wollte, da er die Ermordung Lincolns nutzen wollte, um selbst an die Macht zu gelangen.
Regisseur Robert Redford interessierte sich für diesen Stoff, weil er deutliche Parallelen zur Gegenwart sah. Nach einem Terrorangriff auf die Sttaatsführung der USA werden wahllos Verdächtige verhaftet, gefoltert und wider geltenden Rechts vor Militärgerichten abgeurteilt. Diese Bezüge zur "Krieg gegen den Terror", den US-Regierung nach dem 09. September 2001 ausrief sind tatsächlich beeindruckend. Sie zeigen, dass Terrorakte auch schon früher in der Geschichte von interessierten politischen Kreisen instrumentalisiert wurde, um Gegenterror zu betreiben und die individuellen Freiheitsrechte einzuschränken.

Diese Bezüge arbeitet Redford auch wirklich gut heraus. Der Film ist sehr spannend gemacht und die Schauspieler (vor allem Robin Wright und Kevin Cline) hervorragend. Auch die historischen Zeitumstände sind gemau und treffend dargestellt. Hätte sich Redford darauf beschränkt, die historischen Geschehnisse darzustellen, wäre es ein wirklich sehr guter Film geworden. Doch leider meint er offenbar, dass die Bilder alleine seine Botschaft nicht tragen. Und so führen die Darsteller oft philosophische Dialoge, die den Erzählfluss der Bilder mehr hemmen als fördern. Völlig unnötig, denn Redford ist es im Film durchaus gelungen, seine Ansicht zu vermitteln. Wenn man die Szenen im Gefängnis sieht, fühlt man sich unwillkürlich an Aufnahmen aus Guantanomo oder dem Irak erinnert.

Fazit: Ein spannendes und aktuelles Lehrstück über die Instrumentalisierung des Terrors durch durch die Politik. Leider mit Längen, aber trotzdem sehenswert.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Der Originaltitel "The Conspirator" lässt mehrere Schlüsse zu, wer mit der Bezeichnung gemeint sein könnte: Ist es John Wilkes Booth, der seinerzeit ein populärer Schauspieler war, aber heute nur noch als der Mann, der Abraham Lincoln erschoss, erinnert wird? Oder ist es John Surrat, der mit Booth befreundet war und ihn in die Pension der Surrats einlud, wo mehrmalige Treffen das Attentat auf Präsident, Vizepräsident und Außenminister vorbereiteten? Oder ist Mary Surrat die Verschwörerin, da sie die Treffen in ihrer Pension duldete und angeblich an den Vorbereitungen selbst beteiligt war? Oder meint der Film am Ende den Kriegminister Edwin Stanton (im Film eindringlich pragmatisch verkörpert von Kevin Kline), der auch die Beugung des Rechts nicht scheut, um den nationalen Frieden (und wohl auch den nationalen Stolz) wieder herzustellen?
Der Film lässt von Beginn an keinen Zweifel daran, dass es eine Verschwörung durch mehrere Attentäter gibt und diese auch in derselben Nacht koordiniert und gut vorbereitet ans Werk gehen. Der Film lässt aber ebensowenig Zweifel daran, dass die Reaktion mit zahlreichen Verhaftungen, inhumanen Haftbedingungen und der nicht verfassungsgemäßen Anklage von Zivilisten vor einem Militärtribunal unverhältnismäßig hart und am Ende vor allem rachsüchtig und ungerecht ausfällt.
Robert Redfords achte Regiearbeit schließt an den letzten Film Von Löwen und Lämmern thematisch an, indem er die Frage stellt, inwieweit Terrorismus von Einzelnen Terrorakte eines ganzen Staates hervorrufen kann. Die weitergehende Frage ist dann, inwieweit unschuldige Menschen zu Opfern werden, wenn der Rechtsstaat seine eigenen Prinzipien missachtet. Der Rechtsstaat wird durch den Senator Reverdy Johnson (wie immer großartig: Tom Wilkinson) und den jungen Anwalt Frederick Aiken (sehr eindringlich: James McAvoy) repräsentiert, die aber von Beginn an auf mehr oder minder verlorenem Posten kämpfen. Die Freunde sagen es Frederick einmal sehr klar: Er könne nur verlieren, denn wenn er seine Klientin Mary Surrat erfolgreich verteidigt, gerät er unter Verdacht Mitverschwörer zu sein, und wenn er verliert, steht seine anwaltliche Reputation auf dem Spiel.
Mit diesen beiden Hauptfiguren und der als emotional eher abweisend und durch den Glauben stoisch gewordenen Mary Surrat (ebenso endringlich: Robin Wright) bezieht Regisseur Redford eindeutig Stellung in der Gegenwart gegen einen unmäßigen 'Krieg gegen den Terror', gegen 'Guantanamo' und gegen die Aufhebung von Grundrechten. An manchen Stellen des Films ist diese Position überdeutlicht und droht zum politischen Traktat zu erstarren. Jedoch die großartigen Schauspieler (denn Redford war immer ein Schauspielerregisseur), die sehr dichte und auch emotional fesselnde Inszenierung und die durchweg inhaltlich spannende Aufarbeitung vor Gericht retten den Film vor Stillstand und erzielen eine beeindruckende Wirkung.
So handelt es sich abermals um die Suche nach Wahrheit (wie schon in Quiz Show) und um das Eingebundensein des Einzelnen in größere, bestimmende Netzwerke und Geisteshaltungen (wie in Aus der Mitte entspringt ein Fluß [Blu-ray] oder Eine ganz normale Familie).
"Die Lincoln Verschwörung" ist sicherlich nicht Robert Redfords bester Film, aber erneut eine formal wie inhaltlich fesselnde Filmerzählung, die deutlich über dem Durchschnitt heutiger Kinoproduktion liegt. Sehenswert!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heike Werner TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Am Abend des 14. April 1865 wurde Abraham Lincoln, der 16. Präsident der Vereinigten Staaten, bei einem Theaterbesuch im Ford's Theatre von einem Attentäter niedergeschossen und erlag einen Tag später seiner schweren Kopfverletzung. Zu diesem Attentat und der sich darum rankenden Verschwörung machte Robert Redford einen Film, in dem er die Geschichte des Prozesses der Mary Surratt erzählt, die damals als Mitverschwörerin angeklagt und verurteilt wurde.

Bei diesem Film kommen einige Komponenten zusammen, die in ihrer Gesamtheit einfach funktionieren mussten: Robert Redford als Produzent und Regisseur, Historisches verfilmt mit großer Detailverliebtheit und ein Gerichtsprozess, der mit seiner aus Dialogen, Beweisfindung, Betrug und Verrat bezogenen Spannung bei mir immer ankommt.
Vor allem beeindruckend aber ist die Besetzungsliste:
* Robin Wright als Mary Surratt, die mit ihrer Darstellung einmalig gut den Zwiespalt zeigt zwischen der Südstaatlerin mit ihrem Hass auf den Norden und der liebenden Mutter, die um nichts auf der Welt ihren Sohn John, den einzigen Flüchtigen der Verschwörer, ans Messer liefern wollte.
* James McAvoy als Frederick Aiken, selber mehrmals verwundeter Held im Kampf gegen die Konföderierten, der als Anwalt der Mary Surratt erlebt, wie aus Widerwillen gegen die aufgezwungene Verteidigung Respekt gegenüber seiner Mandantin wird und der sich aufreibt im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten des Prozesses.
* Kevin Kline als Kriegsminister Edwin Stanton, dem es vor allem um eine Verurteilung geht - egal welche.
* Tom Wilkinson als Senator Reverdy Johnson, der dem Militärgericht die Verfassung und Menschenrechte unter die Nase reibt und sich damit mehr als unbeliebt macht.

Ohne letztlich auf die Hintergründe des Attentats näher einzugehen oder auch die Frage nach Schuld oder Unschuld zu klären, beleuchtet der Film diesen Prozess, der aufgrund seines Ablaufs und seiner Auswirkung einen weiten Schatten auf die Zukunft geworfen hat und unterhält dabei bestens.
TOP-Empfehlung und glasklares "Daumen hoch!" von mir.

Regie: Robert Redford

Besetzung:
James McAvoy: Frederick Aiken
Robin Wright: Mary Surratt
Justin Long: Nicholas Baker
Evan Rachel Wood: Anna Surratt
Tom Wilkinson: Reverdy Johnson
Alexis Bledel: Sarah Weston
Kevin Kline: Edwin Stanton

Extras:
Audiokommentar Robert Redford
Making of
Interviews mit Cast und Crew
Hintergrundinfos zur Historie (engl.)
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langweilig..................
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Vor 1 Monat von Michael Teufl veröffentlicht
Geschichtsdrama
Sehr gut verfilmtes Geschichtsdrama - Man erfährt viel über die Zeit des Bürgerkrieges und die Ermordung Präsident Lincolns. Gute Umsetzung.
Vor 1 Monat von H. Braun veröffentlicht
Spannend
Aufarbeitung der amerikanischen Geschichte.

Muß sagen, ich fand diesen film von Anfang an sehr spannend und lehrreich. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Thea Diskus veröffentlicht
Die technische Qualität
Da sich alle Rezensionen zu diesem Film ausschließlich mit Historie und Inhalten befassen (warum eigentlich? Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von J. Weisser veröffentlicht
Spannende Spitzenunterhaltung mit historischer Perspektive
Dieser Film geht einem nahe und unter die Haut, da er die Lincoln Verschwörung vor 150 Jahren nahezu grandios darstellt und den Prozeß in seinen vielen Facetten... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Neuschäfer veröffentlicht
Sehr guter Film
Der Film ist sehr gut gemacht und glänzt nicht nur mit einer sehr guten Geschichte sondern auch durch eine sehr gute Leistung der Regie als auch der vielen Stars die hier... Lesen Sie weiter...
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Für mich einer der besten Gerichtsfilme aller Zeiten- packend,...
Das Attentat auf den amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln im Jahre 1865, bei dem das politische Oberhaupt des Landes zu Tode kommt, sorgt nicht nur für allgemeine... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Happy End Bücher - Nicole veröffentlicht
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