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Lincoln [Blu-ray]

Daniel Day-Lewis , Sally Field , Steven Spielberg    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (123 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Daniel Day-Lewis, Sally Field, David Strathairn, Joseph Gordon-Levitt, James Spader
  • Regisseur(e): Steven Spielberg
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD 7.1), Französisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Französisch, Türkisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox
  • Erscheinungstermin: 24. Mai 2013
  • Produktionsjahr: 2012
  • Spieldauer: 150 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (123 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00B7GWG4E
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.818 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

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Als Abraham Lincoln als 16. Präsident der Vereinigten Staaten 1864 seine zweite Amtszeit antritt, dauert der blutige Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten bereits drei Jahre an. Durch die Abspaltung der Südstaaten steht die amerikanische Union vor einer Zerreißprobe: Wird es Lincoln gelingen, die verfeindeten Staaten miteinander zu versöhnen und die Fortdauer der noch jungen amerikanischen Demokratie zu sichern? Ein schnelles Kriegsende ließe sich womöglich herbeiführen, wenn Lincoln sein Ziel aufgeben würde, die Sklaverei abzuschaffen. Doch der gewiefte Taktiker sieht noch eine Chance, beide Ziele zu erreichen: Er zögert bewusst Friedensverhandlungen hinaus und stellt den 13. Zusatzartikel zur Verfassung zur Abstimmung im Repräsentantenhaus, mit dem die Sklaverei in den Vereinigten Staaten formell abgeschafft werden soll.

Mit Lincoln erfüllt sich Steven Spielberg einen lang gehegten Traum: Zu Teilen basierend auf dem Buch Team of Rivals: The Political Genius of Abraham Lincoln von Doris Kearns Goodwin konzentriert sich der Film auf die letzten vier Monate im Leben Lincolns. Spielberg und sein Drehbuchautor Tony Kushner schildern präzise, wie es Lincoln gelang, den Zusatzartikel mit der erforderlichen 2/3 Mehrheit durch den Kongress zu bekommen. Lincoln ist ein Lehrstück in politischer Verhandlungskunst und in dieser Hinsicht sowohl als historisches Geschichtsstück als auch als Allegorie auf das politische Tagesgeschehen zu verstehen. Was ist Politik? Was bedeutet es ein Politiker zu sein – gerade in Zeiten von Obama? Was ist eine Entscheidung? Wann trifft man sie? Wie geht man damit um? Der Film ist kein actiongeladenes Kriegsdrama und verzichtet auch bewusst darauf, Lincolns Lebensgeschichte emotional auszuschlachten, wie es Spielberg sonst häufig in seinen Filmen zu tun beliebt. Stellenweise meint man einem dokumentarischen Kammerspiel beizuwohnen: Die Inszenierung ist ruhig und zurückhaltend, konzentriert sich auf Details, die Kamera bewegt sich sehr langsam in die Szenen herein und lässt den grandiosen Schauspielern so alle Möglichkeiten, ihre Kunst zu entfalten. Tommy Lee Jones, Sally Field, David Strathairn, Joseph Gordon-Levitt und all die anderen sind schlichtweg großartig, aber über allen thront Daniel Day-Lewis mit seiner zu Recht Oscar gekrönten Leistung. Der Brite ist Abraham Lincoln: Er verschwindet vollständig hinter der von ihm dargestellten Persönlichkeit, deren wesentliche Charakteristika er perfekt nachempfindet. Sein Gang, seine Stimme, seine Physiognomie – gemeinsam mit Spielberg und Kameramann Janusz Kaminski lässt er ein Denkmal lebendig werden. Als Zuschauer wird einem einiges abverlangt, denn der Film setzt voraus, dass man sich mit Lincoln und der amerikanischen Geschichte bestens auskennt. Aber Spielberg kann sich den Luxus leisten, keine Kompromisse einzugehen. Wer sich für Politik und Geschichte interessiert, sollte sich auf dieses wortgewaltige Meisterwerk visueller Erzählkunst einlassen und genießen. -- Ellen Große

Produktbeschreibungen

Als Abraham Lincoln als 16. Präsident der Vereinigten Staaten 1864 seine zweite Amtszeit antritt, dauert der blutige Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten bereits drei Jahre an. Durch die Abspaltung der Südstaaten steht die amerikanische Union vor einer Zerreißprobe: Wird es Lincoln gelingen, die verfeindeten Staaten miteinander zu versöhnen und die Fortdauer der noch jungen amerikanischen Demokratie zu sichern? Ein schnelles Kriegsende ließe sich womöglich herbeiführen, wenn Lincoln sein Ziel aufgeben würde, die Sklaverei abzuschaffen. Doch der gewiefte Taktiker sieht noch eine Chance, beide Ziele zu erreichen: Er zögert bewusst Friedensverhandlungen hinaus und stellt den 13. Zusatzartikel zur Verfassung zur Abstimmung im Repräsentantenhaus, mit dem die Sklaverei in den Vereinigten Staaten formell abgeschafft werden soll.
 

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Monument von einem Film 24. August 2013
Format:Blu-ray
Die Geschichte hat den Sezessionskrieg sozusagen nachträglich zum Kampf um die Befreiung der amerikanischen Sklaven gemacht. Es gab schon jahrelang (bzw. von Anfang des amerikanischen Staates an) verschiedene soziale und politische Differenzen zwischen Nord- und Südstaaten, die letztlich im Krieg gipfelten.
Lincoln war ursprünglich nicht unbedingt ein radikaler Gegner der Sklaverei, machte das im Lauf der Zeit jedoch zu seiner Mission.
Die damals blutjunge Partei der Republikaner vertrat also das „moderne“ Amerika, etwas, das man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Da ist dieser Partei in den letzten 150 Jahren anscheinend etwas abhanden gekommen.
Da sich bis heute in großen Teilen Amerikas und der Welt Ablehnung oder gar Gewalt gegen Andersartige hartnäckig hält, hat der Film und diese Geschichte immer noch einen starken Bezug zur Gegenwart. Davon abgesehen haben die Weißen den Indianern schließlich auch das Land weggenommen.
Der Film behandelt größtenteils die Vorgeschichte zur Abstimmung über die Sklavenfrage. Abraham Lincoln wird als ein Mann dargestellt, der sowohl private Schicksalsschläge zu verkraften hat als auch politisch nicht nur Rückenwind verspürt. Er kontert seinen Widersachern oft mit gleichnishaften Erzählungen, anstatt einfach nur zu antworten und war er war wohl ein Mensch mit einer guten Portion Wortwitz.
Das Zustandekommen einer positiven Abstimmung ist ein hartes Stück Arbeit und wird mit den (schon damals) üblichen politischen Mitteln vorangetrieben ;-)
Die damals bereits zerrissene Politiklandschaft Amerikas kommt wie auch die ungewisse Zukunft im Falle einer Abstimmung zugunsten der Abschaffung der Sklaverei (z.B.
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48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ausgetrickst! 6. Juni 2013
Von Lutlut
Format:DVD
Ich habe den Film rein aus Interesse am Thema geguckt. Und was ich zu sehen bekam ist ein solider und gut gemachter Film über die letzten Monate im Lebens des großen Abraham Lincoln. Tolle Schauspieler (allen voran Daniel Day-Lewis, der wie kein anderer zuvor Lincoln lebendig werden lässt), authentische Ausstattung und Atmosphäre. Dass der Film von Steven Spielberg stammt trennt nun die Spreu vom Weizen. Hier hat Spielberg seine treue Anhängerschaft wohl ausgetrickst. Wer Filme wie Jurassic Park oder E.T. zu seinen größten Werken zählt bekommt hier ein knallharten Geschichtsunterricht mit vielen Details geliefert. Der Film verlässt im Prinzip völlig das Mainstreamkino und begibt sich in eine heikle Angelegenheit. Dass Spielberg zuvor 12 Jahre mit Recherchen zu diesem Film verbracht hat lässt sich durchaus erkennen. Die Geschichte wird schon beinahe krankhaft detailgetreu dargestellt. Dabei verlässt Spielberg kein einziges mal den eingeschlagenen Pfad und schmückt den Film auch nicht beispielsweise durch dramaturgisch effektvolle Spielereien aus, sondern zieht die Sache eiskalt durch. Das verdient Anerkennung, denn nur so kann eine authentische Aufarbeitung von Lincolns letzten Tagen gelingen. Wer sich für die amerikanische Geschichte interessiert ist hier bestens aufgehoben, wer nicht wird sich eher zweieinhalb Stunden langweilen, denn nicht einmal das vermutlich "Spektakulärste", nämlich die Ermordung wird gezeigt. Der Titel lügt einem nichts vor, denn es geht hier um den Menschen Lincoln. Seine Persönlichkeit, seine Emotionen und Empfindungen die ihn heimsuchten während dieser Zeit. Spielberg hat sich mit dem Werk nicht unbedingt mehr Freunde oder Feinde gemacht als er ohnehin schon hat, aber er dürfte den ein oder anderen positiv überrascht haben. Zu letzteren zählen die Popcorncineasten wohl eher weniger.
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122 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Caliban TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Das Thema dieses Films teilt Spielberg in der ihm eigenen überaus anspruchsvollen Weise visuellen Erzählens gleich in einer der ersten Szenen mit. Wir sehen Lincoln mit dem Rücken zu uns gekehrt in derselben Pose, die er als Denkmal innerhalb des Lincoln Memorial in Washington einnimmt: sitzend und die Hände auf den Oberschenkeln. Die Soldaten, die ihm gerade ihr alltägliches Leid klagen, erscheinen gegenüber der mächtigen Gestalt zwergenhaft. Die Kamera nähert sich und wir werfen einen ersten Blick in Lincolns Gesicht und einen winzigen Augenblick erscheint es fast, als würde eine steinerne Figur zum Leben erweckt. Das ist Visualierungskunst der Extraklasse und verweist den aufmerksamen Zuschauer auf das eigentliche Thema des Films: die Visualisierung der im historischen Rückblick bis zur Unkenntlichkeit verklärten Person als Mensch. Ein Denkmal soll zum Leben erweckt werden. Und aller Hickhack um den 13. Verfassungszusatz ist dabei nur Kulisse, um diesen außergewöhnlichen Charakter zornig, liebevoll, humorvoll und gedankenverloren zu zeigen. Und - um das Ergebnis vorwegzunehmen - dies gelingt auf höchstem Niveau.

Ein deutscher Zuschauer ist aber gleich in dieser ersten Szene überfordert. Er bermerkt nicht, dass die Soldaten aus Lincolns "Gettysburg Address" zitieren. Und es stellt sicher keine Bildungslücke dar, wenn ihm der Begriff "Gettysburg Address" so wenig sagt wie deren Inhalt. Amerikanische Zuschauer hingegen haben die wenigen Sätze dieser Rede auswendig gelernt und erkennen sich daher in den zwergenhaft wirkenden Soldaten sofort wieder: Für sie bietet sich also sofort eine Identitizierungsmöglichkeit, die der deutsche Zuschauer leider nicht hat.
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5.0 von 5 Sternen Gelungene Detailtreue
Dieser Film ist meiner Meinung nach etwas anderes wie man es vielleicht vom Trailer her vermuten kann, jedoch in keinem Fall im negativen Sinne. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Produkt Tester veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Direkte Monumental Verfilmung über die letzten Lebensjahre des...
Wer die ersteren Filme wie z.B. Amistad oder Die Farbe Lila von Spielberg schätzt, wird auch hier voll auf seine Kosten kommen. Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von max cady veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Typisch Spielberg
Ein wirklich genialer Film, auch wenn hier und da (In typischer Hollywood Manier) Historische Dinge miteinander vermischt werden ist der Film wirklich gelungen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Alex veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen grosses kino
Ganz grosses Geschichtskino. Geschichte wird hier in ganz grosses Kino verpackt. Dieser Film sollte in keinem Geschichtsunterricht fehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Blueberry veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der Zweck heiligt die Mittel
Dieser Film setzt profunde Geschichtskenntnisse über den amerikanischen Bürgerkrieg und die offizielle Beendigung der Sklaverei voraus. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Ruprecht Frieling veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Sehr politisch und melancholisch
Mitfühlend, spannend und menschlich. Ich hatte ihn etwas anders erwartet...wer auch mal den Mensch LINCOLN sehen möchte...hier ist die Gelegenheit.
Vor 2 Monaten von Sarah-Lena Göhl veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen ohne Höhepunkte
eine packende Handlung um eine gute Story habe ich mir anders vorgestellt ,
man bekommt den Eindruck : .... nur runtergefilmt ..... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von ANDRE veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Bärtige Männer sitzen vor dunklen Tapeten und diskutieren
Wenn ich den Film in einem Satz zusammenfassen soll, würde ich sagen: "Bärtige Männer sitzen vor dunklen Tapeten und diskutieren". Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von K. München veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nichts für politische Nichtwisser
Krasse Kulisse, wunderbare Kostüme und erstklassige Schauspieler. Das hat mich durch den Film getragen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Buecherfreak veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Sprechfilm?
Insgesamt kein uninteressanter Film, für Freunde endloser Sprechszenen ..., erfreulicherweise auch nicht zu viele Schlachtgemetzel, aber was denken sich die Filmemacher, wenn... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Roland veröffentlicht
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