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Lincoln [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Daniel Day-Lewis, Sally Field, David Strathairn, Joseph Gordon-Levitt, James Spader
  • Regisseur(e): Steven Spielberg
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD 7.1), Französisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Französisch, Türkisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox
  • Erscheinungstermin: 24. Mai 2013
  • Produktionsjahr: 2012
  • Spieldauer: 150 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen 164 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00B7GWG4E
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Steven Spielbergs neuer Film ist die spannende und aufschlussreiche Chronologie der letzten vier Monate im Leben des einflussreichsten Präsidenten der Vereinigten Staaten. Als Abraham Lincoln 1864 seine zweite Amtsperiode antritt, steht die junge Nation durch den blutigen Bürgerkrieg vor einer Zerreißprobe. Er muss sich der fast unlösbaren Aufgabe widmen den Krieg zu beenden, Nord- und Südstaaten zu versöhnen und die Sklaverei abzuschaffen. In jenen wenigen Monaten vor seiner Ermordung am 15. April 1865 durch einen Attentäter stellt Lincoln in einem unerhörten Kraftakt die Weichen für das Schicksal kommender Generationen.

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Als Abraham Lincoln als 16. Präsident der Vereinigten Staaten 1864 seine zweite Amtszeit antritt, dauert der blutige Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten bereits drei Jahre an. Durch die Abspaltung der Südstaaten steht die amerikanische Union vor einer Zerreißprobe: Wird es Lincoln gelingen, die verfeindeten Staaten miteinander zu versöhnen und die Fortdauer der noch jungen amerikanischen Demokratie zu sichern? Ein schnelles Kriegsende ließe sich womöglich herbeiführen, wenn Lincoln sein Ziel aufgeben würde, die Sklaverei abzuschaffen. Doch der gewiefte Taktiker sieht noch eine Chance, beide Ziele zu erreichen: Er zögert bewusst Friedensverhandlungen hinaus und stellt den 13. Zusatzartikel zur Verfassung zur Abstimmung im Repräsentantenhaus, mit dem die Sklaverei in den Vereinigten Staaten formell abgeschafft werden soll.

Mit Lincoln erfüllt sich Steven Spielberg einen lang gehegten Traum: Zu Teilen basierend auf dem Buch Team of Rivals: The Political Genius of Abraham Lincoln von Doris Kearns Goodwin konzentriert sich der Film auf die letzten vier Monate im Leben Lincolns. Spielberg und sein Drehbuchautor Tony Kushner schildern präzise, wie es Lincoln gelang, den Zusatzartikel mit der erforderlichen 2/3 Mehrheit durch den Kongress zu bekommen. Lincoln ist ein Lehrstück in politischer Verhandlungskunst und in dieser Hinsicht sowohl als historisches Geschichtsstück als auch als Allegorie auf das politische Tagesgeschehen zu verstehen. Was ist Politik? Was bedeutet es ein Politiker zu sein – gerade in Zeiten von Obama? Was ist eine Entscheidung? Wann trifft man sie? Wie geht man damit um? Der Film ist kein actiongeladenes Kriegsdrama und verzichtet auch bewusst darauf, Lincolns Lebensgeschichte emotional auszuschlachten, wie es Spielberg sonst häufig in seinen Filmen zu tun beliebt. Stellenweise meint man einem dokumentarischen Kammerspiel beizuwohnen: Die Inszenierung ist ruhig und zurückhaltend, konzentriert sich auf Details, die Kamera bewegt sich sehr langsam in die Szenen herein und lässt den grandiosen Schauspielern so alle Möglichkeiten, ihre Kunst zu entfalten. Tommy Lee Jones, Sally Field, David Strathairn, Joseph Gordon-Levitt und all die anderen sind schlichtweg großartig, aber über allen thront Daniel Day-Lewis mit seiner zu Recht Oscar gekrönten Leistung. Der Brite ist Abraham Lincoln: Er verschwindet vollständig hinter der von ihm dargestellten Persönlichkeit, deren wesentliche Charakteristika er perfekt nachempfindet. Sein Gang, seine Stimme, seine Physiognomie – gemeinsam mit Spielberg und Kameramann Janusz Kaminski lässt er ein Denkmal lebendig werden. Als Zuschauer wird einem einiges abverlangt, denn der Film setzt voraus, dass man sich mit Lincoln und der amerikanischen Geschichte bestens auskennt. Aber Spielberg kann sich den Luxus leisten, keine Kompromisse einzugehen. Wer sich für Politik und Geschichte interessiert, sollte sich auf dieses wortgewaltige Meisterwerk visueller Erzählkunst einlassen und genießen. -- Ellen Große

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Format: Blu-ray
Die Geschichte hat den Sezessionskrieg sozusagen nachträglich zum Kampf um die Befreiung der amerikanischen Sklaven gemacht. Es gab schon jahrelang (bzw. von Anfang des amerikanischen Staates an) verschiedene soziale und politische Differenzen zwischen Nord- und Südstaaten, die letztlich im Krieg gipfelten.
Lincoln war ursprünglich nicht unbedingt ein radikaler Gegner der Sklaverei, machte das im Lauf der Zeit jedoch zu seiner Mission.
Die damals blutjunge Partei der Republikaner vertrat also das „moderne“ Amerika, etwas, das man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Da ist dieser Partei in den letzten 150 Jahren anscheinend etwas abhanden gekommen.
Da sich bis heute in großen Teilen Amerikas und der Welt Ablehnung oder gar Gewalt gegen Andersartige hartnäckig hält, hat der Film und diese Geschichte immer noch einen starken Bezug zur Gegenwart. Davon abgesehen haben die Weißen den Indianern schließlich auch das Land weggenommen.
Der Film behandelt größtenteils die Vorgeschichte zur Abstimmung über die Sklavenfrage. Abraham Lincoln wird als ein Mann dargestellt, der sowohl private Schicksalsschläge zu verkraften hat als auch politisch nicht nur Rückenwind verspürt. Er kontert seinen Widersachern oft mit gleichnishaften Erzählungen, anstatt einfach nur zu antworten und war er war wohl ein Mensch mit einer guten Portion Wortwitz.
Das Zustandekommen einer positiven Abstimmung ist ein hartes Stück Arbeit und wird mit den (schon damals) üblichen politischen Mitteln vorangetrieben ;-)
Die damals bereits zerrissene Politiklandschaft Amerikas kommt wie auch die ungewisse Zukunft im Falle einer Abstimmung zugunsten der Abschaffung der Sklaverei (z.B.
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Nein, so haben wir die Abschaffung der Sklaverei in den USA in der Schule nicht serviert bekommen. In äußerst differenzierter Weise wird in diesem Film kein erhabener Präsident gezeigt, der moralisch weiter über allen steht. Wir sehen den Zweifler, da kommen die dunklen, bisher nicht gekannten Seiten zum Vorschein. Mit miesen Machenschaften, politischen Finten und handfestem Betrug peitscht Lincoln den Verfassungszusatz zur Abschaffung der Sklaverei durch den Kongress, denn der Zweck heiligt die Mittel. Lieber ein paar tausend Männer mehr opfern, als mit den Südstaaten Frieden schließen und auf das eigentliche Ziel verzichten. Es kommt aber auch die tragische Seite dieses Mannes zum Zug, der seinen Sohn nicht davon abhalten konnte, in die Armee einzutreten, und der neben dem Krieg im Land auch die Tiraden seiner depressiven Ehefrau ertragen musste.

Die äußerst akribisch recherchierte Geschichte bekommt zusätzliche Authentizität durch die hervorragende schauspielerische Leistung von Daniel Day-Lewis als Lincoln, und allen anderen Schauspielerinnen und Schauspielern. Die brillanten Bilder der BD und der satte Sound runden das künstlerische Meisterwerk technisch ab.
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Von callisto TOP 500 REZENSENT am 22. August 2015
Format: DVD
Ja, der 13. Zusatzartikel, der die Sklaven befreite, ist ein emotionales Thema in den USA. Dennoch, Lincoln war sicherlich nicht die Lichtgestallt, als die er dargestellt wird, mittlerweile zweifelt man seine Rolle in der Sklavenbefreieung doch sehr an. So gesehen eigentich eher typische Hollywood Geschichtsklittelung, wie man gerne hätte, das es gewesen wäre.

Die Ausstattung ist üppig und für einen historischen Film wirklich außerordentlich gelungen, ein echter Augenschmauß, hier hat man alles richtig gemacht. Die Schauspieler sind OK, das Makeup teilweise zu aufgetragen und zu offensichtlich künstlich gealtert.

Das Problem, das ich mit diesem FIlm habe, ist: 2 Stunden 18 min politische Debatten sind ungefähr so spannend wie eine Bundestagsdebatte. Es gibt zwar auch ein wenig "Handlung", die hält sich aber extrem in Grenzen. Hier werden stundenlang Gesetze diskutiert, teilweise wortwörtlich vorgelesen und Parlamentsdiskussionen nachgespielt. Da sitzen ein paar alte Männer in schwarz in einem dunklen Raum an einem Tisch und unterhalten sich über Demokratie...
Sicherlich nett, wenn man dieses Thema in Geschichte durchgenommen hat. Sicherlich nett für den Geschichtsunterricht. In Ausschnitten, nach Behandlung des Themas im Englischunterricht im Originalton sicherlich nützlich.
Als Film, als historischer Film, gähend langweilig, es sei denn man steht auf politische Dialoge, ist Amerikaner aus vollem Herzen und ein Fan von Präsident Lincoln.
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Der 2012 produzierte Spielfilm thematisiert die letzten Monate im Leben des 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Abraham Lincoln. Das Drehbuch basiert auf dem 2005 publizierten Sachbuch Team of Rivals: The Political Genius of Abraham Lincoln der Pulitzer-Preis-Gewinnerin Doris Kearns Goodwin (Quelle: Wikipedia). Ohne grosses Schlachtengetümmel auskommend (dazu empfehle ich die BD "Gettysburg" (http://www.amazon.de/Gettysburg-Blu-ray-Directors-Special-Edition/dp/B004NRS7Z6/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1374836107&sr=8-2&keywords=gettysburg) stellt der Film in beeindruckender Weise ein privates und "berufliches" Psychogramm des Präsidenten dar und zeigt beeindruckend die wechselvollen Machtkämpfe innerhalb des Repräsentantenhaus um den 13. Verfassungszusatz, die Abschaffung der Sklaverei, wofür Lincoln eine Zweidrittelmehrheit zu beschaffen hat. Gerade dieser Spannungsbogen macht den Film aus. Überdeutlich wird auch, daß der Präsident - um sein Ziel zu erreichen - seine moralischen Grundsätze ein ums andere Mal über Bord wirft - Parallelen zu Barack Obama?
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