Kurzbeschreibung
Die Frage nach der Wahl der richtigen Rechtsform ist im Zuge der soeben beschlossenen GmbH-Reform bei Existengründern aktueller denn je. Welche Rechtsform passt am besten zu welchem Profil? Der neue Ratgeber geht dieser Frage auf den Grund und zeigt - alles über Chancen und Risiken der Gesellschaftsformen: "Mini-GmbH" oder "Limited" ? - Umwandlung von der Limited zur "Mini-GmbH" mit konkreten Handlungsanleitungen für ein erfolgreiches Vorgehen.
BESONDERES PLUS:Auf der beiliegenden CD erhält der Existenzgründer hilfreiche interaktive Rechtsform-Checks und einen Gründungskostenrechner...
Über den Autor
Klaus Segner begleitet als beratender Betriebswirt Unternehmer bei der Gründung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung und Limited-Gesellschaften nach englischem Recht.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Grund für die Einrichtung einer solchen Unternehmensform war die Konkurrenz aus Großbritannien. 2002 hatte ein europäisches Gerichtsurteil für viel Aufregung gesorgt, das es auch in Deutschland ermöglichte, eine englische Limited zu gründen und mit ihr in Deutschland tätig zu sein. Die britische Gesellschaftsform wurde schnell zum Exportschlager. Denn sie ist wie die deutsche GmbH haftungsbeschränkt, benötigt jedoch keine 25.000 Euro Stammkapital. Außerdem kann sie ohne Notarkosten schnell gegründet werden. Existenzgründer konnten somit ohne hohe Gründungskosten und innerhalb weniger Tage eine Kapitalgesellschaft mit allen Vorteilen gründen.
Ein weiterer Grund für den Gründungsboom der Limited lag darin, dass der Gesetzgeber den Kauf sogenannter Vorrats-GmbHs erschwert hatte. Damals gab es Gründungsagenturen, die GmbHs sozusagen auf Vorrat im Handelsregister eingetragen hatten. Eine solche Vorrats-GmbH konnte man bereits ab 1.500 Euro erwerben, ohne sofort das nötige Stammkapital nachweisen zu müssen. Denn dieses Stammkapital war nur bei der Gründung nötig, nicht beim Kauf einer GmbH. Nachdem der Gesetzgeber diese Praxis untersagt hatte, musste man auch bei einer Vorrats-GmbH dem Handelsregister das Stammkapital nachweisen. Gleichzeitig hatten die Verkäufer beim Verkauf einer Vorrats-GmbH für den Nachweis des Stammkapitals zu sorgen. War hier das Stammkapital nicht korrekt eingezahlt worden, konnte bei Insolvenz auch der Verkäufer haftbar gemacht werden. Damit hat sich schlagartig die Zahl der GmbH-Käufer verringert, der Weg für die Limited war geebnet ..."
Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Grund für die Einrichtung einer solchen Unternehmensform war die Konkurrenz aus Großbritannien. 2002 hatte ein europäisches
Gerichtsurteil für viel Aufregung gesorgt, das es auch in Deutschland ermöglichte, eine englische Limited zu gründen und mit ihr in Deutschland tätig zu sein. Die britische Gesellschaftsform wurde schnell zum Exportschlager. Denn sie ist wie die deutsche GmbH haftungsbeschränkt, benötigt jedoch keine 25.000 Euro Stammkapital. Außerdem kann sie ohne Notarkosten schnell gegründet werden. Existenzgründer konnten somit ohne hohe Gründungskosten und innerhalb weniger Tage eine Kapitalgesellschaft mit allen Vorteilen gründen.
Ein weiterer Grund für den Gründungsboom der Limited lag darin, dass der Gesetzgeber den Kauf sogenannter Vorrats-GmbHs erschwert hatte. Damals gab es Gründungsagenturen, die GmbHs sozusagen auf Vorrat im Handelsregister eingetragen hatten. Eine solche Vorrats-GmbH konnte man bereits ab 1.500 Euro erwerben, ohne sofort das nötige Stammkapital nachweisen zu müssen. Denn dieses Stammkapital war nur bei der Gründung nötig, nicht beim Kauf einer GmbH. Nachdem der Gesetzgeber diese Praxis untersagt hatte, musste man auch bei einer Vorrats-GmbH dem Handelsregister das Stammkapital nachweisen. Gleichzeitig hatten die Verkäufer beim Verkauf einer Vorrats-GmbH für den Nachweis des Stammkapitals zu sorgen. War hier das Stammkapital nicht korrekt eingezahlt worden, konnte bei Insolvenz auch der Verkäufer haftbar gemacht werden. Damit hat sich schlagartig die Zahl der GmbH-Käufer verringert, der Weg für die Limited war geebnet.