Die hilfreichsten Kundenrezensionen
77 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Comics rule !, 15. Juli 2011
Wie üblich scheiden sich die Geister: Entweder man liebt den Film, oder man hasst ihn. Ich liebe ihn. Um ehrlich zu sein, ich habe mich 2 Stunden lang schlapp gelacht, geROFLt, mich beölt. Auf gut Deutsch: Ich hatte Spaß ! Mission accomplished, Zweck erfüllt, Abend gerettet. Das, was ich erwartet hatte: Ein greller, bunter, abgefahrener, durchgeknallter und anscheinend sich selbst nicht ganz so ernst nehmender Film. Die Story ist natürlich an den Haaren herbeigezogen und eventuell an der einen ider anderen Stelle nicht ganz so eng an der Realität. Und wer hätte es gedacht: Das soll bei einer Comic-Verfilmung schon mal vorkommen. Gott sei Dank. Endlich mal wieder ein Film, der einfach nur unterhalten will. Keine so krampfhaft konstruierte Grütze, die jedes noch so peinliche und dumme Klischee aus der Mottenkiste der sexuellen Orientierung, seelischer und sozialer Störung und Multikultiintegrationsrosaplüschbarbiepsychoseelenschrott verwurstet. Natürlich ist der Film vollgestopft mit Effekten. Warum ? Weil sie heutzutage möglich sind. Weil's geil aussieht und einfach paßt. Dass die Dialoge eher Comic als Hamlet sind, liegt vermutlich daran, dass das Drehbuch nicht von Shakespeare ist und glücklicherweise war für den Soundtrack kein Zwölfton-Komponist verfügbar. Ach ja: Der Oscar-Preisträger hat sich vermutlich "breitschlagen" lassen, weil die Gage angemessen erklecklich war. Vielleicht auch, weil er eventuell Spaß am Drehbuch gefunden hatte und einfach mal Kontrastprogramm fahren wollte. Und wer bei einer Comic-Verfilmung den großen hochtrabenden Anspruch sucht ..... der kaufe sich lieber was von Aki Kaurismäki und diskutiere Inhalt und Intention des Autors hinterher beim Freundeskreis für Walgesänge.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
das Geld leider nicht wert, 3. Januar 2012
Beziehe mich nur auf die 3D Version des Films, der Film als 2D Version wird von mir nicht bewertet. 3D Tiefe - 1 Stern (vorhanden aber sehr dürftig) 3D Pop Outs - 1 Stern (kaum vorhanden, sehr dürftig) 3D Insgesamt - 1 Stern - (im gesamten Film, nur wenig 3D vorhanden) Fazit, die hier erhältliche 3D Version ist ihr Geld nicht wert, in dem Fall lieber auf die preiswertere 2D Version zurück greifen.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Abflug, Kato!", 16. Juli 2011
Sehr schön! Michel Gondry ist sich nicht zu schade, eine kleine Hommage auf die filmischen Kampfeinlagen von Chefinspektor Jaques Closeau und seinem Diener Kato in -The Green Hornet- aufzunehmen. Er schafft es sogar, dass seine Version der legendären Blake Edwards Produktion fast auf Augenhöhe begegnet. Gondry, der mit Filmen wie -Abgedreht, Vergiss mein Nicht oder Science of Sleep- schon einige interessante Filme in die Kinos gebracht hat, scheint sich mit -The Green Hornet- einen Kindheitstraum erfüllt zu haben, denn: So wie hier gefahren, geballert, gekämpft und experimentiert wird, dass kommt so manchem jugendlichen Heldentraum ziemlich nahe. Das -The Green Hornet- dabei auf einer Radioserie aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts basiert, macht das Ganze nur noch spannender. Brit Reid(Seth Rogen) ist von Beruf Sohn. Seine Spezialitäten: Partys, Frauen, Dummes Zeug und mit Papas Autos prahlen. Der Papa ist James Reid(Tom Wilkinson) Herausgeber der Zeitung "The Sentinel". Als James Reid stirbt, soll Brit die Zeitung übenehmen. Eine Aufgabe, der er nicht gewachsen scheint. Erst als der Junior Probleme mit dem morgendlichen Kaffee bekommt, ändert sich sein Leben. Denn da lernt er den "väterlichen Kaffeekocher" und Chefmechaniker Kato(Jay Chou) kennen. Kato und Brit sind sich sofort sympathisch und als Brit erkennt, dass Kato ein fantastischer Bastler und Kämpfer ist, denkt er an einen Kindheitstraum zurück: Er will Gerechtigkeit in die Welt bringen. So machen sich die beiden Männer mit jeder Menge Equipement auf den Weg, um den Bösewichtern den Kampf anzusagen. Das klappt am Anfang eher schlecht als recht, aber nach und nach werden die beiden, die unter dem Decknamen -Green Hornet- auftreten, besser. Das sorgt letztendlich sogar dafür, dass der größte Bösewicht der Stadt, Chudnofsky(Christoph Waltz), und der undurchsichtige Staatsanwalt Scanlon(David Harbour) sich für die Grüne Hornisse interessieren. Dabei kommt es Kato und Brit nicht gerade zu Pass, dass sie im Konkurrenzkampf um die schöne Chefsekretärin Lenore(Cameron Diaz) stehen. Eigentlich kann das nur schiefgehen... -The Green Hornet- ist ein herrlich abgedrehter Actionspaß mit der Garantie auf Megatonnen Fahrzeugschrott und Pyrotechnik bis zum Abwinken. Aber das allein wäre zu einfach. Schließlich sind da noch Schauspieler wie der Oscargewinner Christoph Waltz, der seinen Chud..., Entschuldigung, Blutnofsky so perfekt spielt wie das nur geht. Seth Rogen ist filmtechnisch erwachsen geworden und spielt sich zusammen mit Jay Chou die Bälle der Story perfekt zu. Cameron Diaz ist das Sahnehäubchen auf der gut getimten Produktion. Die Dialoge passen, die Musik ist so schnell wie die Schnitte der Bilder und ein paar Rückblenden von Gondry sind kreativ genial gelungen. Ich weiß...es gibt ne Menge Leute, die das völlig anders sehen, aber ich lege allen Actionfans -The Green Hornet- ans Herz. Mir war nicht eine Sekunde langweilig und nebenbei konnte ich noch lernen, wie vorteilhaft es sein kann, einen Wagen mit Frontantrieb zu fahren. Eigentlich bin ich jemand, der auf Fortsetzungen von Filmen gut verzichten kann, aber hier...also Herr Gondry, wenn sie möchten, legen sie ruhig noch Teil Zwei nach. Ich werde als Zuschauer wieder dabei sein.
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