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Produktinformation

  • Audio CD (5. April 2013)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Clouds Hill (rough trade)
  • ASIN: B00BPT9QCS
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 96.306 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Eine Stadt gibt auf
2. Phobos Grunt
3. Tut es doch weh
4. Psychoreal
5. Sohnemann Heinz
6. Fresendelf
7. Alles bleibt konfus
8. Snervt
9. Pestperle
10. In Dunkelhaft
11. Willenshalt
12. Sohnemann Zwei
13. Fangarm Derbes
14. Aggewars
15. Unendlich viel Geld


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT on 5. April 2013
Format: Audio CD
Es sieht nicht gut aus im Staate Deutschland, der hier zum Stadtstaat wird: „Und es klappt nicht, von außen zu sanieren, die Jungen merken das sofort, die ganze Stadt ist halber Schutt, komm reiß sie endlich ein!“ Jan Windmeier, Sänger der Flensburger Punkkombo Turbostaat schreit sich schon im ersten Stück des neuen Albums „Stadt der Angst“, dem fünften der Band, die Stimmbänder wund – ein „Fehler in der Konstruktion“, nichts zu machen, da hilft nur noch die Abrissbirne. Der Kniff, das Große auf’s Kleine herunterzubrechen, ist in der neueren deutschen Musikgeschichte ja so neu nicht, 1980 waberte bei den Fehlfarben der Grauschleier über der Stadt, der eigentlich das ganze Land im klammen Griff hielt, knappe zehn Jahre später philosophierte Blixa Bargeld mit seinen Einstürzenden Neubauten über das „Haus der Lüge“ („Gott hat sich erschossen, das Dachgeschoss wird ausgebaut“), Metaphernfestspiele.

Turbostaat ist die künstlerische Versinnbildlichung sonst eher fremd, als Freunde klarer Worte spielen sie wohl mal mit dem einen oder anderen Songtitel, im Text – auch dieser neuen Platte – allerdings regiert der Unmißverstand. Der Kampf gilt seit jeher der allgegenwärtigen Spießbürgerlichkeit („Psychoreal, ein Leben lang Kassenwart, psychoreal, Eierlikörgefangenschaft“/Psychoreal), der schleichende Verbräunlichung unserer Gesellschaft („Freie Wilde in euren Hallen, unterm Mantel die alte Idee“) und dem Betrug an der Jugend und der Kriegstreiberei („Und dann im Februar, auf dem Weg nach Kandahar, liegst du zitternd auf dem Boden, während andere ins Kino gehen“/Sohnemann Heinz) – Deutschpunk at it’s best.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Schwabenfreak on 14. Oktober 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die Texte sind wie immer von allererster Güte und auch musikalisch ist alles im Lot. Druckvoll auf Tempo, mit Nachdruck und Herzblut gesungen und gespielt (rasante Gitarren- und Bassarbeit, kann's beurteilen, spiele selber), übermäßige Härten werden vermieden. Wer engagierten Indie- /Deutschpunkrock schätzt, sollte unbedingt reinhören.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von DonHosBeat on 10. Juni 2013
Format: Audio CD
Diese Platte hat volle Punktzahl verdient, und wer Vormann Leiss mag, wird hier auch auf seine Kosten kommen.
Im Gegensatz zu vielen Bands mit deutschen Texten, hÃ'lt Turbostaat konstant hohes Niveau!
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Von Dennis Stanik on 12. Januar 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Mit „Stadt der Angst“ meldet sich eine der relevantesten Bands Deutschlands zurück – und zwar mit einem hervorragendem Album. Der Opener „Eine Stadt gibt auf“ wirkt beklemmend, Sänger Jan Windmeier begeistert erneut mit seinem eindringlichem Organ. Diese Art Gesang kann man auch nicht kopieren, man hört Turbostaat dadurch aus 1000 anderen Bands heraus. Song Nummer 2 lautet auf den Namen „Phobos Grunt“, und was auch immer dieser Titel uns mal wieder sagen soll – der Song ist absolut klasse, der Refrain großartig. Generell kann man sagen, dass die ersten 9 Songs dieser Platte herausragend sind, wobei ich hier die Single „Tut es doch weh“, „Fresendelf“ und „Alles bleibt konfus“ noch hervorheben möchte.

Gelegentlich bauen die 5 Nordlichter einige neue Elemente in ihren Sound ein, wie etwa den Anfang von „Alles bleibt konfus“, allerdings ohne ihren ureigenen Stil aus den Augen zu verlieren ( wie es z.B. Volbeat gerade tun ). Die Songs sind eindeutig Turbostaat und erinnern gelegentlich an ihre älteren Werke.

„Fresendelf“ ist das längste und auch ruhigste Lied der Scheibe. Diese Nummer besticht durch einen absoluten Sahne-Refrain, der mir jedes Mal eine Gänsehaut verpasst. Für mich der Höhepunkt dieser ohnehin schon starken Scheibe. In „Pestperle“ gibt es noch einen Seitenhieb auf Frei.Wild, die ja momentan in aller Munde sind, und hier harsche Kritik einstecken müssen.

Die limitierte Version des Albums bzw. auch die Vinyl-Ausgabe beinhalten jeweils 3 weitere Lieder, die allerdings nicht ganz die Klasse der anderen Songs erreichen.
Wer auf Deutschpunk steht, kommt an dieser Scheibe nicht vorbei. Dieses Album wird Turbostaats Status weiter ausbauen.
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Von Michael Seliger on 9. Januar 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Dieses Album ist unfassbar gut! Viel besser als diese Rezension! Ich kenne auch die anderen Alben und es reiht sich wunderbar ein! Kaufen!!
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Von AndyOmsen on 7. Oktober 2013
Format: Audio CD
Fünf Studioalben in 14 Jahren Bandgeschichte, bei TURBOSTAAT merkt man, hier geht es nicht um Quantität, sondern um Qualität. Vor allem die beiden Vorgänger “Vormann Leiss” und “Das Island Manöver” beweisen, dass es genau diese Maxime ist, hinter der die gebürtigen Flensburger stehen.

Jetzt aber auch genug vom Vergleich „Alte Scheiben / Neue Scheibe“, wen interessiert es auch schon, ob sich eine Band weiterentwickelt, wenn das Bisherige doch überzeugte?! Stillstand ist der neue Fortschritt und so machen TURBOSTAAT mit “Stadt der Angst” genau da weiter, wo sie mit “Das Island Manöver” aufgehört haben….fertig.

TURBOSTAAT haben auf “Stadt der Angst” einiges zu sagen und der Titel wurde nicht ohne Grund gewählt. TURBOSTAAT beweisen, dass Punk kritischer sein kann, als die Frage nach Dosenbier. Hier geht es um das angeknockte Deutschland und die Schreckensmeldungen, die durch das ganze Land, ob Klein- oder Großstadt, ziehen, Spießbürgerschaften, Zwänge und den Wunsch auszubrechen. Entsprechend düster fallen die Melodien und die Texte aus und ambivalent dazu treiben einem gewisse Wortkreationen und Songzeilen doch wieder ein Schmunzeln aufs Gesicht, „Eierlikörgefangenschaft“ finde ich einfach genial, weil ich sofort ein Bild vor Augen hatte, dass spießbürgerischer nicht sein kann. Ich denke, dass Texte von TURBOSTAAT traditionell dafür gemacht sind, dass jeder für sich selbst ein Bild zu den Songs / den Texten malt. Es kommt darauf an, aus welchem Blickwinkel man die Songs betrachtet, in welcher Situation man sich selbst befindet. Das macht es aus, so werden die Songs nicht langweilig, das ist Punk, so wie TURBOSTAAT ihn lebt.
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