Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Motivation pur, 14. August 2009
Den Film nutze ich im Bereich Erwachsenenbildung für Arbeitslose und Bewerbungstrainings und ich erreiche damit Reaktionen, die ich bisher noch mit keinem anderen der Filme, die ich u.a. zeige gehabt habe.
In dem Film geht es um elementare Dinge mit Bildern, die selbst die abgestumpftesten Harz IV-Empfänger nicht mehr ruhig auf den Stühlen sitzen lassen.
Bei der Diskussion nach dem Film haben Teilnehmer zu reden angefangen, von denen ich bisher nichts gehört habe.
Nach meinen Beobachtungen berührt der Film die Betrachter in einer Weise, die sie bisher schon lange nicht mehr erlebt haben. Es wird in aussergewöhnlichen Bildern gezeigt einen Traum in ein großes Ziel zu verwandeln.
Wie besiegt man die Angst, was steckt dainter? Was bedeutet es im Hier und Jetzt zu leben? Es geht um den Teamgeist, die Konkurrenz, Vertrauen, das Durchhaltevermögen und letztlich auch um den Umgang mit Misserfolg.
Wie überschreitet man eigene Grenzen und was ist Glück?
Der Film beinhaltet alle wichtige Themen und spricht die Menschen auf einer tiefen Ebene an.
Meine Teilnehmer waren danach spürbar motiviert und haben angefangen wieder eigene Träume zu verwirklichen.
Vielen Dank für diesen Film!
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24 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolut fesselnd, 3. Oktober 2007
~
Im Kino ein grandioses Erlebnis, aber auch auf DVD noch unglaublich wuchtig.
Der Film hat keine Erzählhandlung sondern zeigt nur die Huberbuam bei zwei von ihren aktuellen und großen Vorhaben. Dabei wechseln sich Szenen absolut atemberaubender Kletteraufnahmen mit solchen, die die beiden beim verbalen Sinnieren oder Ihren Vorbereitungen zeigen. Auch wenn keine eigentliche Handlung gezeigt wird, so überschlägt sich die Dramatik der Geschehnisse zuweilen doch, dass es an Spannung kaum zu überbieten ist. Mehr sollte hier jedoch dazu nicht gesagt werden.
Das ganze ist absolut spannend geschnitten und klanglich abgemischt, so dass man sich der Wirkung einfach nicht entziehen kann. Für zusätzliche Dramatik sorgt die gut abgestimmte Musikuntermalung. - Es lohnt sich also den Film, wenn schon ohne große Leinwand, immerhin mit ordentlicher Anlage zu sehen.
Die Zusatzausstattung enthält ein sehr interessantes zwanzigminütiges Interview mit den beiden, in dem sie auch zum Teil den Film kommentieren. Wer den Film im Kino schon gesehen hat, sollte erwägen nun vor dem Film das Interview anzusehen. Eine schöne Einstimmung wie ich finde.
Ansonsten sind Tafeln mit kurzen Biografien und drei Bildergalerien enthalten.
Muss man im Grunde zu Hause haben, insbesondere, weil dies ein Film ist, den man Szenenweise immer wieder sehen mag und vielleicht öfter mal ne Viertelstunde als Betthupferl ansieht - oder lieber nicht: Nachher kommt man schlecht los und schlafen kann man dann schon gar nicht...
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Stil erschlägt Inhalt, 13. Juni 2009
Ein Film besteht nun einmal aus verschiedenen Ebenen, im besten (und eigentlich einzig richtigen) Fall unterstützen diese sich gegenseitig und machen den Film erst rund.
In "Am Limit" macht der Regisseur leider den großen Fehler und schwelgt in Stilmitteln, die in ihrer Einsatzfülle vollkommen fehl am Platz sind und eine ziemlich leere Hülle zurücklassen.
Es mag eine Weile lang schön sein, wunderbare Panoramaaufnahmen zu sehen, Nahaufnahmen und Ausschnitte der Brüder beim Klettern, Zeitlupenaufnahmen bei extrem schnellen Passagen und Schwüngen, schnelle Schnitte, um das Tempo auch stilistisch zu verdeutlichen. Aber doch bitte nicht als Hauptinhalt des Films, höchstens als Überleitung! Wer wirklich sehen will, wie geklettert wird und sich in die Perspektive der Brüder hineinversetzen will, wird ständig durch ungünstige Blickwinkel, Schnitte und Musik wieder aus seinen Betrachtungen herausgerissen, geht es hier um den Sport oder um einen Werbefilm?
Auch wird es mir weiterhin ein Rätsel bleiben, warum banale Aussagen plötzlich dadurch an Aussagekraft gewinnen und als Lebensweisheiten verkauft werden, nur weil sie neben ein paar vertrockneten Sträuchern in luftiger Höhe getätigt werden. Viel mehr an Botschaft scheinen Outdoor-Risiko-Sportarten anscheinend nicht herzugeben, sodass man in jedem Streifen über Klettern, Freeriden oder Fliegen auf sie zurückgreifen muss.
Auftauchende Lichtblicke wie die Diskussion über Risiko und Verantwortung mit der Mutter der beiden oder das Thema Erfolg und Neid zwischen den Brüdern sind selten und werden nicht weiter ausgeführt.
Wer damit zufrieden ist, schön gestylte Bilder mit Musikuntermalung zu sehen, ohne Hintergründe und weiteres Wissen vermittelt zu bekommen, dem mag der Film sicher gefallen, ich erwarte von einem Dokumentarfilm dieser Länge mehr.
Insgesamt ist der Film nur einer aus der ganzen Masse Outdoor-Dokus, der sich nur dadurch abhebt, dass die Positionen des Kameramanns tatsächlich spektakulär sind. Aber auch daraus hätte man mehr machen können. Schade, vor allem für die beiden Huber-Brüder, die wirklich allen Respekt verdient haben!
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