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Limit: Roman [Gebundene Ausgabe]

Frank Schätzing
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (633 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

5. Oktober 2009
Mai 2025: Die Energieversorgung der Erde scheint gesichert, seit die USA auf dem Mond das Element Helium-3 fördern. Bahnbrechende Technologien des Konzerngiganten Orley Enterprises haben die Raumfahrt revolutioniert, in einem erbitterten Kopf-an-Kopf-Rennen versuchen Amerikaner und Chinesen, auf dem Trabanten ihre Claims abzustecken.Während der exzentrische Konzernchef Julian Orley mit einer Schar prominenter Gäste zu einer Vergnügungstour ins All aufbricht, soll Detektiv Owen Jericho, den eine unglückliche Liebe nach Shanghai verschlagen hat, die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Was nach Routine klingt, ist tatsächlich der Auftakt zu einer alptraumhaften Jagd von China über Äquatorialguinea und Berlin bis nach London und Venedig. Denn auch andere interessieren sich für Yoyo, die offenbar im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher ist.Jericho muss sich mit der bildschönen, aber ziemlich anstrengenden Chinesin zusammentun, um den phantomgleichen Gegnern auf die Spur zu kommen. In einer Zeit, in der multinationale Konzerne der Politik zunehmend das Zepter aus der Hand nehmen, führen beide einen verzweifelten Kampf ums Überleben, gehetzt von einer Übermacht hochgerüsteter Killer. Die Suche nach den Drahtziehern führt mitten hinein in die Wirren afrikanischer Söldnerkriege, Machtkämpfe um Öl und alternative Energien, Vorherrschaftsträume im Weltraum – und zum Mond, auf dem sich Orleys Reisegruppe unvermittelt einer tödlichen Bedrohung gegenüber sieht.

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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [224kb PDF]|Frank Schätzing auf Tournee: Hier finden Sie die Tour-Daten [1.52mb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 1328 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 1. (5. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462037048
  • ISBN-13: 978-3462037043
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14 x 5,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (633 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.071 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Mit Der Schwarm wurde Frank Schätzing auf einen Schlag berühmt. Die Geschichte um die mysteriöse Macht aus der Tiefsee nahm in Teilen die Tsunami-Katastrophe vorweg und verkaufte sich nach den Überschwemmungen in Südostasien noch umso rasanter. Limit ist Schätzings zweiter großer Zukunfts-Thriller - spannend, aufwendig recherchiert und noch 200 Seiten länger als Der Schwarm.

Helium-3 - aus diesem Stoff sind die Zukunftsträume profitgieriger Unternehmer im Jahr 2025. Es wurde auf dem Mond entdeckt und soll den Hunger der Menschheit nach Energie stillen. Mit einer revolutionären Technik hat der Industrielle Julian Orley einen galaktischen Transportweg von der Erde zu seinem Trabanten geschaffen. Eine futuristische Mondstation, auf der Menschen und Menschmaschinen arbeiten, sorgt für den Nachschub an Helium-3. Julian Orley, der jedem Bond-Bösewicht zur Ehre gereicht hätte, plant einen exklusiven Ausflugstrip zum Mond und hat dazu illustre Mitglieder der globalen Eliten eingeladen. Es wird ein extraterrestrischer Horrortrip...

Zur gleichen Zeit ist Owen Jericho, ein Cybercop, dabei, in Schanghai einen Kinderporno-Ring zu sprengen. Er ist der Typus lonesome cowboy, der nach dem Scheitern im Privatleben einen leidenschaftlichen, aber aussichtslosen Kampf gegen das Böse führt. Jericho erhält den Auftrag, die chinesische Dissidentin Yoyo zu finden. Sie ist im Besitz eines Geheimnisses, das mächtige Gegner auf den Plan ruft. Calgary, Berlin, Dallas, London, Venedig, Äquatorialguinea und Vancouver werden zu Schauplätzen einer globalen Hetzjagd, bei der er auf die Spur des Geheimbundes "Hydra" stößt. Parallel kämpfen Konzernlenker, Diktatoren und Geheimdienste erbittert um die letzten Rohstoffe der Erde; Bürgerkriege, Korruption und Armut treiben die inzwischen 10 Milliarden Bewohner der Erde scheinbar unaufhaltsam auf einen Abgrund zu, der das Ende der menschlichen Zivilisation markiert.

1.300 Seiten: Das ist für einen Autor eine Herausforderung, für manchen Leser vielleicht eine Zumutung. Doch auch wenn Limit ähnlich wie Der Schwarm den einen oder anderen verzichtbaren Exkurs enthält: Schätzing behält die Erzählfäden über den gesamten Roman souverän in der Hand und führt Orleys und Jerichows Geschichten präzise zusammen. Präzise ist denn auch die unglaubliche Faktenfülle organisiert, die Schätzing präsentiert: die Themen reichen von der Raumfahrt über die Orbitmechanik bis zum Cyberspace und der Erderwärmung. Und das ist das eigentlich Beklemmende an Schätzings Thriller: Die apokalyptischen Szenarien, die er entwirft, wirken so realistisch und schlüssig, dass sie einem zumindest vorstellbar erscheinen. -- Carsten Hansen, Literaturtest

Pressestimmen

"Ideenreich und intelligent konzipiert, süffig geschrieben: ein guter deutscher Unterhaltungsroman, der endlich einmal die wirklich wichtigen Fragen stellt und überzeugend beantwortet: Wie kommen wir billig auf den Mond? Was haben dort verloren? Und vor allem: was gibt's da zu essen?" (Denis Scheck in "Druckfrisch", ARD)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
67 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schätzing am Limit? 12. März 2010
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Schätzings gewichtiger Bestseller "Limit" kann den Menschen schon ein paar Tage beschäftigen - aber man sollte bei aller Kritik sachlich bleiben und auf herabsetzende Äußerungen gegenüber einem der großen Autoren unserer Zeit verzichten.

Über 100 Akteure soll sich der geplagte Leser gleich zu Beginn merken - immerhin hilft ein Verzeichnis der handelnden Personen, aber da ist schon häufiges "Nachschlagen" angesagt. Die Story dagegen verläuft - den vielen Personen zum Trotz - recht simpel: Zwei Handlungsstränge - eine Art Fernost-Agententhriller und eine klassische Science-Fiction-Story - werden mit harten Wechseln gegeneinander gesetzt.

Natürlich finden die Handlungen schließlich zusammen.

Bei den Schätzing-typischen, seitenlangen Ausflügen in geschichtliche Hintergründe, über technologische Zusammenhänge bis hin zu Lemmata "aller Art", hätte man sich - so interessant sie oft sein mögen - eine strengere Selektion gewünscht.

Ohne Zweifel muss man Schätzing für plastische Darstellungen der fiktiven Szenerien loben. Schreiben kann Schätzing fantastisch. Aber die Großen der Science Fiction zeichnen vor allem Originalität und Visionen aus. Ein Arthur C. Clark hat bereits 1978, eine Generation vor Schätzing, die Idee eines Weltraumfahrstuhls in einem Roman umgesetzt.

Oft mangelt es etwas an Präzision und Stringenz. "Geschwindigkeit" misst man nun mal nicht in "Metern". Nach "Überwachungskameras" kann bestimmt nicht mehr "schauen", wenn die an anderer Stelle des Buches geschilderte Subminiaturtechnik längst Einzug gehalten hat.

Den Rezensenten haben aber vor allem die ständigen Referenzen und Zitate literarischer Vorlagen gestört, die Einverleibung realer Personen, der Adaption von Ideen anderer - das erinnert irgendwie an diese bemühten Hollywood-Komödien, in welchen alte, bekannte Filmszenen angestrengt "persifliert" werden, weil den Autoren und der Regie ganz offensichtlich selbst nichts einfällt. "Musste" David Bowie wirklich "mitspielen"?

Überhaupt drängt sich der Eindruck auf, Schätzing habe weniger einen Roman als eine Aneinanderreihung von Filmszenen geschrieben. Durch die wortreiche Präzision, die er vor allem den Details von Action-"Einstellungen" gewidmet hat, werden diese aber notgedrungen schwerfällig und eher mühsam lesbar.

Ich würde mir, Frank Schätzing und seinen Anhängern wünschen, dass er sich beim nächsten Buch etwas "weniger" vornimmt - eine flott durchgeschriebene, überzeugende Story mit "lebenden" Hauptdarstellern, wie sie gelegentlich Crichton, dem populären Weltmeister der Spannung, gelang, kann eben durch noch so viel journalistische Hintergrundarbeit nicht ersetzt werden.

Dennoch kann man, wenn man fair ist, bei aller Kritik und allen Verbesserungswünschen - wohlbemerkt: auf hohem Niveau! - nicht leugnen, dass "Limit" immer noch ein faszinierendes, gut recherchiertes und überdurchschnittlich geschriebenes Buch ist, dessen Bilder im Gedächtnis haften bleiben. Ein Limit "Light Edition", das nochmals ein kritisches Lektorat durchlaufen hätte, wäre jedenfalls ein heißer Aspirant auf 5 Sterne.

print-jury 4* A0053 3.1.2012eg
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142 von 165 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zäher Anfang...rasante Mitte..schnödes Ende. 12. Februar 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Mit über 1300 Seiten ist Limit in jederlei Hinsicht ein dicker Schinken. Letztendlich scheitert das Buch an seiner Quantität und auch
Trivialität, obwohl es durchaus ein leidlich spannender Lesegenuß war. Schätzing läßt sich Zeit und baut die Story sehr langsam auf, zwei Haupthandlungsstränge ein Nebenstrang, dazu eine Vielzahl an Charakteren, die nicht unbedingt für den Plot notwendig gewesen wären. Das Buch hätte sich als Action Sc-Fi Thriller sicherlich flüssiger gelesen, wenn auf eine gewisse Opulenz verzichtet worden wäre und die Story sich auf 600-700 Seiten beschränkt hätte. Andereseits gelingt es Schätzing durch den Detailreichtum ein Kopfkino des Jahres 2025 zu entfesseln, welches so von mir noch nicht erfahren wurde. Wobei der amüsante Technologieoverkill realistischerweise wohl eher im Jahr 2075 stattfinden könnte. Als teilweise dystopische, aber auch utopische Vision der nahen Zukunft, ist Frank Schätzing ein großer Wurf gelungen. Die eigentliche, vor allem ab der zweiten Hälfte ordentlich an Fahrt aufnehmende Story, erweist sich zum Schluß doch als Durchschnittsware. Schuld daran ist auch die Tatsache, das nach dem eigentlichen Klimax noch die wenig spannende formale Auflösung nachgereicht wird. Fazit : Etwas weniger wäre hier deutlich mehr gewesen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Versuch einer ausgewogenen Besprechung 1. Oktober 2012
Von Pompeji79
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich war zunächst gar nicht abgeneigt: Die Aufzugs- und Mondgeschichte ließ sich eigentlich recht spannend und interessant an. Die Atmosphäre des Mondes (Wortwitz: der Mond hat keine Atmosphäre im astronomischen Sinn) ist beeindruckend gelungen - man fühlt förmlich die schroffe, graue Leere.
Dann aber folgen mächtige Exkursionen in Chinas Unterwelt, eingeleitet von einer völlig überflüssigen - weil ausufernden - Jagd nach Pädophilen, zu afrikanischen Despoten, Berliner Restaurants, kriminellen Ölmultis und diversen Geheimdiensten. Natürlich gibt es den beinahe übernatürlichen Killer mit 7 Katzenleben und den gewitzten Detektiv mit vermasselder Beziehung und 8 Katzenleben (Blade Runner lässt grüßen). Manche Passagen sind ein wenig kindisch, andere sehr seriös, aber genau das darf ja auch die Freiheit eines Autors beim Schreiben ausmachen.

Wie letztendlich alle Stränge zum großen Finale - ok, drei bis vier kleinen Finalen - zusammenlaufen, ist eher eine Enttäuschung.

Fairerweise und jenseits von persönlichen Anwürfen an den Autor in Sachen Besserwisser oder Oberlehrer seitens anderer Rezensenten muss ich zugeben, dass die im All und auf dem Mond spielenden Passagen richtig gut gelungen sind, mir fällt dazu als Vergleich "Terminus" von Lem ein, ähnlich dicht hinsichtlich der Stimmung - wobei: Lem spielt(e) natürlich in der "Ekstraklasa", bei Limit reicht es nur zur Regionalliga.

Ich kann dieses Buch nicht uneingeschränkt empfehlen, aber ich kann es auch nicht kategorisch schlechtreden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Ist schon ein großer Roman
hat mehr verrsprochen, als es hielt. War stellenweise etwas außerhalb der tatsächlichen Begebenheiten, aber es hielt sich im Rahmen. Kaum empfehlenswert
Vor 1 Tag von Schüssler veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Naja, hätte besser sein können ...
Es startet mit 2 getrennten Geschichten, die natürlich irgendwann zusammengeführt werden. Die Handlung in "naher" Zukunft finde ich gelungen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Andreas Heinbokel veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Mit 500 bis 600 Seiten weniger wären es vier Sterne geworden ...
Interessantes Thema, spannend zu lesen, wenn da nur ...

Ja wenn dieses Buch um etwa 500 bis 600 Seiten kürzer wäre, könnte man es empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von Thorsten Schwarz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toller Thriller
etwas für Leseratten, die sich auch durch dicke Wälzer kämpfen und sich für spannungsgeladene Bücher mit Hintergrund begeistern können. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Ilsebil veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hat mir Spaß gemacht zu lesen
Bücher lesen ist meines erachtens immer Geschmackssache.
Afangs ist der Roman mehr eine Beschreibung und technische Eröterung, was evtl. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von Markus Grosam veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Einfallsreich, aber zu bemüht bombastisch und lang
1300 Seiten. Diese Zahl liest man in wohl jeder Rezension und Schätzing macht es einem wirklich nicht einfach, diese durchzustehen. Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von mnemo veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen schlechter geht es nicht
Frank Schätzing Schreibstil ist in diesem Buch unglaublich langweilig. Er will beweisen, dass er tausende Fremdwörter beherrscht. Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von LiesaB. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Trotz Umfang des Buches blieb Spannung bis zum Schluss aufrecht
Das Buch war für mich sehr spannend. Da ich im Bereich Mond bzw. Raumfahrt ein wenig interessiert bin, ergaben sich einige bemerkenswerte Aspekte für einen mögliche... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Gerhard veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend!!!
Absolut empfehlenswert...
Wer den Schwarm mochte, wird dieses Buch genauso verschlingen :)
Spannend bis zur letzten Seite! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Jo veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Buch ist viel zu lang
Das Buch hat eine gute Story, die allerdings in 1300 Seiten erzählt wird. Man hätte diese Geschichte auch in 400 Seiten erzählen könnnen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Elho veröffentlicht
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