Lily Allen

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@carolinvenin maybe you don't understand my humour, fine. Regardless, in this instance its you that's being a bitch, and not I.


Biografie

"It’s Not Me, It’s You"

Pop Sensation. Stimme ihrer Generation. Fashion Designer. Politische Aktivistin. X-rated Sexpert. Queen of MySpace. Exhibitionistin. Primadonna. Style Ikone. Betrunken und abgestürzt. Celebrity Girlfriend. Celebrity Tochter. Celebrity Schwester. Paparazzi Beute. Partystarter. Prinzessin.

Das alles und noch viel mehr wurde Lily Allen schon genannt – manchmal mit Grund, sehr oft ohne. Sie ist vornehm, sie ist gewöhnlich, sie ist sexy, sie ist prüde, sie ist zurückhaltend, sie ist vorlaut, sie ist sensibel, sie ist schamlos, sie ist verliebt, sie ist zutiefst ... Lesen Sie mehr

"It’s Not Me, It’s You"

Pop Sensation. Stimme ihrer Generation. Fashion Designer. Politische Aktivistin. X-rated Sexpert. Queen of MySpace. Exhibitionistin. Primadonna. Style Ikone. Betrunken und abgestürzt. Celebrity Girlfriend. Celebrity Tochter. Celebrity Schwester. Paparazzi Beute. Partystarter. Prinzessin.

Das alles und noch viel mehr wurde Lily Allen schon genannt – manchmal mit Grund, sehr oft ohne. Sie ist vornehm, sie ist gewöhnlich, sie ist sexy, sie ist prüde, sie ist zurückhaltend, sie ist vorlaut, sie ist sensibel, sie ist schamlos, sie ist verliebt, sie ist zutiefst unglücklich - und das alles manchmal an einem Abend. Dann geht sie schlafen, steht auf und frühstückt. Dann postet sie ihr Frühstück in ihrem Blog. Dann analysieren andere Leute ihr Frühstück und wundern sich, warum sie es ins Internet gestellt hat.

Widersprüchlich, entgegengesetzt, gelegentlich kratzbürstig – Lily Allen, gerade einmal 23 Jahre alt, ist einer der schillernsten und einnehmendsten Popstars Großbritannien und einer der erfolgreichsten dazu. Zum ersten Mal betrat sie im Juli 2006 die große Bühne und brachte es mit dem Sommerhit „Smile“ zum Erfolgsphänomen. Ihre erste Single wurde ihre erste Nr.1 in ihrer Heimat. „Smile“ vereinte Ska-getränkten, sommerlichen Pop-Flavor und Lily Allens zuckersüße Vocals, die von einem persönlichen Erlebnis erzählten. Es war ein Song voller Power, gesungen von einer intelligenten, weitsichtigen, hübschen jungen Frau Anfang 20 in einem rosafarbenen Abschlussballkleid, nagelneuen Nike Turnschuhen, buntem Make-up und riesigen Ohrringen.

“LDN” war dann sogar noch markanter und hinterlistiger: Ein verspielt naiver, doppeldeutiger, profaner Lobgesang an ihre Geburtsstadt in all ihrer schmutzigen Pracht. Als ihr Debütalbum „Alright, Still“ veröffentlicht wurde, war Allen’s Durchbruch mit Erfolgen eindrucksvoll bestätigt und auch der Wirbel um ihre Person wurde immer größer: Vorlaut, brutal ehrlich, hitzig, satirisch. Einige dieser Storys sind sogar wahr.

Lily Allen wurde im Mai 1985 in Hammersmith, West London, als Tochter von Filmproduzentin Alison Owen und Schauspieler Keith Allen geboren. Sie hatte eine unkonventionelle Kindheit, aber nicht ohne ihre Entschädigungen. Doch sie ließ Allen schnell erwachsen werden, erwachsen denken und motivierte sie dazu, ihren eigenen Platz in der Welt zu finden. Sie wuchs mit ihrer Schwester und ihrem Bruder in Bloomsbury, Shepherd’s Bush, Primrose Hill und Islington auf und besuchte 13 verschiedene Schulen, bevor sie mit 15 Jahren die Schule verließ und sich auf die Suche nach Erfahrungen, ihrer Teenager-Odysee begab: Clubbing auf Ibiza, Ausbildung zur Floristin und Weiterhoffen, dass sie es mit eigenen Ideen in die Unterhaltungsindustrie schafft.

Sie sprach mit 16 Jahren bei Plattenfirmen vor und ergatterte 2002 ihren ersten Deal mit Warner, die sie in eine ihr unbequeme Folk-Richtung führten. Zwei Jahre später begann Allen zusammen mit den Produzenten Future Cut, an ihren ersten Songs zu schreiben. 2005 wurde sie von Regal (Parlaphone) unter Vertrag genommen und – frustriert über die Langsamkeit der Musikindustrie – posteste schließlich ihre Demos auf Myspace. In der Zwischenzeit weckten einige Live-Performances im Yo-Yo, einem Club in Notting Hill, im Frühjahr 2006 den Appetit der Presse und der Zuschauer.

“Smile” war ihr erster selbstgeschriebener Song und so ansprechend, dass Produzent Mark Ronson sie auf eigene Kosten nach New York einfliegen ließ, um mit ihr zunächst bei „The Littlest Things“ zusammenzuarbeiten. Doch es ging natürlich noch weiter. Ronson und US-Produzent Greg Kurstin waren die maßgeblichen Kollaborateure bei „Alright, Still”, das mittlerweile weltweit über 2.5 Millionen Mal verkauft worden ist, in die Top 20 der Billboard Charts einstieg und Allen fünf BRIT Awards Nominierungen und eine Performance auf der Pyramid Stage beim Glastonbury Festival 2007 einbrachte. Wenn Imitation das schönste Kompliment ist, dann weiß Allen das sicherlich am besten, denn plötzlich waren die Charts voll mit Lily-esquen Reimen über Beziehungen.

Nebenbei hat sich Allen auch mit einigen Kollegen ins Studio begeben und mit ihren Gast-Vocals für einige Highlights gesorgt: Von Robbie Williams, Dizzee Rascal und Basement Jaxx bis hin zu US-Rapper Common! Aber ihre Coverversionen sind ungewöhnlich und überraschend: Da wären die Interpretation mit Mark Ronson vom Kaiser Chiefs Song „Oh My God“ sowie Songs von The Kooks, The Pretenders und Blondie und eine Neuauflage von 50 Cents “Window Shopper”.

Aber es war nicht alles einfach. Die rückwirkende Kraft kam schnell und ungedämpft. Allen wurde - neben einigen ausgewählten anderen jungen berühmten Frauen auf beiden Seiten des Atlantiks – auf fast schon hysterisch aggressive Art und Weise zur Zielscheibe der Yellow Press und der Gossip Websites für ihr angeblich schlechtes Benehmen. Sie hatte diverse Streitigkeiten mit Kollegen. Ihre Beziehung mit den Paparazzi könnte man freundlich formuliert als angespannt bezeichnen. Ihr Privatleben wurde an die Öffentlichkeit gezerrt. Und eine Folge von persönlichen traumatischen Erlebnissen bedrohte sie zu überwältigen. “Ich war vorbereitet darauf, weil die Leute zu mir gesagt haben ‚Bist du bereit für den Gegenschlag?’“, erklärt Allen. „Aber es war trotzdem verwirrend und kostete Kraft und Nerven. Manchmal war es wie ein hasserfülltes Trommelfeuer. Wenn ich jetzt rausgehe und einen Drink habe, dann bin ich peinlich, wenn ich es nicht tue, dann bin ich langweilig. Ich kann nichts dagegen machen. Du hast keine Wahl ob du ein Celebrity werden willst oder nicht. Ich denke, einige Leute verwirrt das.“

All das – und der größte Teil davon von Allen nicht steuerbar – führt zur Erkenntnis (von niemanden so sehr nachvollziehbar als von Allen), dass die Leute vielleicht vergessen haben, warum sie sich in Lily Allen am Anfang begeistert haben. Für dieses Problem gibt es nun ein Heilmittel – und das heißt „It’s Not Me, It’s You.”

Lily Allen’s zweites Album, von Greg Kurstin (ein Teil des 60ies Electro Pop Duos "The Bird And The Bee" welches bei Blue Note unter Vertrag ist - neues Album im Frühjahr 2009) und ihr geschrieben und aufgenommen, erblickte in einem kleinen Mietshaus in den Cotwolds im Herbst 2007 das Licht der Welt. Dorthin hatten sich die beiden zum Arbeiten zurückgezogen. Schon nach 1 ½ Wochen hatten sie sechs Songs und einen neuen Sound gefunden: Dunkler vielleicht, definitiv tanzbarer und ganz klar gereifter. “Die Art wie wir arbeiten“, erklärt Allen, „ist leicht zu beschreiben: Greg und ich sitzen am Piano zusammen und er spielt verschiedene Akkorde und ich sage „Stop“ oder „Start“, wenn ich sie mag. Dann singe ich dazu und denke mir die Lyrics aus.“

“Wir haben uns dazu entschieden, etwas anderes auszuprobieren, größere Sounds zu kreieren, himmlischere Songs, echte Songs. Ich wollte mit einer Person von Anfang bis Ende arbeiten, um es zu einem einheitlichen Werk zu machen. Ich wollte, dass es sich nach eine Art von Integrität anfühlt und anhört. Ich glaube, der erste Song war „I Could Say“. Das hat den Ton für das gesamte Album gesetzt. Ich denke, ich bin als Mensch ein bisschen erwachsener geworden und hoffe, das spiegelt sich im Album wieder.“

Textlich wird "It’s Not Me, It’s You" durch eine Mischung aus einer Fortsetzung der Tiefe ihres Debüt-Albums "Alright, Still" und dem großen Schritt in Stiletto-Heels weiter nach vorne geprägt. Die analysierenden, humorvollen Bestandsaufnahmen von Beziehungen und Sex-Politik sind immer noch da, aber auch größere Themen werden diesmal angesprochen: Gott ist auf der Platte, ebenso George Bush und Allen’s Familie ist auch dabei. Allerdings weder in dem Song über Gott noch über Bush. Und da wäre ja noch ihr Leben als junge Frau in England im Jahre 2008.

“Ich finde es schwer, Songs über gar nichts zu schreiben“, sagt Allen. „Ich versuche immer Songs zu schreiben, die mein Leben betreffen, aber auch universell sind. Ich denke, dieses Album ist vielleicht ein wenig dunkler, aber nicht, weil ich eine düstere Sicht auf mein Leben habe. Ich bin jetzt glücklicher, als bei der Veröffentlichung von “Alright, Still”. Als ich das erste Album geschrieben habe, fühlte ich, dass ich mit mir rang. Ich wollte etwas machen und fühlte, dass es niemanden interessierte. Nun fühle ich, dass die Leute sehr interessiert sind und auf das neue Album gespannt sind.”

All jene dürfte es interessieren, dass “It’s Not Me, It’s You” vielleicht das einzige Album 2009 sein wird, das Rassismus (“Fuck You”); Altersdiskriminierung (“22”); die dunkle Seite von Ruhm, Celebrity und Konsum Kultur (“The Fear”); Drogenabhängigkeit (“Everyone’s At It”); den 11. September (“Him”); TV Dinner (“Chinese”); vorzeitige Ejakulation (“Not Fair”); der dauerhafte Schwachsinn von Männern (“Never Gonna Happen”), ebenso wie die fragile Schönheit einer beginnenden Romance (“Who’d Have Known”) thematisiert.

“It’s Not Me, It’s You” ist unmissverständlich SIE: Die heimatlichen Wahrheiten bestärkend und bissige soziale Kommentare abliefernd mit der Stimme eines Engels. Es ist eine viel versprechende Kombination. Das schafft nur Lily Allen.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

"It’s Not Me, It’s You"

Pop Sensation. Stimme ihrer Generation. Fashion Designer. Politische Aktivistin. X-rated Sexpert. Queen of MySpace. Exhibitionistin. Primadonna. Style Ikone. Betrunken und abgestürzt. Celebrity Girlfriend. Celebrity Tochter. Celebrity Schwester. Paparazzi Beute. Partystarter. Prinzessin.

Das alles und noch viel mehr wurde Lily Allen schon genannt – manchmal mit Grund, sehr oft ohne. Sie ist vornehm, sie ist gewöhnlich, sie ist sexy, sie ist prüde, sie ist zurückhaltend, sie ist vorlaut, sie ist sensibel, sie ist schamlos, sie ist verliebt, sie ist zutiefst unglücklich - und das alles manchmal an einem Abend. Dann geht sie schlafen, steht auf und frühstückt. Dann postet sie ihr Frühstück in ihrem Blog. Dann analysieren andere Leute ihr Frühstück und wundern sich, warum sie es ins Internet gestellt hat.

Widersprüchlich, entgegengesetzt, gelegentlich kratzbürstig – Lily Allen, gerade einmal 23 Jahre alt, ist einer der schillernsten und einnehmendsten Popstars Großbritannien und einer der erfolgreichsten dazu. Zum ersten Mal betrat sie im Juli 2006 die große Bühne und brachte es mit dem Sommerhit „Smile“ zum Erfolgsphänomen. Ihre erste Single wurde ihre erste Nr.1 in ihrer Heimat. „Smile“ vereinte Ska-getränkten, sommerlichen Pop-Flavor und Lily Allens zuckersüße Vocals, die von einem persönlichen Erlebnis erzählten. Es war ein Song voller Power, gesungen von einer intelligenten, weitsichtigen, hübschen jungen Frau Anfang 20 in einem rosafarbenen Abschlussballkleid, nagelneuen Nike Turnschuhen, buntem Make-up und riesigen Ohrringen.

“LDN” war dann sogar noch markanter und hinterlistiger: Ein verspielt naiver, doppeldeutiger, profaner Lobgesang an ihre Geburtsstadt in all ihrer schmutzigen Pracht. Als ihr Debütalbum „Alright, Still“ veröffentlicht wurde, war Allen’s Durchbruch mit Erfolgen eindrucksvoll bestätigt und auch der Wirbel um ihre Person wurde immer größer: Vorlaut, brutal ehrlich, hitzig, satirisch. Einige dieser Storys sind sogar wahr.

Lily Allen wurde im Mai 1985 in Hammersmith, West London, als Tochter von Filmproduzentin Alison Owen und Schauspieler Keith Allen geboren. Sie hatte eine unkonventionelle Kindheit, aber nicht ohne ihre Entschädigungen. Doch sie ließ Allen schnell erwachsen werden, erwachsen denken und motivierte sie dazu, ihren eigenen Platz in der Welt zu finden. Sie wuchs mit ihrer Schwester und ihrem Bruder in Bloomsbury, Shepherd’s Bush, Primrose Hill und Islington auf und besuchte 13 verschiedene Schulen, bevor sie mit 15 Jahren die Schule verließ und sich auf die Suche nach Erfahrungen, ihrer Teenager-Odysee begab: Clubbing auf Ibiza, Ausbildung zur Floristin und Weiterhoffen, dass sie es mit eigenen Ideen in die Unterhaltungsindustrie schafft.

Sie sprach mit 16 Jahren bei Plattenfirmen vor und ergatterte 2002 ihren ersten Deal mit Warner, die sie in eine ihr unbequeme Folk-Richtung führten. Zwei Jahre später begann Allen zusammen mit den Produzenten Future Cut, an ihren ersten Songs zu schreiben. 2005 wurde sie von Regal (Parlaphone) unter Vertrag genommen und – frustriert über die Langsamkeit der Musikindustrie – posteste schließlich ihre Demos auf Myspace. In der Zwischenzeit weckten einige Live-Performances im Yo-Yo, einem Club in Notting Hill, im Frühjahr 2006 den Appetit der Presse und der Zuschauer.

“Smile” war ihr erster selbstgeschriebener Song und so ansprechend, dass Produzent Mark Ronson sie auf eigene Kosten nach New York einfliegen ließ, um mit ihr zunächst bei „The Littlest Things“ zusammenzuarbeiten. Doch es ging natürlich noch weiter. Ronson und US-Produzent Greg Kurstin waren die maßgeblichen Kollaborateure bei „Alright, Still”, das mittlerweile weltweit über 2.5 Millionen Mal verkauft worden ist, in die Top 20 der Billboard Charts einstieg und Allen fünf BRIT Awards Nominierungen und eine Performance auf der Pyramid Stage beim Glastonbury Festival 2007 einbrachte. Wenn Imitation das schönste Kompliment ist, dann weiß Allen das sicherlich am besten, denn plötzlich waren die Charts voll mit Lily-esquen Reimen über Beziehungen.

Nebenbei hat sich Allen auch mit einigen Kollegen ins Studio begeben und mit ihren Gast-Vocals für einige Highlights gesorgt: Von Robbie Williams, Dizzee Rascal und Basement Jaxx bis hin zu US-Rapper Common! Aber ihre Coverversionen sind ungewöhnlich und überraschend: Da wären die Interpretation mit Mark Ronson vom Kaiser Chiefs Song „Oh My God“ sowie Songs von The Kooks, The Pretenders und Blondie und eine Neuauflage von 50 Cents “Window Shopper”.

Aber es war nicht alles einfach. Die rückwirkende Kraft kam schnell und ungedämpft. Allen wurde - neben einigen ausgewählten anderen jungen berühmten Frauen auf beiden Seiten des Atlantiks – auf fast schon hysterisch aggressive Art und Weise zur Zielscheibe der Yellow Press und der Gossip Websites für ihr angeblich schlechtes Benehmen. Sie hatte diverse Streitigkeiten mit Kollegen. Ihre Beziehung mit den Paparazzi könnte man freundlich formuliert als angespannt bezeichnen. Ihr Privatleben wurde an die Öffentlichkeit gezerrt. Und eine Folge von persönlichen traumatischen Erlebnissen bedrohte sie zu überwältigen. “Ich war vorbereitet darauf, weil die Leute zu mir gesagt haben ‚Bist du bereit für den Gegenschlag?’“, erklärt Allen. „Aber es war trotzdem verwirrend und kostete Kraft und Nerven. Manchmal war es wie ein hasserfülltes Trommelfeuer. Wenn ich jetzt rausgehe und einen Drink habe, dann bin ich peinlich, wenn ich es nicht tue, dann bin ich langweilig. Ich kann nichts dagegen machen. Du hast keine Wahl ob du ein Celebrity werden willst oder nicht. Ich denke, einige Leute verwirrt das.“

All das – und der größte Teil davon von Allen nicht steuerbar – führt zur Erkenntnis (von niemanden so sehr nachvollziehbar als von Allen), dass die Leute vielleicht vergessen haben, warum sie sich in Lily Allen am Anfang begeistert haben. Für dieses Problem gibt es nun ein Heilmittel – und das heißt „It’s Not Me, It’s You.”

Lily Allen’s zweites Album, von Greg Kurstin (ein Teil des 60ies Electro Pop Duos "The Bird And The Bee" welches bei Blue Note unter Vertrag ist - neues Album im Frühjahr 2009) und ihr geschrieben und aufgenommen, erblickte in einem kleinen Mietshaus in den Cotwolds im Herbst 2007 das Licht der Welt. Dorthin hatten sich die beiden zum Arbeiten zurückgezogen. Schon nach 1 ½ Wochen hatten sie sechs Songs und einen neuen Sound gefunden: Dunkler vielleicht, definitiv tanzbarer und ganz klar gereifter. “Die Art wie wir arbeiten“, erklärt Allen, „ist leicht zu beschreiben: Greg und ich sitzen am Piano zusammen und er spielt verschiedene Akkorde und ich sage „Stop“ oder „Start“, wenn ich sie mag. Dann singe ich dazu und denke mir die Lyrics aus.“

“Wir haben uns dazu entschieden, etwas anderes auszuprobieren, größere Sounds zu kreieren, himmlischere Songs, echte Songs. Ich wollte mit einer Person von Anfang bis Ende arbeiten, um es zu einem einheitlichen Werk zu machen. Ich wollte, dass es sich nach eine Art von Integrität anfühlt und anhört. Ich glaube, der erste Song war „I Could Say“. Das hat den Ton für das gesamte Album gesetzt. Ich denke, ich bin als Mensch ein bisschen erwachsener geworden und hoffe, das spiegelt sich im Album wieder.“

Textlich wird "It’s Not Me, It’s You" durch eine Mischung aus einer Fortsetzung der Tiefe ihres Debüt-Albums "Alright, Still" und dem großen Schritt in Stiletto-Heels weiter nach vorne geprägt. Die analysierenden, humorvollen Bestandsaufnahmen von Beziehungen und Sex-Politik sind immer noch da, aber auch größere Themen werden diesmal angesprochen: Gott ist auf der Platte, ebenso George Bush und Allen’s Familie ist auch dabei. Allerdings weder in dem Song über Gott noch über Bush. Und da wäre ja noch ihr Leben als junge Frau in England im Jahre 2008.

“Ich finde es schwer, Songs über gar nichts zu schreiben“, sagt Allen. „Ich versuche immer Songs zu schreiben, die mein Leben betreffen, aber auch universell sind. Ich denke, dieses Album ist vielleicht ein wenig dunkler, aber nicht, weil ich eine düstere Sicht auf mein Leben habe. Ich bin jetzt glücklicher, als bei der Veröffentlichung von “Alright, Still”. Als ich das erste Album geschrieben habe, fühlte ich, dass ich mit mir rang. Ich wollte etwas machen und fühlte, dass es niemanden interessierte. Nun fühle ich, dass die Leute sehr interessiert sind und auf das neue Album gespannt sind.”

All jene dürfte es interessieren, dass “It’s Not Me, It’s You” vielleicht das einzige Album 2009 sein wird, das Rassismus (“Fuck You”); Altersdiskriminierung (“22”); die dunkle Seite von Ruhm, Celebrity und Konsum Kultur (“The Fear”); Drogenabhängigkeit (“Everyone’s At It”); den 11. September (“Him”); TV Dinner (“Chinese”); vorzeitige Ejakulation (“Not Fair”); der dauerhafte Schwachsinn von Männern (“Never Gonna Happen”), ebenso wie die fragile Schönheit einer beginnenden Romance (“Who’d Have Known”) thematisiert.

“It’s Not Me, It’s You” ist unmissverständlich SIE: Die heimatlichen Wahrheiten bestärkend und bissige soziale Kommentare abliefernd mit der Stimme eines Engels. Es ist eine viel versprechende Kombination. Das schafft nur Lily Allen.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

"It’s Not Me, It’s You"

Pop Sensation. Stimme ihrer Generation. Fashion Designer. Politische Aktivistin. X-rated Sexpert. Queen of MySpace. Exhibitionistin. Primadonna. Style Ikone. Betrunken und abgestürzt. Celebrity Girlfriend. Celebrity Tochter. Celebrity Schwester. Paparazzi Beute. Partystarter. Prinzessin.

Das alles und noch viel mehr wurde Lily Allen schon genannt – manchmal mit Grund, sehr oft ohne. Sie ist vornehm, sie ist gewöhnlich, sie ist sexy, sie ist prüde, sie ist zurückhaltend, sie ist vorlaut, sie ist sensibel, sie ist schamlos, sie ist verliebt, sie ist zutiefst unglücklich - und das alles manchmal an einem Abend. Dann geht sie schlafen, steht auf und frühstückt. Dann postet sie ihr Frühstück in ihrem Blog. Dann analysieren andere Leute ihr Frühstück und wundern sich, warum sie es ins Internet gestellt hat.

Widersprüchlich, entgegengesetzt, gelegentlich kratzbürstig – Lily Allen, gerade einmal 23 Jahre alt, ist einer der schillernsten und einnehmendsten Popstars Großbritannien und einer der erfolgreichsten dazu. Zum ersten Mal betrat sie im Juli 2006 die große Bühne und brachte es mit dem Sommerhit „Smile“ zum Erfolgsphänomen. Ihre erste Single wurde ihre erste Nr.1 in ihrer Heimat. „Smile“ vereinte Ska-getränkten, sommerlichen Pop-Flavor und Lily Allens zuckersüße Vocals, die von einem persönlichen Erlebnis erzählten. Es war ein Song voller Power, gesungen von einer intelligenten, weitsichtigen, hübschen jungen Frau Anfang 20 in einem rosafarbenen Abschlussballkleid, nagelneuen Nike Turnschuhen, buntem Make-up und riesigen Ohrringen.

“LDN” war dann sogar noch markanter und hinterlistiger: Ein verspielt naiver, doppeldeutiger, profaner Lobgesang an ihre Geburtsstadt in all ihrer schmutzigen Pracht. Als ihr Debütalbum „Alright, Still“ veröffentlicht wurde, war Allen’s Durchbruch mit Erfolgen eindrucksvoll bestätigt und auch der Wirbel um ihre Person wurde immer größer: Vorlaut, brutal ehrlich, hitzig, satirisch. Einige dieser Storys sind sogar wahr.

Lily Allen wurde im Mai 1985 in Hammersmith, West London, als Tochter von Filmproduzentin Alison Owen und Schauspieler Keith Allen geboren. Sie hatte eine unkonventionelle Kindheit, aber nicht ohne ihre Entschädigungen. Doch sie ließ Allen schnell erwachsen werden, erwachsen denken und motivierte sie dazu, ihren eigenen Platz in der Welt zu finden. Sie wuchs mit ihrer Schwester und ihrem Bruder in Bloomsbury, Shepherd’s Bush, Primrose Hill und Islington auf und besuchte 13 verschiedene Schulen, bevor sie mit 15 Jahren die Schule verließ und sich auf die Suche nach Erfahrungen, ihrer Teenager-Odysee begab: Clubbing auf Ibiza, Ausbildung zur Floristin und Weiterhoffen, dass sie es mit eigenen Ideen in die Unterhaltungsindustrie schafft.

Sie sprach mit 16 Jahren bei Plattenfirmen vor und ergatterte 2002 ihren ersten Deal mit Warner, die sie in eine ihr unbequeme Folk-Richtung führten. Zwei Jahre später begann Allen zusammen mit den Produzenten Future Cut, an ihren ersten Songs zu schreiben. 2005 wurde sie von Regal (Parlaphone) unter Vertrag genommen und – frustriert über die Langsamkeit der Musikindustrie – posteste schließlich ihre Demos auf Myspace. In der Zwischenzeit weckten einige Live-Performances im Yo-Yo, einem Club in Notting Hill, im Frühjahr 2006 den Appetit der Presse und der Zuschauer.

“Smile” war ihr erster selbstgeschriebener Song und so ansprechend, dass Produzent Mark Ronson sie auf eigene Kosten nach New York einfliegen ließ, um mit ihr zunächst bei „The Littlest Things“ zusammenzuarbeiten. Doch es ging natürlich noch weiter. Ronson und US-Produzent Greg Kurstin waren die maßgeblichen Kollaborateure bei „Alright, Still”, das mittlerweile weltweit über 2.5 Millionen Mal verkauft worden ist, in die Top 20 der Billboard Charts einstieg und Allen fünf BRIT Awards Nominierungen und eine Performance auf der Pyramid Stage beim Glastonbury Festival 2007 einbrachte. Wenn Imitation das schönste Kompliment ist, dann weiß Allen das sicherlich am besten, denn plötzlich waren die Charts voll mit Lily-esquen Reimen über Beziehungen.

Nebenbei hat sich Allen auch mit einigen Kollegen ins Studio begeben und mit ihren Gast-Vocals für einige Highlights gesorgt: Von Robbie Williams, Dizzee Rascal und Basement Jaxx bis hin zu US-Rapper Common! Aber ihre Coverversionen sind ungewöhnlich und überraschend: Da wären die Interpretation mit Mark Ronson vom Kaiser Chiefs Song „Oh My God“ sowie Songs von The Kooks, The Pretenders und Blondie und eine Neuauflage von 50 Cents “Window Shopper”.

Aber es war nicht alles einfach. Die rückwirkende Kraft kam schnell und ungedämpft. Allen wurde - neben einigen ausgewählten anderen jungen berühmten Frauen auf beiden Seiten des Atlantiks – auf fast schon hysterisch aggressive Art und Weise zur Zielscheibe der Yellow Press und der Gossip Websites für ihr angeblich schlechtes Benehmen. Sie hatte diverse Streitigkeiten mit Kollegen. Ihre Beziehung mit den Paparazzi könnte man freundlich formuliert als angespannt bezeichnen. Ihr Privatleben wurde an die Öffentlichkeit gezerrt. Und eine Folge von persönlichen traumatischen Erlebnissen bedrohte sie zu überwältigen. “Ich war vorbereitet darauf, weil die Leute zu mir gesagt haben ‚Bist du bereit für den Gegenschlag?’“, erklärt Allen. „Aber es war trotzdem verwirrend und kostete Kraft und Nerven. Manchmal war es wie ein hasserfülltes Trommelfeuer. Wenn ich jetzt rausgehe und einen Drink habe, dann bin ich peinlich, wenn ich es nicht tue, dann bin ich langweilig. Ich kann nichts dagegen machen. Du hast keine Wahl ob du ein Celebrity werden willst oder nicht. Ich denke, einige Leute verwirrt das.“

All das – und der größte Teil davon von Allen nicht steuerbar – führt zur Erkenntnis (von niemanden so sehr nachvollziehbar als von Allen), dass die Leute vielleicht vergessen haben, warum sie sich in Lily Allen am Anfang begeistert haben. Für dieses Problem gibt es nun ein Heilmittel – und das heißt „It’s Not Me, It’s You.”

Lily Allen’s zweites Album, von Greg Kurstin (ein Teil des 60ies Electro Pop Duos "The Bird And The Bee" welches bei Blue Note unter Vertrag ist - neues Album im Frühjahr 2009) und ihr geschrieben und aufgenommen, erblickte in einem kleinen Mietshaus in den Cotwolds im Herbst 2007 das Licht der Welt. Dorthin hatten sich die beiden zum Arbeiten zurückgezogen. Schon nach 1 ½ Wochen hatten sie sechs Songs und einen neuen Sound gefunden: Dunkler vielleicht, definitiv tanzbarer und ganz klar gereifter. “Die Art wie wir arbeiten“, erklärt Allen, „ist leicht zu beschreiben: Greg und ich sitzen am Piano zusammen und er spielt verschiedene Akkorde und ich sage „Stop“ oder „Start“, wenn ich sie mag. Dann singe ich dazu und denke mir die Lyrics aus.“

“Wir haben uns dazu entschieden, etwas anderes auszuprobieren, größere Sounds zu kreieren, himmlischere Songs, echte Songs. Ich wollte mit einer Person von Anfang bis Ende arbeiten, um es zu einem einheitlichen Werk zu machen. Ich wollte, dass es sich nach eine Art von Integrität anfühlt und anhört. Ich glaube, der erste Song war „I Could Say“. Das hat den Ton für das gesamte Album gesetzt. Ich denke, ich bin als Mensch ein bisschen erwachsener geworden und hoffe, das spiegelt sich im Album wieder.“

Textlich wird "It’s Not Me, It’s You" durch eine Mischung aus einer Fortsetzung der Tiefe ihres Debüt-Albums "Alright, Still" und dem großen Schritt in Stiletto-Heels weiter nach vorne geprägt. Die analysierenden, humorvollen Bestandsaufnahmen von Beziehungen und Sex-Politik sind immer noch da, aber auch größere Themen werden diesmal angesprochen: Gott ist auf der Platte, ebenso George Bush und Allen’s Familie ist auch dabei. Allerdings weder in dem Song über Gott noch über Bush. Und da wäre ja noch ihr Leben als junge Frau in England im Jahre 2008.

“Ich finde es schwer, Songs über gar nichts zu schreiben“, sagt Allen. „Ich versuche immer Songs zu schreiben, die mein Leben betreffen, aber auch universell sind. Ich denke, dieses Album ist vielleicht ein wenig dunkler, aber nicht, weil ich eine düstere Sicht auf mein Leben habe. Ich bin jetzt glücklicher, als bei der Veröffentlichung von “Alright, Still”. Als ich das erste Album geschrieben habe, fühlte ich, dass ich mit mir rang. Ich wollte etwas machen und fühlte, dass es niemanden interessierte. Nun fühle ich, dass die Leute sehr interessiert sind und auf das neue Album gespannt sind.”

All jene dürfte es interessieren, dass “It’s Not Me, It’s You” vielleicht das einzige Album 2009 sein wird, das Rassismus (“Fuck You”); Altersdiskriminierung (“22”); die dunkle Seite von Ruhm, Celebrity und Konsum Kultur (“The Fear”); Drogenabhängigkeit (“Everyone’s At It”); den 11. September (“Him”); TV Dinner (“Chinese”); vorzeitige Ejakulation (“Not Fair”); der dauerhafte Schwachsinn von Männern (“Never Gonna Happen”), ebenso wie die fragile Schönheit einer beginnenden Romance (“Who’d Have Known”) thematisiert.

“It’s Not Me, It’s You” ist unmissverständlich SIE: Die heimatlichen Wahrheiten bestärkend und bissige soziale Kommentare abliefernd mit der Stimme eines Engels. Es ist eine viel versprechende Kombination. Das schafft nur Lily Allen.

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