Kurzbeschreibung
Die Entdeckung des Schwarzen Mondes begann in der Astrologie etwa gleichzeitig mit der Bewusstwerdung der Macht des Weiblichen. Der Schwarze Mond ist denn auch eng mit dieser Thematik verknüpft – mythologisch handelt es sich dabei um Lilith, die Grosse Göttin. Die Geschichte Liliths ist so alt wie die Welt und erzählt von der Macht der Finsternis, von der Begierde der Nacht. Lilith fordert das Absolute: Initiativ-vermittelnd für die einen, dämonisch-kastrierend für andere, vereint sie die verschiedenen Gesichter der Anima. Der Schwarze Mond offenbart uns, wie sich dieses «Spiel der Wahrheit» äussert.
Über den Autor
Joëlle de Gravelaine (1929–1997) war eine bekannte französische Astrologin und seit den 1960er-Jahren Pionierin in der Erforschung des neuen astrologischen Faktors „ Schwarzer Mond“ (Lilith). Ihr Buch „Lilith. Der Schwarze Mond. Die Grosse Göttin im Horoskop“ erschien 1990 auf Deutsch (Original 1985 auf Französisch) und trug wesentlich zur Etablierung des Schwarzen Mondes in der deutschsprachigen Astrologieszene bei. Sie war zwei Jahrzehnte Herausgeberin im französischen Verlag Robert Laffont, schrieb selber zahlreiche astrologische und nichtastrologische Bücher und wurde auch durch ihre astrologischen Interviews bekannt, die sie mit berühmten Filmgrössen wie Federico Fellini, Bernardo Bertolucci, Isabelle Huppert, Wim Wenders u.a. für die bedeutende französische Filmzeitschrift « Studio Magazine» machte.