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Lilith: Roman
 
 

Lilith: Roman [Kindle Edition]

Christoph Marzi
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Christoph Marzi ist ein wunderbarer Autor, der uns die Welt um uns herum vergessen lässt!" (Bild am Sonntag )

"Adelige Ratten, scharlachrote Ritter und gewitzte Waisenmädchen in einem London zwischen Gestern und Heute. Christoph Marzi ist das aufregendste neue Talent der deutschen Fantasy!" (Kai Meyer )

"Christoph Marzi zeichnet ein faszinierend-mystisches London voller vergessener und dennoch lebendiger Geschöpfe. Gegenwart und Legenden werden eins." (Markus Heitz )

Kurzbeschreibung



Mit „Lycidas“ gelang Christoph Marzi der Überraschungserfolg des letzten Jahres: Zahllose Leserinnen und Leser ließen sich von den Abenteuern der kleinen Emily Laing, ihres Elfenfreundes Maurice Micklewhite und des mürrischen Alchemisten Wittgenstein in der Uralten Metropole unterhalb Londons verzaubern.

In „Lilith“ findet diese fantastische Geschichte ihre Fortsetzung – und einmal mehr verwebt Christoph Marzi die viktorianische Atmosphäre eines Charles Dickens mit dem Zauber von Harry Potter.

Grausige Dinge geschehen in London. Vier Jahre nach den Ereignissen, die Emily Laing und Aurora Fitzrovia die uralte Metropole haben entdecken lassen, bewahrheiten sich die Worte des Lichtlords: Alles wird irgendwann wieder leben. Erneut steigen die Waisenmädchen – in Begleitung des mürrischen Alchemisten Wittgenstein und des Elfen Maurice Micklewhite – in die Welt unterhalb Londons hinab, die besiedelt ist von Wiedergängern, ägyptischen Gottheiten, gefallenen Engeln, goldenen Vögeln und sprechenden Ratten. Tief hinab in den Schlund der Hölle führt sie der Weg, wo inmitten des Wüstensands die Asche einer Frau gefunden werden muss, die man einst Lilith nannte ...


Produktinformation


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Kundenrezensionen

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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Galarina TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Nachdem ich letztes Jahr „Lycidas“ von Christoph Marzi geradezu verschlungen hatte, habe ich mit großer Spannung auf den Nachfolgeband „Lilith“ gewartet. Obwohl meine Erwartungen schon sehr hoch waren, hat mich der Autor positiv überrascht und meine Erwartungen noch übertroffen!

Zu den aus „Lycidas“ bekannten und liebgewonnenen Figuren wie Emily, Aurora, Wittgenstein und Maurice Micklewhite gesellen sich neue Charaktere. Von London und der uralten Metropole geht die Reise nach Paris, wo sich wieder eine eigene Welt eröffnet. Die vielschichtige Handlung in Vergangenheit und Gegenwart ist in ihren Ebenen auf vielfältige Art und Weise verknüpft, ebenso Mystisches und Mythisches, und es zeigt sich erneut, dass Gut und Böse nicht klar voneinander trennbar sind. Wann immer ich dachte, dass der Autor mich in eine bestimmte Richtung führt, musste ich feststellen, dass ich im Irrtum war. Christoph Marzi zündet aufs Neue ein gigantisches Feuerwerk an Ideen, egal ob im Ägypten oder Rumänien der Vergangenheit oder im London oder Paris der Gegenwart.

Sprachlich bleibt Christoph Marzi bei seiner an Dickens orientierten Sprache und seinem trockenen, manchmal lakonischen Humor, der den Leser auch in traurigsten Momenten immer wieder zum Schmunzeln bringt. Wiederholungen von Kommentaren bestimmter Personen empfinde ich nach wie vor als sympathisch, Wiederholungen verschiedener Feststellungen des Erzählers sind für mich nicht enervierend sondern in gewisser Weise beruhigend und anheimelnd. Auch bei „Lilith“ darf sich der Leser an vielen literarischen und musikalischen Anspielungen erfreuen und sich durchaus zu weiterer Lektüre anregen lassen. Obwohl „Lilith“ ähnlich wie der Vorgängerband in mehrere Bücher bzw. Teilabschnitte gegliedert ist, wirkt der Roman kompakter und runder als sein Vorgänger, und ist deutlich dynamischer, weil der Spannungsbogen nicht durchbrochen wird. Wer mit den Rückblenden bei „Lycidas“ Probleme hatte, wird sich freuen, eine klarere Strukturierung bei „Lilith“ vorzufinden.

Auch wenn der Autor immer wieder kurze Zusammenfassungen oder Hinweise auf das Geschehen im Vorgängerband „Lycidas“ macht, empfehle ich, diesen vorher zu lesen, um die Entwicklung der Charaktere zu erleben und alle Anspielungen und Witze, die sich zum Teil auf „Lycidas“ beziehen, verstehen zu können.

Mit „Lilith“ beweist Christoph Marzi, dass sein Überraschungserfolg „Lycidas“ kein Zufall war, und zeigt wie einfallsreich und spannend phantastische Literatur sein kann. Ich wünsche dem Autor, dass seine Trilogie auch in andere Sprachen übersetzt werden wird, da die ersten beiden Bände meines Erachtens ohne weiteres mit den Werken ausländischer Autoren und Preisträger mithalten können.

Dem Heyne-Verlag gebührt ein Lob für die wirklich gelungene Gestaltung der beiden ersten Bände der Trilogie, auch wenn ich es nach wie vor bedauere, dass es keine Hardcover-Versionen gibt. Leider sind in der ersten Auflage von „Lilith“ noch viele durchaus störende Tippfehler vorhanden, einige Wörter fehlen sogar, was hoffentlich beim letzten Band der Trilogie vermieden werden kann.

In Ermangelung des sechsten Amazon-Stern vergebe ich 5 Sterne, denn Lilith hat alles, was einen hervorragenden phantastischen Roman ausmacht: Einfallsreichtum, Überraschungsmomente, interessante Protagonisten, Niveau, Dramatik und ein Quentchen Humor.

Sie wollen wissen, ob ich den letzten Teil der Trilogie mit Spannung erwarte? Fragen Sie nicht.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von L. Franke
Format:Taschenbuch
Ich gestehe ich bin von Lycidas, dem ersten Band aus der Reihe über die Alten Metropolen, sehr begeistert gewesen.

Zwar waren viele Elemente anderen Fantasy-Werken entliehen (vor allem Neil Gaimans fantastischem "Neverwhere") aber man hatte nie das Gefühl, dass hier einfach Ideen gestohlen wurden. Viel mehr hatte man das Gefühl, dass hier jemand eine Homage an die anderen großen Autoren der heutigen Zeit in Form einer spannenden Geschichte abliefert. Mehr als einmal musste ich innehalten und schmunzeln, als mich beim Lesen die Erinnerung an die schon sehr abgegriffenen Werke in meinem Bücherregal überkam.

Leider wirkt der zweite Band zu sehr auseinander gerissen, um die (immer noch reichlich vorhandenen) Anspielungen auf andere Bücher in eine richtig spannende Geschichte zu kleiden. Zu oft springt der Autor zwischen verschiedenen Zeiten hin und her und zu ähnlich sind sich die Gedankengänge der einzelnen Charaktere um wirklich zwischen ihnen unterscheiden zu können.

Ohne genauer auf die Handlung einzugehen, lässt sich sagen, dass der Autor versucht einen Vampirroman im Sinne von Brian Lumleys "Necroscope" zu schaffen. Jedoch wird die Spannung der ersten Kapitel, welche Vampire als uralte Monstren mit interessanter Hintergrundgeschichte beschreibt, im späteren Verlauf dadurch verwässert, dass plötzlich die alten Vampir-Klischees aufgegriffen werden. So entsteht kein einheitlicher Gesamteindruck und die Gegenspieler der Hauptfiguren verlieren einiges von dem Charme, der die ungewöhnlichen Figuren des ersten Bandes ausgemacht hat.

Zudem fällt einem sehr oft auf, dass der Autor versucht mit verschiedenen Stilmitteln Spannung zu erzeugen, wobei er sich jedoch in unnötigen Gesprächsfetzen verfängt und die Szenen unnötig gestreckt erscheinen.
Ein Beispiel, ohne die spätere Handlung zu verraten: Häufig wird ein Kapitel mit Sätzen wie "Der Angriff kam überraschend..." begonnen, gefolgt von einem mehrseitigen Dialog der Charaktere, die sich ausgerechnet darüber unterhalten, dass alle einen Angriff erwarten. Dies fällt unglücklich auf und stört die Glaubhaftigkeit der Szenen.

Zudem gibt es verschiedene historische Anspielungen, welche fehlerhaft wirken. So erwähnt ein Charakter um das Jahr 1920 beiläufig den Staat Israel, obwohl die Region damals noch als Palästina bekannt war und Israel erst zwei Dekaden später gegründet wurde.

Alles in allem bleiben also einige (manchmal gezwungen) wirkende Versuche andere Fantasy-Werke zu zitieren und in die Geschichte einzuflechten, während die eigentliche Handlung und die Charaktere eher schwach und kaum ausgestaltet bleiben.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Oberflächlich und wirr 19. Januar 2011
Format:Taschenbuch
Man hat mir dieses Buch geschenkt, und einem geschenkten Gaul schaut man ja bekanntlich nicht in Maul. Leider kommt man bei einem Buch nicht umhin hineinzuschauen. Da ich Teil 1 nicht gelesen habe, war ich darauf gefasst, mich nicht sofort in Handlung und Charaktere hinein versetzten zu können. Das änderte sich jedoch, selbst nachdem ich den Inhalt des ersten Teils recherchiert hatte, durch das ganze Buch hindurch nicht. Die magere Handlung bleibt wirr und unlogisch, die Charaktere so flach und emotionslos, dass man meint, Pappkameraden würden durch eine Kulisse geschoben. Ich weiß noch immer nicht, ob ich mir Wittgenstein wie Gandalf, den Grauen oder Dr. Van Helsing vorstellen muss.
Zudem ist Herrn Marzis Schreibstil äußerst gewöhnungsbedürftig! Abgesehen von ständigen Wiederholungen bestimmter Phrasen und seinen Umgang mit Genitiv und Satzzeichen werden immer wieder Sätze zerhexelt, bis aus einer Zeile eine Spalte geworden ist. Wort-Punkt-Absatz-Wort-Punkt-Absatz-... Das kann man ja mal machen, aber es zum Stilmittel zu erheben ist zu viel des Guten! Es stört den Lesefluss ganz enorm und ist bestenfalls eine gute Methode, Platz zu schinden, um das Buch künstlich aufzublasen, damit es teurer verkauft werden kann. Darüber hinaus beginnt das Buch, in der Ich-Form geschrieben, aus der Sicht des Herrn Wittgenstein, der jedoch unerklärlicherweise viel häufiger die Gedanken anderer wiedergibt als seine eigenen. Und die Perspektive ändert sich selbst dann nicht erkennbar, wenn Wittgenstein über weite Passagen gar nicht zugegen ist.

Was das "wahre Feuerwerk an Ideen" angeht, das Herr Hennen auf dem Klappentext verspricht, so sind es leider meist nicht Herrn Marzis Ideen. Vielmehr bedient er sich dreist bei etlichen Schriftstellern - von Kipling über Melville und Dickens bis Stoker und Beckford, um nur einige zu nennen - bis hin zur Übernahme von Namen, Dialogen und Handlungsschnipseln. Ich fand es als Kind lustig, wenn in einem "Gespenster"-Comic Charlton Gable mit Clark Heston kämpfte, aber ich will mich nicht hunderte von Seiten lang fragen müssen, warum ein Charakter in einem Buch, das NICHT "Dracula" von Bram Stoker ist, Arthur Holmwood heißt, zumal mir das selbe Buch dauernd erklärt, es gäbe keine Zufälle! Das ist nicht originell, sondern fantasielos. Und es lässt den Leser vermuten, dass die Teile, die nicht direkt fremden Federn zuzuordnen sind, ebenfalls nicht Herrn Marzis Kreativität entspringen könnten. Falls es das Bestreben des Autors war, seiner Geschichte dadurch mehr Authentizität zu verleihen, so hätte er die tatsächlichen Gegebenheiten, die er einwebt, besser recherchieren sollen. Da wird zum Beispiel schon 1920 der Staat Israel erwähnt, der erst 1948 gegründet wurde, oder das 762 n. Chr. gegründete Bagdad wird über zweitausend Jahre zurück in die Zeit der Pharaonen versetzt. Das mögen Nebensächlichkeiten sein, aber auch bei wesentlicheren Aspekten hat der Autor ziemlich geschludert. Ein Kernthema des Buches sind die sogenannten "Vinshati", vampirartige Untote, die den Protagonisten zu schaffen machen. Zu Anfang wird einige Male inhaltsschwanger, doch ohne weitere Erklärung der Satz "Vetala panscha vinshati!" rezitiert. Dies ist der Hindu-Mythologie entliehen, und es handelt sich dabei um fünfundzwanzig Geschichten eines (Vampir-)Dämons namens Vetala. Wörtlich übersetzt hieße "Vetala panscha vinshati!" also "Vetala fünf zwanzig". Die Bezeichnung für Marzis Dämonen ist also "Zwanzig". Folgerichtig müsste ich hier eine Parallele zur "Wilden Dreizehn" aus "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" vermuten. Wenn sich ein Autor so wenig Mühe gibt, frage ich mich, was er von seinen Lesern hält.

Das führt zu der Frage, für welche Zielgruppe das Buch geschrieben wurde. Für Kinder ist es definitiv zu brutal, für Erwachsene zu unausgegoren. Leser, die "Die Zwerge" etc. mochten (es wird ja auch kräftig gegenseitig gebauchpinselt), die weniger Wert auf Logik und Authentizität legen und Bücher unreflektiert konsumieren, werden sicher ihren Spaß daran haben, aber jeder halbwegs Belesene, der nur etwas an der dünnen Oberfläche kratzt, wird eine Enttäuschung nach der anderen erleben.
Den einen Stern gibt's für die ganz wenigen poetischen Momente in dem Buch, die ich vertrauensvoll tatsächlich dem Autor zuschreibe.
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Lilith von Marzi
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das Buch ist nicht schlecht und sehr spanend zum schluss, da es sehr verstrikt ist. Lesen Sie weiter...
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was Christoph Marzi für eine Fantasie hat. Ich war von Lycidas schon total begeistert und konnte nicht abwarten bis ich Lilith in den Fingern hatte. Lesen Sie weiter...
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einfach nur schlecht
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einfach schön zu lesen
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