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Die Lilie von Versailles. Das Tagebuch der Marie Antoinette [Gebundene Ausgabe]

Carolly Erickson , Karin König
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

2006
Paris, 16. Oktober 1793: In der Nacht, in der die Gefangene Nummer 280 zum Schafott geführt und mit der Guillotine hingerichtet wird, hinterlässt sie in ihrer Zelle ein Tagebuch, das die Geschichte ihres dramatischen Schicksals erzählt: Die hochgeborene, aber einfach erzogene Habsburgerin wird mit fünfzehn Jahren Gemahlin des späteren Louis XVI. und mit neunzehn Jahren Königin von Frankreich. In ihrer Ehe findet sie keine Geborgenheit, der König ist ein exzentrischer Eigenbrötler. Marie Antoinette flüchtet sich in extravagante Feste und Moden und verbirgt ihre Einsamkeit hinter dem Prunk des Hoflebens von Versailles. Zu spät erkennt sie, dass diese Fassade brüchig ist. Ihr heimlicher Geliebter, der schwedische Diplomat Graf Fersen, riskiert sein eigenes Leben,um die königliche Familie zu retten, aber der Versuch, unerkannt in falschen Kleidern aus Frankreich zu entkommen, scheitert. Die folgenden Monate der Gefangenschaft sind eine Zeit grausamer Erniedrigung für Marie Antoinette.Carolly Erickson gelingt es brillant, der berühmten Königin eine Stimme zu verleihen und Hoffnungen, Ängste und Leid der Marie Antoinette lebendig zu schildern. Ein exzellenter historischer Roman über die Zeit der französischen Revolution.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 430 Seiten
  • Verlag: Fischer Krüger; Auflage: 1 (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3810505269
  • ISBN-13: 978-3810505262
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 13,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 799.926 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Carolly Erickson, geboren in Los Angeles, ist promovierte Historikerin und hat sich als Kennerin großer historischer Frauengestalten profiliert. Auf deutsch liegen von ihr die Biographien »Katharina die Große« sowie »Königin Victoria« vor. Zuletzt erschienen »Die Gefangene aus Botany Bay« und »Alexandra Romanowa«. Carolly Erickson lebt als freie Autorin auf Hawaii.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Trianon
Als ein sehr begeisteter Bewunderer der Königin Marie Antoinette, freut es mich immer wieder ein Buch über sie lesen zu können. Bei diesem Roman war ich zuerst ganz angetan, sowohl von der Idee eines Tagebuches, als auch vom Titel "Die Lilie von Versailles". Besser wäre es gewesen das Geld zu sparen und in eine weitere Biografie zu investieren.
Zwar darf man sich als Romanautor/in durchaus seine Freiheiten herausnehmen, was man sich hier jedoch geleistet hat, hat mit der Lebensgeschichte der Königin wahrlich nicht viel gemein. Eine angedichtete Liebesgeschichte mit einem Stallburschen, eine Reise nach Schweden um des Königs Schloss neu zu dekorieren (Tine Wittler lässt grüßen -.-) und die unglaubliche Geschichte dass ihre an den Pocken erkrankte Schwester in einem alten Pferdestall ihrem Schicksal überlassen wurde (eine Erzherzogin!!!) haben es mir einfach unmöglich gemacht dieses Buch zu Ende zu lesen (wobei dies hier nur ein paar Beispiele sind, es gibt leider noch mehr davon)!

Ich finde es traurig, man müsste doch meinen dass das tragische Leben dieser historischen Persönlichkeit genug Stoff für einen guten Roman oder ein fiktives Tagebuch hergeben würde, es scheint der Autorin jedoch an allen Ecken etwas gefehlt zu haben. Anders kann ich mir diese weiten Phantasieausschweifungen nämlich nicht vorstellen.
Wer Kitsch à la Sissi-Trilogie mag und sich sonst nichts erwartet, dem kann ich das Buch nahe legen. Allen Anderen rate ich jedoch davon ab sich dieses Buch zu kaufen und empfehle lieber den wundervollen Roman "Décadence" von Sena Jeter Naslund. Einfühlsam geschrieben, wird er Marie Antoinette um Längen mehr gerecht als "Die Lilie von Versailles". Sollte jemand dennoch gern ein fiktives Tagebuch der Königin lesen wollen, so doch bitte jenes von Evelyne Lever, deren MA-Biografie ebenfalls überaus empfehlenswert ist.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Tagebuch einer Königin 18. Februar 2008
Von Skatersally TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Bisher kannte man von der Historikerin Carolly Erickson nur Biografien und Sachbücher über die Zeit der Renaissance in England, Frankreich oder Österreich. Nun hat sie mit der Lilie von Versailles" ihren ersten historischen Roman veröffentlicht. Er handelt von dem Tagebuch der französischen Königin Marie Antoinette und erzählt deren Leben in Ich-Form. Nicht alle Begebenheiten sind belegt, sondern durch fiktive Personen sogar verändert. Darauf wird auch im Nachwort hingewiesen.

1769 durfte die 13-jährige Maria Antonia noch unbeschwerte Tage in Österreich am kaiserlichen Hof ihrer Mutter Maria Theresia verleben. Mit 15 Jahren heiratet sie den späteren König Louis XVI. Es ist ein politisches Arrangement. Vier Jahre später ist Marie Antoinette Königin von Frankreich. Sie liebt schöne Kleider und Prunk. Wohl auch um ihre Einsamkeit zu verdrängen, gibt sie rauschende Feste und veranlasst Renovierungen in den Gemächern. Zudem vertreibt sie sich die Zeit mit anderen Männern. In diesem Roman spielt dabei Axel Fersen, Diplomat und Graf aus Schweden, eine wichtige Rolle. Als die Revolution ausbricht, unternimmt er mit ihr einen Fluchtversuch, der aber scheitert. Bekanntlich endet das Leben der Königin tragisch am 16. Oktober 1793.

Marie Antoinette wird in diesem Roman sehr positiv, fürsorglich, aber auch naiv dargestellt. Die Königin bekommt menschliche Züge mit all ihren Sorgen um ihre Kinder, Ehemann und Bediensteten. Zum Teil liegt das sicher auch daran, dass die in anderen Biografien als unglücklich beschriebene Ehe hier nur undeutlich geschildert wird. Das Königspaar scheint eher voneinander gelangweilt zu sein. Dennoch geben sie sich immer wieder Halt. Da der Roman von vornherein als fiktiver, historischer Roman angekündigt wird, sollen diese Veränderungen aber nicht weiter stören. Der Schreibstil ist flüssig und bietet denen gute Unterhaltung, die einfach in eine nette Erzählung vom französischen Hof im 18. Jahrhundert eintauchen wollen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fiktives Tagebuch der Marie Antoinette 22. Juli 2011
Von €nigma TOP 1000 REZENSENT
Dieses Buch gehört in die Rubrik "History" statt "Biographie", weil es sich um ein fiktives Tagebuch handelt. Zwar hält sich die Autorin im Wesentlichen an die historischen Tatsachen, jedoch kommen in der Handlung neben den realen auch erfundene Persönlichkeiten - und damit auch erfundene Geschehnisse - hinzu.
Im Nachwort weist Carolly Erickson ausdrücklich darauf hin, dass der Roman der Unterhaltung dienen soll. Diesem Anspruch wird er durchaus gerecht: er ist in flüssigem Stil geschrieben und durch die Ich-Erzähl-Perspektive (und das Hintergrundwissen des Lesers über das weitere Schicksal der Königin) sehr ergreifend. Marie Antoinette wird sympathischer charakterisiert, als man es aus anderen Quellen gewohnt ist. Der Leser kann nicht umhin, Mitleid mit der Königin zu empfinden.
Man kann sich eine gute Vorstellung von der Französischen Revolution und ihren Schrecknissen machen.
Wenn man nicht gerade selbst Historiker und nur an Fakten interessiert ist, ist dieser Roman sehr empfehlenswert, vielleicht auch als Einstieg in das Thema und Anreiz zur weiteren Lektüre in Form einer "richtigen" Biographie.
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