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Buch Jahresbestseller 2011
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Historisch & literarisch gehaltvoll,
Von timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 100 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Lilie und Purpur: Roman (Fortune de France) (Taschenbuch)
"Lilie und Purpur" ist der bereits 1997 in Originalausgabe erschienene 10. Band des 13-teiligen franzoesischen Nationalepos "Fortune de France". Er ist zugleich der vierte Teil der Memoiren Pierre-Emanuels de Siorac. Der Romantitel spiegelt gegenueber zahlreichen Genre-"Mantel und Degenfilmen" nicht den Antagonismus, sondern die Kooperation zwischen dem franzoesischen Koenig Ludwig XIII und seinen Minister Kardinal Richelieu........die beide mit der Aufhebung politischer Sonderrechte der Hugenotten, der Umgestaltung Frankreichs in einen absolutistischen Staat und der Beendigung der habsburgischen Hegemonie in Europa gemeinsame Ziele anstrebten. Da Richelieus, die von Ludwig XIII. sanktionierte Politik, insbesondere durch Buendnisse mit verschiedenen protestantischen Fuerstenhaeusern fuer Empoerung in Adel und katholischer Kirche sorgte, kam es gegen beide zu einigen Verschwoerungen, beim Kardinal sogar zu Attentatsversuchen... Der historisch und literarisch gehaltvolle Roman beginnt mit einem Buendnis zwischen Frankreich, Savoyen und Venedig, deren Koalitionstruppen die Veltliner Paesse im schweizerischen Graubuenden besetzen, nachdem sie die habsburgerischen Truppen vertrieben haben (1624). Der Leser erfaehrt ausserdem einiges ueber die angebliche Affaere der franzoesischen Koenigin Anna Maria mit George Villiers, dem 1. Herzog von Buckingham und Leitendem Minister des britischen Koenigs Karl I. und das von Mitgliedern des franzoesischen Hochadels, Veteranen der ehemaligen "Heiligen Liga" und "Monsieur" Jean-Baptiste Gaston, Herzog von Anjou, dem Bruder Ludwigs XIII. geschmiedeten Komplottes gegen Richelieu (1626) Die von Villiers vermittelte Hochzeit zwischen Ludwigs Schwester Henrietta Maria de Bourbon und dem britischen Koenig Karl I. aus dem Hause Stewart ist ein weiteres historisches Ereignis, bevor mit dem Eintreffen einer von Villiers gefuehrten Flotte und 5000 Mann zur Unterstuetzung La Rochelles die Belagerung der Festung Re beginnt, in der sich der Protagonist Pierre-Emanuel, Graf von Orbieu und sein Junker mit ihrer Soeldnertruppe aufhalten.... Mit "Lilie und Purpur" ist dem im Jahre 2004 im Alter von 96 Jahren verstorbenen Robert Merle erneut eine mit grosser Akribie recherchierte Fortsetzung seines Epos gelungen, das trotz seiner dichterischen Freiheiten, neben einer fuer historische Romane geradezu vorbildlich Praezision auch eine grosse Detailfreude aufweist. So ist beispielsweise auch der Kapuzinermoench Francois Leclerc du Tremblay ("Père Joseph" oder aufgrund der Farbe seiner Kutte auch "Graue Eminenz genannte) als enger Vertrauter von Kardinal Richelieu (der "Roten Eminenz") mit von der Partie und die auch Aufstellung einer Kompanie koeniglicher Musketiere (1622) findet Erwaehnung. Der mit 5 Amazonsternen zu bewertende, spannende, Roman macht fuer den interessierten Leser auch die Fortsetzung "Kardinal vor La Rochelle" geradezu zur Pflichtlektuere.... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Überwiegend unterhaltsame Geschichtsstunde,
Von Uwe (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Lilie und Purpur: Roman (Fortune de France) (Taschenbuch)
Langatmig ist tatsächlich ein sehr albernes Stilmittel Merles, der fiktive Dialog mit der "schönen Leserin".Davon abgesehen ist auch dieses Buch wieder ebenso unterhaltsam wie lehrreich, insbesondere da man hier so allmählich in die Zeiten der "Drei Musketiere" gelangt. Merle ist nicht nur historisch genauer als Dumas, er legt hier auch noch dar, wo die Meinungen über Richelieu und Ludwig XIII. und das Verhältnis der beiden, die Dumas kolportierte, herkamen. So übt dieses Buch auf unterhaltsame Weise auch Kritik an Dumas. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super!!!!!!!!!!!!!!!!!,
Von fwollmann@freenet.de (Bonn , Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Lilie und Purpur (Gebundene Ausgabe)
Ein spannendes , witziges Buch ! Robert Merle schildert mitreißend und mit viel Witz die Intriegen und Gedankengänge der Leute um 1625. Er karackteriesiert und beschreibt jede Person , z.B. Richelieu , so als ob er die Person kennen würde . Niemals ist ein Merle Buch langweilig und mann kann es gar nicht oft genug lesen , denn die geschichte ist zu vielfälltig als das mann sie genau im kopf behalten könnte !!
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