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Lila, Lila
 
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Lila, Lila

Daniel Brühl , Hannah Herzsprung , Alain Gsponer    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Daniel Brühl, Hannah Herzsprung, Henry Hübchen
  • Regisseur(e): Alain Gsponer
  • Komponist: Max Richter
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 27. August 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003IAYWMQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.981 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Kellner David Kern fällt nicht wirklich auf. Das ändert sich, als er der hübschen Literaturstudentin Marie gefallen will. Auf einem Flohmarkt entdeckt er ein Manuskript, schreibt es auf dem Computer noch mal und gibt es ihr als sein eigenes zu lesen. Die ist nicht nur vom Text begeistert, den sie heimlich an einen Verlag schickt, sondern auch vom Schreiber. Nach der Veröffentlichung ist David gefragt wie kein anderer und hält die Holde im Arm. Da taucht ein verlotterter Typ auf und behauptet, der wahre Autor des Buchs zu sein.

Produktbeschreibungen

Der Erstlingsroman "Lila, Lila" von David Kern (Daniel Brühl) stürmt die Bestsellerlisten. Dumm nur: David ist nicht der Autor dieser tragischen, in den 50er Jahren angesiedelten Liebesgeschichte. Der unscheinbare Kellner hat das Manuskript in einem Nachttisch vom Trödler gefunden und gibt den Text, um die schöne Marie (Hannah Herzsprung) zu erobern, als den seinen aus. Die beiden werden ein Paar, die Medien reißen sich um David und das Unheil nimmt seinen Lauf, als bei einer Autogrammstunde plötzlich Jacky (Henry Hübchen), ein abgehalfterter Herumtreiber, vor ihm steht, der sich als Autor von "Lila, Lila" zu erkennen

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Ich bin David Kern... 22. September 2010
Format:DVD
...der David Kern!" So eröffnet Daniel Brühls Erzählstimme Alain Gsponers Verflilmung von Martin Suters Roman -Lila Lila-. Da ist David schon der Shootingstar der Literaturszene. Das sah vorher ganz anders aus. Wie genau...diese Geschichte erzählt uns David haarklein. Dass sie berühmten Vorgängern aus verschiedenen Jahrhunderten der Literaturszene(ich denke nur mal an "...die ich rief, die Geister...") ähnelt, macht sie dabei nicht schlechter.

David(Daniel Brühl) ist Kellner in einer Bar. Dort lernt er Marie(Hannah Herzsprung) kennen, die sich aber eigentlich nicht für ihn interessiert. Das ändert sich, als David in einem Schränkchen, das er auf dem Flohmarkt gekauft hat, ein altes Romanmanuskript findet. Der Autor Alfred Duster hat die Geschichte Sophie, Sophie geschrieben, die niemals das Licht der Öffentlichkeit erblickte. David recherchiert kurz über den Verbleib von Duster und ist sich sicher, dass dieser nicht mehr lebt. Er gibt Marie den Text und behauptet, er sei von ihm. Obwohl David vom Schreiben(und eigentlich auch vom Lesen) keine große Ahnung hat, ist Marie begeistert und schickt das Manuskript, ohne David zu fragen, an einen Verlag. Es wird angenommen und David sieht sich plötzlich in der Zwickmühle. Um Marie nicht zu verlieren, stimmt er einer Buchveröffentlichung zu. Der Roman Lila Lila stürmt daraufhin die Bestsellerliste. David zieht sich bei Lesungen und Interviews mehr schlecht als recht aus der Affäre, aber das Buch spricht für sich. Der Schwindel könnte ewig so weitergehen, wäre da nicht der Wunsch der Leser nach einem zweiten Roman. Aber ehe David sich darüber Gedanken machen kann, taucht Jackie Stocker(Henry Hübchen) auf, ein alter Süffel, der David eröffnet, der wirkliche Autor von Lila Lila zu sein. Jetzt beginnt für David ein Versteckspiel, aus dem er nicht mehr entkommen kann. Am Ende, steht nicht nur sein Ruhm als Autor auf dem Spiel, sondern viel, viel mehr...

Gleich vorweg: -Lila Lila- ist mein Lieblingsroman von Martin Suter. Auch seine restlichen Romane schätze ich sehr. In deutscher Sprache gibt es wenige Autoren, die so wunderbar erzählen können, wie Suter. Sein David Kern ist hilflos und liebenswürdig zugleich. Daniel Brühl lebt die Figur in jeder Szene des Films glaubhaft und bedauernswert. Hannah Herzsprung ist für Marie ebenfalls eine sehr gute Besetzung. Mit Abstand der Volltreffer der Besetzungsliste ist jedoch Henry Hübchen. Jacky Stocker, ein Enfant terrible mit hochprozentiger Füllung, wird genau so vor der Kamera lebendig, wie wir ihn aus dem Roman kennen. Alain Gsponer hat hier und da an Suters Originalstoff ein wenig verändert, den Charme der Story hat er dadurch nicht eingebüsst.

Gsponers Bilder zeigen uns, was Suters Wörter vermitteln wollen. Es gibt "Literatur-Idioten" und "wahre Leser". Oft reicht der Schein, um im Sein zu bestehen. Dabei wird die Geschichte von des Kaisers neuen Kleidern wieder ziemlich aktuell. Zudem verteilt Suters Stoff ein paar herzhaft, bösartige Seitenhiebe auf das Verlagsgewerbe.

-Lila Lila- ist mit einem unaufdringlichen, sehr schönen Indie-Musiksoundtrack unterlegt. Ich habe Suters Roman in Gsponsers Film wiedergefunden und mich sehr gut unterhalten lassen. Die Story ist witzig, unterhaltsam und es macht Spaß, Daniel Brühl und Co. bei der Arbeit zuzuschauen. Wer Suters Romane mag oder auf gutes deutsches Kino steht, der kann mit -Lila Lila- nicht viel verkehrt machen. Von mir gibt es in jedem Fall die Empfehlung zum Anschauen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tanja Heckendorn TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
"Lieber Gott, lass diese Geschichte nicht traurig enden." Mit diesem Spruch wird für David Kerns Bestsellerroman, den er eigentlich gar nicht selbst geschrieben hat, geworben und irgendwie ist er auch das Motto dieses Films. Daniel Brühl ist dabei die Idealbesetzung des jungen, unauffälligen Mannes, der eigentlich nur ein Mädchen beeindrucken wollte, um seine Liebe zu gewinnen. Der Schauspieler hat nicht nur das Hörbuch der Literaturvorlage gesprochen, sondern gibt der Hauptperson dieser Geschichte eine ganz eigene Note. Von dem zynischen Gesellschaftsroman um Sein und Schein einer beinahe wahnsinnigen Literaturwelt ist nur noch das Grundgerüst geblieben. Dafür bieten Daniel Brühl und Hannah Herzsprung ganz viel Romantik als fast perfektes Paar David und Marie. Wenn da nicht die große Lüge, geboren aus verzweifelter Liebe wäre und wenn da nicht noch Henry Hübchen mitspielen würde, der als Jacky Stocker den Betrug von David Kern auffliegen lassen könnte, und damit das neue Glück ganz schnell zerstören würde. Der Film selbst ist eine Komödie und es macht wirklich Spaß, diesem unfreiwillig zusammenhängenden Trio zuzusehen und natürlich will man unbedingt wissen, ob diese Geschichte wirklich noch gut ausgehen kann.

David Kern ist ein unauffälliger, junger Mann und nicht gerade der Typ, von dem junge Mädchen träumen. Schon als er Marie zum ersten Mal begegnet, ist ihm klar, dass diese Frau eigentlich mehrere Nummern zu groß für ihn ist. Aber sein Herz ist nicht gegen diese berühmte Liebe auf den ersten Blick gefeit. Auch wenn sie in seinem Fall nur einseitig ist. Marie dagegen nimmt David, der in der Bar ihrer neuen Clique als Kellner arbeitet zunächst überhaupt nicht richtig wahr. Sie ist Literaturstudentin und sie liebt nun einmal nur Schriftsteller.
Doch wie es der Zufall will, entdeckt David in einer auf dem Flohmarkt erworbenen Kommode ein Manuskript eines Romans. Es handelt sich um eine tragische Liebesgeschichte zwischen Peter Landwei und Sophie, die in den 1950er-Jahren angesiedelt ist. David ist von der Geschichte zu Tränen gerührt und schließlich kommt ihm eine Idee. Er scannt die alten Blätter ein und druckt ein neues Leseexemplar. Er versieht es mit seinem Namen und überreicht es Marie, in dem verzweifelten Versuch ihre Aufmerksamkeit und vielleicht auch ihre Liebe zu gewinnen.
Der Plan geht tatsächlich auf. Aber leider viel zu gut. Denn Marie, die sich Hals über Kopf auf David und seinen wunderbaren Roman stürzt, lässt nicht locker, bis das Werk veröffentlicht wird. Als dann auch noch ein berühmter Literaturkritiker das Buch "Lila, Lila" als Sensation bezeichnet, ist die Leserwelt nicht mehr zu halten! Alles stürzt sich auf David Kern, der sich immer mehr in einem Albtraum findet. Der unsichere Mann muss vor einem gespannten Publikum aus seinem Buch vorlesen und anstrengende Interviews geben. Doch dann beginnt der Druck überirdisch zu werden, denn plötzlich steht der heruntergekommene Jacky Stocker vor ihm und behauptet, dass David seinen Roman gestohlen habe. Für sein Schweigen möchte Jacky einen Stück vom Kuchen und die Freundschaft mit David. Ein unmögliches Anliegen, wie sich bald herausstellt, denn Marie kann ganz und gar nicht mit dieser ungewöhnlichen Freundschaft umgehen. Soll David ihr die Wahrheit sagen? Wird er dann ihre Liebe verlieren? Oder noch schlimmer, liebt Marie in Wirklichkeit gar nicht ihn selbst, sondern nur den Autor von Lila, Lila?
Keine Frage, David Brühl spielt David Kern so liebenswert, dass man ihm - nun, ja - fast alles verzeihen würde! Und Hannah Herzsprungs Marie ist für ihn offensichtlich eine Herausforderung, wie dies der Filmemacher Alain Gsponer erkannt hat. Selbst Henry Hübchen gelingt es, für seine absolut nervende Figur Sympathien einzufordern, denn der ist am Ende eigentlich auch nur eine arme, einsame Seele. So liegt der Fokus des Films auch stark auf diesen drei Personen und ihrer, wenn man es so nennen darf, gemeinsamen Geschichte.
Anders als im Film wird die tragische Liebesgeschichte des gefundenen Manuskripts weniger stark mit dem Paar David und Marie verbunden. Die philosophischen Anklänge des Romans müssen deshalb außen vor bleiben. Dafür ist die Geschichte des Films leichter, amüsant ohne Schärfe und mit viel Romantik.
Wer sich für die Entwicklung des Films interessiert, findet auf der DVD ein reiches Bonus-Material mit einem ausführlichen Making-of und Interviews der drei Hauptdarsteller und Alain Gsponer. Alain Gsponer verrät unter anderem, wie Martin Suter überzeugt werden konnte, die Filmrechte an seiner Geschichte zu gewähren und Daniel Brühl sagt im Brustton der Überzeugung, dass Herr Suter von der Endfassung des Films begeistert war. Na, dann...!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Literatur für jederman 14. August 2011
Format:DVD
Ein liebenswerter Durchschnittstyp, Kellner von Beruf, verliebt sich in eine Literaturstudentin. Was tun, um ihr Herz zu erobern? Ganz einfach: Er gibt vor, Schriftsteller zu sein!
Leider ist das Werk nicht von ihm und besonders gut lesen kann er auch nicht. Es folgen die Irren und Wirren eines Nobodys, um den sich auf einmal alle reisen. Und dann taucht da noch der wahre Verfasser des Werkes "Lila, Lila" auf...
Eine romantische Liebesomödie, die zeigt, wir unterhaltsam eine Literaturverfilmung sein kann. Ein Muss für alle Suter-Fans. Sehr empfehlenswert, auch für Schüler!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Überraschend gute "Romantik-Komödie" ...
... und dazu aus Deutschland. Sehr glaubwürdig spielt D. Brühl das innerlich Zerrissene, und H.Hübchen gibt einen prima Parasiten. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von jfobg veröffentlicht
Empfehlenswert
Das Buch von Martin Suter habe ich leider nicht gelesen. Meistens ist es so, dass das Buch besser ist als die Verfilmung. Das kann ich hier nicht beurteilen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von galini veröffentlicht
Prima, Prima
Die Liebeskomödie von 2009 basiert auf dem gleichnamigen Roman von Martin Suter und ist, was man nicht merkt, eine Low-Budget-Poduktion. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Tomate veröffentlicht
Es heißt doch....
...man solle nie den Film zum Buch anschauen, denn man wird sowieso enttäuscht. Aber reizen tut es einen dann doch schon irgendwie. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von schranzjuenger veröffentlicht
ähhhhh ja
das Buch war ja für das vorhandene Potential Martin Suters bereits eine enttäuschung
aber diese verfilmung toppt das ganze. langeweile pur. punkt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Mainichris veröffentlicht
hmm vielleicht für romantiker
Ja ich muss gestehen ich habe das Buch von Martin Suter "lila, lila" nicht gelesen, vielleicht habe ich den Film deshalb auch nicht voreingenommen gesehen. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Poka Hontas veröffentlicht
ich habe den ganzen film über aus langeweile in der nase gebohrt.
ich liebe (fast) alle bücher von martin suter.
nicht, weil er unglaublich raffinierte und gut aufgebaute geschichten erzählt, sondern weil er wunderschöne... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von teela1983 veröffentlicht
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