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Lil' Beethoven

Sparks Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (3. Februar 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sammel-Label (Sonstige) (Universal Music)
  • ASIN: B000070GLZ
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 216.896 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. The Rhythm Thief
2. How Do I Get To Carnegie Hall?
3. What Are All These Bands So Angry About?
4. I Married Myself
5. Ride Em Cowboy
6. My Babys Taking Me Home
7. Your Call Is Very Important To Us Please Hold
8. Ugly Guys With Beautiful Girls
9. Suburban Homeboy

Produktbeschreibungen

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Lil' Beethoven, das 19. Album der Sparks, ist seit ihren Anfangstagen die wohl vollkommenste Platte der Gebrüder Mael (vielleicht abgesehen von Number One in Heaven). Das Album hätte zu keinem besseren Zeitpunkt erscheinen können. Von Musikkritikern wird die eigenwillige US-Formation Polyphonic Spree zu Recht für ihren exzentrischen, intelligenten Pop und ihre imposante Sängerschar gerühmt, doch die Sparks sind schon früher auf eine ähnliche musikalische Idee gekommen.

Mit Lil' Beethoven wenden sich die Sparks ab vom elektronischen Diskosound früherer Tage. ("Auf Wiedersehen to the beat, lights out Ibiza" heißt die Abschiedsformel im Text von "The Rhythm Thief".) Grandios Exaltiertes wie von den Sparks gewohnt gibt es noch, doch wird es hier apart eingehüllt in ein pompöses neoklassisches Gewand aus Streichern, Cembalogeklimper, wummernden Pauken und Ron Maels fließendem Klavierspiel. Eine E-Gitarre ist allerdings von der Selbstzensur unbemerkt geblieben und verbreitet dreist Rock'n'Roll-Klänge auf dem urkomischen "Ugly Guys With Beautiful Girls", einem Song, bei dem sich die B-52s fragen könnten: "Moment mal, ist das von uns?" Von den poppigeren Tracks des Albums ist "I Married Myself" ("we're very happy together") am besten gelungen, aber ein besonderes Lob verdient "Suburban Homeboy", eine geistreiche Parodie im Stil von Ali G auf spießbürgerliche HipHopper. --Kevin Maidment


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A fire and a spark 27. Januar 2003
Format:Audio CD
Was ist das nur für eine merkwürdige und mutige Platte, die uns die Sparks da vorlegen? Lil' Beethoven wird umweht vom Geist des Essenziellen. Ohne es wirklich fassen zu können, beschleicht einen das Gefühl, es mit wirklich Wichtigem zu tun zu haben. 32 Jahre nach ihrem Debut scheinen die Mael Brüder auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität angelangt zu sein.
Schlüsselstück des Albums ist Lied Nummer 1: „The rhythm thief". Da antwortet ein gleichsam hysterischer wie monotoner Chor auf die Aufforderung, sich vom Beat zu verabschieden, mit der bangen Frage: "Where did the groove go?" - Partyvolk, das sich nach dem Immergleichen sehnt. Eine Sehnsucht, die die Sparks nicht mehr befriedigen mögen. Statt tanzbarer Rhythmen und schnell konsumierbarer Arrangements gibt es Orff'sche Chorsätze, Pauken, viel Klavier und meist lange wiederholte Textpartikel: „How do I get to Carnegie Hall? Practice, man, practice. Practice, man...." Ja, den alten Wortwitz gibt es noch.
Ein Wunder ist, dass trotz aller merkwürdigen musikalischen Mittel, die auf Lil' Beethoven Verwendung finden, der Faden nicht verloren geht. Das ist schon Pop, auch wenn man versucht ist, eine neue Genre-Bezeichnung zu erfinden. Und es ist Anti-Pop. Die Sparks arbeiten sich über weite Strecken des Albums an ihrem eigenen Geschäft ab, machen Scherze über böse Bands und dissen das HipHop Business - im überirdischen „Ugly guys with beautiful girls", dem einzigen Song im Übrigen mit „normalem" Schlagzeug. Wer Ohren hat zu hören, der höre sich wenigstens diese Nummer an.
Ein wenig Kritik ist dennoch angebracht. Zum einen gibt es ein Lied („Baby's taking me home"), das nicht so recht überzeugen mag.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sparks muss sein 5. Dezember 2002
Format:Audio CD
dass die brüder ron und russell mael - besser bekannt als die sparks - 19 alben bei 13 verschiedenen plattenfirmen (oder war's gar umgekehrt?) veröffentlicht haben, spricht bände:
die beiden sind unbeirrbar!
sie erfanden in den 70ern, was man damals als operetten-pop bezeichnete. heute haben wir einen griffigeren ausdruck dafür: die zwei nahmen mit songs wie "this town ain't big enough for both of us" den new wave-sound vorweg.
1979 - nach einer kurzen phase musikalischer orientierungslosigkiet - dann die nächste erfindung aus dem hause mael: "number one in heaven" (produziert von giorgio moroder) kam in die läden und wurde intensiv gehört.
allerdings nicht von den konsumenten. viel mehr waren es musiker aus aller herren länder, die diese erste "elektropop"-platte der geschichte auswendig lernten.
ergebnis: zahllose sparks-klone, die fortan als "erasure", "pet shop boys" oder "soft cell" mächtig kohle machten...
...und obendrein behaupteten, ihr vorbild wäre david bowie!!!
nach einer langen phase des hinterherrennens in den 80ern, einer pause anfang der 90er und dem genialen comeback im jahre 1995 ("gratouitus sax and senseless violins") markiert "lil' beethoven" nun den beginn eines neuen wichtigen sparks-kapitels:
die "wieder die nase vorn"-phase.
sollte man überhaupt vergleiche anstellen können, stelle sich der leser vor, man würde die herren beethoven und mercury reanimieren (letzteren 40 mal klonen), sie mit ein paar richtig coolen witzen auflockern und anschließend musizieren lassen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen It's in the genes. 14. Februar 2006
Von Karoletti
Format:Audio CD
Grandios, monstreus, zuckrig, verwirrend, poetisch, fies, sarkastisch, pompeuse, überladen, vielseitig, innovativ, fantastisch, lebendig, poppig, wundervoll, irrsinnig, eigenständig, authentisch...usw. usf., etc. pp.
All die farbenfrohen Beschreibungen werden diesem klassisches Popalbum oder poppig Klassikalbum nicht gerecht. Es wirkt schmissig wie bei den Pet Shop Boys, sehr britisch, mit Popchören und gegenlaufenden Melodien und Synthesizern, nur ohne Discobeat. Und während sich die ersten beiden Titel "The Rhythm thief" und "How do I get to Carnegie Hall?" größtenteils auf eben diesen zentralen Satz beschränken, hat "What are all these bands so angry about?" geradezu textlichen Tiefgang...
Und auf "I married myself (I'm very happy together)" wird's mit vereinsamte, aber schönen Candlelight-dinners und Strandspaziergängen echt schrullig und textlich zum Highlight.
Auf "Ride 'em Cowboy" geht es operresque zur Sache, textlich im Stil von "MfG (Mit freundlichen Grüßen)" der Fanta 4, aber eben auf Englisch. Elektro-Cembalo, Piano, dramatische Streicher und Pauken wie sonst auch und eben diese verpoppten Chöre. Wieder: Highlight!
Und die Sparks haben dieses Album auch schön kurz gehalten, dass man ihres etwas irrwitzigen Darbietens nicht überdrüssig wird. "My baby's taking me home" ist musikalisch anfangs weniger dramatisch und für das Sparks-ungeschulte Ohr wohl noch am ehesten verträglich. Auch wenn's textlich nicht den größten Anspruch auf der Scheibe bildet...Sparks suchen normalerweise schlagkräftigere Titelfragen bzw. -Aussagen.
"Your call's very important to us. Please hold.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ich bin bekennender Sparkist
Sparks kennen die älteren Semester vielleicht aus den 70er-Jahren von Liedern wie "This town ain't big enough..." . Diese CD ist jedoch anders gestrickt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Asterix veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alles schon gesagt...
...aber ich muss (!!!) auch meinen Senf dazugeben. Ja kann denn das wahr sein, was sich die beiden Brüder da trau(t)en? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2012 von flanker
5.0 von 5 Sternen Das beste Album aller Zeiten?!!!
Glücklicherweise haben hier schon viele dieses Meisterwerk gewürdigt. Ich finde es bei manchen nur schade,daß sie die Vorgeschichte des Duos ausführlicher... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2011 von jazzfan
5.0 von 5 Sternen ironisch,sarkastisch,witzg - Sparks = GENIAL
das album ist einfach nur genial..schon der opener RHYTHM THIEF zeigt wo die reise hingeht..danach erfährt man wie man in die Carnagie Hall kommt..und zwar .. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2011 von rolf spiegelhalter
4.0 von 5 Sternen Avantgarde-Version der Pet Shop Boys
Die Sparks sind seit Ende der 60er bis heute musikalisch aktiv und flexibel. So viele Wandlungen wie ihre Musik haben auch der Erfolg und die Wahrnehmung der beiden hinter sich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2010 von Sten
4.0 von 5 Sternen They practiced, they practiced!
Die Sparks - da gab es doch Anfang der 90er mal einen ziemlich großen Hit: "When do I get to sing 'My Way'". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Mai 2007 von dreamjastie
5.0 von 5 Sternen Ein super Spätwerk des Glamduos von einst!
Die Sparks haben mit diesem Album bewiesen, daß sie noch längst nicht zum alten Eisen gehören und noch einiges draufhaben! Lesen Sie weiter...
Am 12. April 2005 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Where Did The Groove Go?
Der erste Song bringt es auf den Punkt: "I am the rhythm thief - Auf wiedersehen to the beat."
Seit "Gratuitous Sax & Senseless Violins" habe ich kein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. August 2003 von Das Squirrel
5.0 von 5 Sternen Endlich.....
Bei RAMMSTEIN hat die Sache mit dem neuen Album ja vier Jahre gedauert.
Und nun melden sich auch Dwright Russel Dae und J. Ronald Dae,
a.k.a. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2003 von "chibi_teepo"
4.0 von 5 Sternen Sparks - Back to the Future
Na bitte, das neue Album ist doch um einiges besser als die letzten zwei Alben. Dem Titel entsprechend sind Anlehnungen an die Klassik zu finden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2003 von Dani Rocksaurier
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