Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Triumph!, 15. September 2009
Das erste ernsthaftere Album von Madonna, in welchem sie über ihre verstorbene Mutter, ihre gescheiterte Ehe oder auch ihr Verhältnis zu ihrem Vater singt; für mich ein sehr gelungenes Album!
Highlights: "Like a prayer", "Express yourself", "Pray for Spanish eyes"
Madonna kraftstrozend und voller Tatendrang. Mit den Klassikern "Express Yourself", " Promise To Try" oder "Oh Father". Dieses Album hat nach "Ray of Light" wohl den meisten Eindruck hinterlassen , bei Kritikern als auch bei Fans.
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9 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Beste Album von Madonna, 10. August 2009
1989 galt Madonna als die erfolgreichste internationale Sängerin und das neue Album "Like a Prayer" sollte vor allem ihr musikalisches Talent unter Beweis stellen. Dieses bisher persönlichste Album präsentierte erstmals sehr stark biographisch geprägte Texte und wagte erstmals experimentelles (u. a. das Duett mit Prince "Love Song") abseits des Mainstreams. Die Produktion von Madonna, Patrick Leonard und Stephen Bray orientierte sich dieses Mal mehr an Rock, Soul und Funk, aufgebaut auf eingängigen Melodien.
Geschrieben wurde der Titelsong "Like a Prayer" 1988, als Madonna in dem Stück "Speed the Plow" am Broadway auftrat und erstmals Abstand von ihrem Leben als Superstar suchte. Insgesamt sind die Hauptthemen dieses Albums eher ernst und düster: Trennung, Tod und Hoffnung. Madonna hatte zu diesem Zeitpunkt einen Scheidungskrieg mit Sean Penn hinter sich gebracht (der Song "Till Death Do Us Part" handelt davon) und ihre Familie zeigte sich nicht begeistert von ihrem Leben als skandalumwitterter Popstar ("Keep It Together"). Andere Songs arbeiteten ihre Vergangenheit auf ("Oh Father") oder ihren Kinderwunsch ("Dear Jessie", benannt nach Leonards Tochter).
Die Veröffentlichung der Vorabsingle "Like a Prayer" geriet zu einem der größten Skandale ihrer Karriere: In dem Musikvideo von Mary Lambert beobachtet Madonna, wie eine junge Frau getötet wird und ein zur Hilfe eilender Afroamerikaner (gespielt von Leon Robinson) fälschlicherweise von der Polizei für den Täter gehalten wird. Sie flieht vor den wahren Tätern in eine Kirche, zeigt in einem Traum Stigmata an ihren Händen, küsst einen schwarzen Heiligen (auch Leon Robinson) und befreit den Afroamerikaner durch ihre Zeugenaussage aus dem Gefängnis. Im Video tanzt sie auf einem Feld brennender Kreuze. Während in den USA die brennenden Kreuze zur Absetzung und dem Boykott des Videos führten, zeigten sich europäische Länder "schockiert" wegen der "blasphemischen Szenen". Als Folge setzte der Hauptsponsor Pepsi den angelaufenen Werbespot mit Madonna ab und kündigte seine Mitwirkung als Sponsor ihrer geplanten Welttournee (die 5 Millionen US-Dollar-Gage durfte Madonna behalten). Madonna: Damals hat mein Toursponsor Pepsi Cola am meisten Probleme gemacht. Die hatten Angst wegen der erotischen Anspielungen. Aber sie haben gezahlt, sind abgehauen und das war's." Das Video wurde auch in Deutschland indiziert und auf MTV nur nachts ausgestrahlt. Single wie Album gerieten, auch wegen dieser eher unfreiwilligen Werbung durch die Verdammung durch Elternverbände und Kirchenvertreter, zu einem ihrer größten Erfolge.
Der spätere Filmregisseur David Fincher drehte die Aufsehen erregenden Videos zu "Express Yourself" und "Oh Father" und der Fotograf Herb Ritts inszenierte mit "Cherish" eins seiner ersten Videos. Die Singles platzierten sich weltweit gut in den Charts und verkauften sich neun Millionen Mal.
"Like a Prayer" (gewidmet ihrer an Krebs verstorbenen Mutter) verkaufte sich über 13 Millionen Mal und gilt neben "Ray of Light" als Madonnas gelungenstes Album. Beide erhielten durchweg gute Kritiken und zählen auch bei den Fans zu den Favoriten. Der "Rolling Stone" nennt das Album als eins der "besten Pop und Rock Alben aller Zeiten" und auch der Titelsong wurde zu einem der besten 500 Songs aller Zeiten gekürt und 2006 als eines der "Capital Gold's All-Time Top 500" der britischen Charts ausgezeichnet.
"Like a Prayer" ist nicht nur eins von Madonnas erfolgreichsten Alben, sondern etablierte sie auch als ernstzunehmende Musikerin und Songschreiberin
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8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Madonna machte die Kritiker sprachlos! Das Meisterwerk von 1989!, 2. März 2009
März 1989: Der Rolling Stone Kritiker J. D. Considine schrieb zu Like A Prayer: - "so nah an Kunst, wie Pop-Musik überhaupt kommen kann" -
Dem Satz ist im Grunde nichts mehr hinzuzufügen: Noch während die Like A Prayer Phase in vollem Gange war, wurde ich zum Madonna Fan. Like A Prayer ist bis heute mein liebstes Madonna Album geblieben und das hat mehrere Gründe:
Ich kann mich auf die Musik dieser grandiosen LP zu 100% einlassen und darin versinken, jeder Song ist anders und jeder Song hat etwas ganz besonderes an sich... Die intimen Textgeständnisse tun ihr übriges und schaffen eine unglaublich schöne und besondere Atmosphäre.
Noch heute hüte ich meine Vinyl LP wie einen Schatz, der weihrauchartige Geruch von Patschuli ist noch immer vorhanden, ich verbinde unglaublich viel mit diesem Album. Für mich das bis heute persönlichste und das handwerklich am besten ausgefeilte Madonna Album. Diesen Monat werden es nun sagenhafte 20 Jahre...
Die Songs im einzelnen:
* Like A Prayer - Rock, Gospel, Church-Feeling - ein Jahrtausendsong!
* Express Yourself - Madonna goes Motown, fetzige Powerhymne!
* Love Song - Madonna/Prince - herrlich anders...
* Till Death Do Us Part - Die Abrechnung mit Sean Penn in starken Drums verpackt...
* Promise To Try - traurige und zutiefst intime Ballade
* Cherish - Pop-Klassiker, der durch seine Schlichtheit besticht!
* Dear Jessie - Traumhaft schöne Streicherballade!
* Oh Father - ein herrlich intimes Geständnis, musikalisch mitreissend...
* Keep It Together - Funkiger Hit, allerdings sind die zahlreichen Remixe noch besser...
* Pray For Spanish Eyes - Göttliche Ballade, die man nie mehr vergisst
* Act Of Contrition - zum Ende eine kurze Hardrock-Einlage...
Like A Prayer ist Popkunst, ein must have für anspruchsvolle Musikfreunde, ein Album das musikalisch sehr experimentell ist und man sich auch daher in manche Songs reinhören muss, aber man sollte sich drauf einlassen können. Handgemachte Drums, ein paar Gitarren und immer wieder wunderschöne Streicher und dazu ein unglaublich schöner Gesang von Madonna. In ihrer Stimme fühlt man die Themen der einzelnen Songs, nie klang Madonna bis dato intimer, zerbrechlicher und mutiger!
Für mich Madonnas bestes Album, aus dem sage und schreibe 6 Hit-Singles hervorgingen!
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