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am 3. Februar 2013
In dem Film "Like Crazy" geht es um die Engländerin Anna die bei ihrem Studium in Amerika den jungen Jacob kennelernt und sich in ihn verliebt. Das Glück der beiden scheint perfekt zu sein, beide sind unglaublich glücklich, doch muss Anna wieder zurück nach England , denn ihr Visum ist abgelaufen. Da die Trennung für beide zu schmerzhaft ist , beschließt Anna noch ein weilchen in Amerika zu bleiben trotz ungültigem Visum ... Diese Entscheidung hat Folgen , denn bei ihrem nächsten Besuch in Amerika lässt der Zoll Anna nicht passieren und schickt sie zurück nach England .
Die Beziehung zwischen Jacob und Anna wird auf eine harte Probe gestellt , denn durch die weite Entfernung differenzieren die beiden sich immer mehr von einander.
Es scheint als könnten sich nicht mit-, aber auch nicht ohne einander ...

Der Film "Like Crazy" hat mich sehr berührt. Ich finde es ist eine unglaublich schöne und zugleich realistische Liebesgeschichte , denn anders als in den meisten Liebesfilmen geht es nicht um eine entstehende Beziehung in der alles perfekt zu sein scheint , sondern um die Entwicklung einer Beziehung über mehrere Jahre und den dabei aufkommenden Problemen.
Das Ende des Films ist in meinen Augen ein unglaublich gelungenes Ende , welches den Film nur noch besser macht !

In diesem Film gibt es weniger Worte als Bilder. Die Arbeit des Regisseurs Drake Doremus ist einfach fantastisch !
Mit seinen unglaublich vielen Bildern und fabelhaften Schnitten hat man das Gefühl als kenne man Gefühle und Gedanken der Hauptrollen besser als durch irgendwelche Worte.
Außerdem finde ich die Wahl der Schauspieler einfach perfekt!
Besonders Anton Yelchin, welcher auf den ersten Blick sehr unscheinbar wirkt , sich jedoch im Laufe des Filmes immer mehr heraus Charakterisiert und die Herzen aller Zuschauer für sich gewinnt.

Ich kann den Film nur weiter empfehlen und hoffe, dass jeder so fastiniert und angetan von dieser wunderschönen Geschichte ist wie ich !
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TOP 1000 REZENSENTam 3. September 2013
"Like Crazy" ist eine wahre Indie-Perle, fernab von den Klischees der gängigen Hollywood-Romanzen, sondern ein ganz offensichtlich zutiefst empfundener, persönlicher Film, der nicht umsonst den Großen Preis der Jury beim Sundance Festival gewonnen hat.

Regisseur Drake Doremus erzählt eine über weite Teile autobiografische Geschichte, bei der die Fernbeziehung des amerikanischen Studenten Jacob (Anton Yelchin aus den beiden neuen "Star Trek"-Filmen, "Charlie Bartlett", "Der Biber" und "Alpha Dog") und der britischen Austauschstudentin Anna (Felicity Jones) im Mittelpunkt steht. Die Beiden verlieben sich zu Beginn hals über Kopf und sind absolut unzertrennlich, bis ein Problem mit Annas US-Visum die beiden 6.000 Meilen voneinander trennt. Trotz sich ändernder Lebensumstände und neuen Menschen in ihrem Umfeld lässt sich für Beide ihre Verbindung nicht einfach vergessen.

Doremus fängt das Gefühl des Verliebtseins unglaublich intim und tief fühlbar ein. Der Film versucht nicht viel über Worte zu erklären, sondern viel mehr über die Montage oft kleiner Momente in der Beziehung zwischen den Beiden. "Like Crazy" ist in seinen knapp 90 Minuten sehr auf den Punkt und prägnant, er fängt die Liebe und das Leben in all ihren (oder zumindest vielen) Facetten ein. Dabei verwendet Doremus eine an die französiche Avantgarde erinnernde (und mittlerweile auch längst nicht mehr allzu ungewöhnliche) naturalistische Handkamera (es wurde mit handelsüblichen Canon 7D DSLR-Kameras gedreht) ein. Es entsteht ein sehr intimes, fast schon voyeuristisches "Fliege-an-der-Wand"-Gefühl, bzw. etwas nahezu Dokumentarisches. Der Film wirkt zudem wenig inszeniert, auch die Dialoge sind erfrischend ehrlich und oft ungeschliffen (in der Tat waren die meisten Dialoge von den Schauspielern improvisiert).

"Like Crazy" verfügt über eine sprunghafte, etwas episodenartige Struktur, er zeigt mehr Momentaufnahmen, zeigt die sich abwechselnden Höhen und Tiefen der Beziehung, die vorherrschenden Gefühle schön durch warme und kalte Farbgebung akzentuiert. Es entsteht eine Prägnantheit, der Film erinnert in seinen besten Momenten etwas an Woody Allens "Der Stadtneurotiker", das Verliebtsein mit all seinen Höhen und Tiefen, der Euphorie, der Traurigkeit und allem, was dazwischen ist.

Die große Entdeckung des Films ist sicher die atemberaubende Felicity Jones. Sie ist nicht nur zum Niederschmelzen hübsch, sondern auch eine echte schauspielerische Offenbarung, die es sicher noch weit bringen wird. Sie zeigt eine große Bandbreite an Emotionen und kreiert eine sehr facettenreiche, intelligente Figur, die viel Wärme und Menschlichkeit ausstrahlt. Sie ist wohl Zentrum und Identifikationspunkt des Films, während Anton Yelchin einen bedeutend passiveren Charakter gibt, der dennoch essentiell für den Film ist. Er transportiert sehr viel über die Augen, ohne viel sagen zu müssen. Überhaupt ist es schön, wie viel der Film über Blicke und kleine Gesten auszusagen vermag und authentische Momente findet, die jeder wiedererkennen wird, der mal in einer ernsthaften Beziehung war.

Jones und Yelchin haben von Beginn an eine greifbare Chemie, man schwärmt förmlich mit den Augen der jeweiligen Figur für den anderen, es ergibt sich ein teils sehr intensives, intimes Filmerlebnis, das aber auch nie versucht gekünstelte Filmromantik aufzubauen, sondern stark aus dem Leben gegriffen wirkt. Sehr positiv fällt auch die großartige Jennifer Lawrence auf, die ihrer kleinen Rolle als Jacobs zwischenzeitliche Freundin ganz viel abgewinnen kann.

Drake Doremus gewinnt einem alten Thema, das schon in allen Variationen verarbeitet wurde, etwas Erfrischendes ab, das über seine große, oft herzzerreißende
Direktheit punktet. Dennoch erfindet der Film sicher das Rad nicht neu, seine improvisierte Low-Budget-Machart ähnelt auch einigen Filmen der letzten Zeit, siehe u.a. der bedeutend deprimierendere, aber profunde "Blue Valentine". Der Film erzählt seine betont einfache Geschichte außergewöhnlich gemacht und begeistert letztlich am meisten durch seine Darsteller. "Like Crazy" ist ein Film der, ähnlich wie Richard Linklaters "Before"-Trilogie, ein realistisches und erwachsenes Bild von Romantik malt, das letztlich eher der Kategorie "bittersüß" als nur "süß" zuzuordnen ist.
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am 15. November 2012
Starke Worte von der englischen Studentin Anna(Felicity Jones). Sie studiert in den USA Journalismus und hat sich in Jacob(Anton Yelchin) verliebt. Die beiden scheinen füreinander geschaffen zu sein. Doch am Ende des Studiums läuft Annas Visum ab. Vor lauter Leidenschaft lässt Anna das Visum verstreichen und reist erst später aus. Wieder in England vermisst sie Jacob so sehr, wie auch er Anna vermisst. Als die jedoch wieder in die USA einreisen will, wird ihr das verwehrt. Der Verstoß gegen die Visumsfrist macht sie in den USA zur unerwünschten Person. Jacob, der sich inzwischen als Möbeldesigner einen Namen gemacht hat, setzt alles daran Anna wieder zu sehen. Doch das ist schwer. Er besucht sie in London und muss doch wieder zurück. Am Ende scheint nur eine Heirat die Probleme der Liebenden lösen zu können. Aber da haben Anna und Jacob ihre Rechnung ohne das Schicksal aufgemacht...

-Like Crazy- ist ein feiner, kleiner Independent Film über die Liebe und das Leben in einer Beziehung. Drake Doremus bedient sich einer außergewöhnlich ausdrucksstarken Bildsprache, um das Liebespaar Anna und Jacob in Szene zu setzen. Da sagen einzelne Bilder mehr als Tausend Worte und mit kleinen Kniffen wie Zeitraffereinstellungen und geschickten Schnitten zeigt Doremus, dass er sein Regiehandwerk sehr gut beherrscht. Im Zentrum dieser Arbeit stehen Anton Yelchin und Felicity Jones. Sie spielen Anna und Jacob so echt, wie man sich das nur wünschen kann.

Mir hat -Like Crazy- sehr gut gefallen. Der Film ist leise, zurückhaltend, still und doch niemals langweilig. Besonders angetan hat es mir der Soundtrack zu all diesen starken Bildern. Dustin O'Halloran zeichnet für einen Großteil der wunderbaren Musik verantwortlich. Als Zugabe gibt es Klasse Songs von Asobi Seksu, Stars und anderen Independent-Bands.

Wenn sie ein Freund von leisen Tönen und starken Bildern sind, dann ist -Like Crazy- bestimmt erste Wahl für Sie. Mögen sie lieber eine handlungsstarke Story mit viel Bewegung und Action, dann lassen sie lieber die Finger von dem Film.
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am 7. Januar 2013
Wenn man bedenkt, dass der Film nur 250.000 Dollar gekostet haben soll, ist wirklich ein wunderschöner Film daraus geworden. Die Schauspieler sind durch die Bank super und spielen ihre Rollen äußerst glaubwürdig. Vorallem, wenn man den zwei Hauptdarstellern so zuschaut, ist es einfach nur wundervoll, wie sie sich ansehen, man kann die Liebe förmlich spüren, eine ganz große Leistung.
Zudem sind die Aufnahmen wunderschön geworden, fast jedes Bild sprüht geradezu vor Poesie und Schönheit. Mit 'The Vow' einer der schönsten Liebesfilme, den ich bisher gesehen habe.
Die Erzählweise ist zurückhaltend, aber genau das tut dem Film so gut, denn dadurch haben die Figuren Zeit, sich in wunderschönen Bildern und Momenten zu entfalten.
Ein rundum gelungener Film, der zurecht die Preise beim Sundance gewonnen hat, komplett zu Empfehlen.
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am 31. Juli 2012
Ein wirklich "nettes" Liebesdrama (ich weiß nicht, wie ich das sonst schreiben soll).
Felicity Jones spielt die Austauschstudentin Anna, die L.A. in einem ihrer Kurse den amerikanischen Möbeldesigner Jacob (Anton Yelchin) kennen lernt. Zu der Zeit sind beide noch Studenten. Sie verlieben sich ineinander und sind sehr glücklich. Wie das jedoch so ist, ist irgendwann jedes Studium zu Ende - Anna müsste zurück nach England. Aus Liebe zu Jacob verletzt sie jedoch ihr Visa und überschreitet es. Sie bleibt länger in den Staaten. Dann fliegt sie doch für eine Woche nach Hause, um als Touristin wieder zu kehren.
Dummerweise nehmen die USA Verletzungen der Visa sehr ernst - und so muss sie, kaum angekommen in den Staaten, sofort wieder in einen Flieger zurück steigen. Das Paar muss viel mitmachen, viele Hürden überwinden... und am Ende - nein, das kann ich nicht verraten, will ja nicht Spoilern!
Im wahren Leben würden mich die beiden wahrscheinlich nerven, sie bilden die Art Paar, das überall knutschen muss und romantische Dinge macht. Gleichzeitig haben sie es nicht leicht - Bürokratie und Ökonomie sind gegen sie. Allerdings ist das in diesem Film nicht so anstrengend dargestellt worden, auch im Vergleich zu anderen Liebesfilmen. Der Kitschfaktor hält sich also [im Rahmen des Genres Romanze/Drama] in Grenzen.
Das Ende des Filmes hat mir sehr gut gefallen, sodass ich ihn gleich weiterempfehlen musste.
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am 24. November 2015
Eigentlich bin ich kein Freund dieser Rezensionen, selten nehme ich mir Zeit für sowas. Allerdings hat dieser Film momentan gerademal 3 Sterne hat, wobei er meines Empfindens nach eine deutlich bessere Bewertung verdient hätte.

Der Film zeigt eine Liebesgeschichte, wie sie wirklich passiert. Dies ist kein Hollywood-Märchen, was sich kleine Teenies als Vorbild nehmen wollen, dies ist die nackte Wahrheit.

Es wird gezeigt, wie schwer eine Liebe sein kann, was die Zeit und die Distanz für einen Einfluss haben kann, dass es in ihr auch öfters bergab geht, als man es sonst in Filmen sieht.

Der Regisseur leistet unglaubliche Arbeit, indem er so viele Eindrücke vermittelt. Man sieht so viele verschiedene Bilder, so viele Szenen aus Zeitpunkten, die teilweise zeitlich ziemlich weit auseinander liegen, wodurch man der Geschichte näher kommt, da man dazu gezwungen ist, mitzudenken und letzten Endes mitzufühlen. Man spürt, welch eine Kraft Bilder haben, wobei durch die Schreibfertigkeiten der Protagonistin Anna auch die Kraft der Worte sehr deutlich wird.

Das Ende ist offen, was wieder zum Denken anregt - wie geht es weiter mit ihrer Liebe? Haben sie endlich ein glückliches Ende, oder bleibt es so kompliziert.
Während ich mir diese Fragen stelle, bemerke ich, dass ich sie nichteinmal für mich selbst beantworten kann. Sie bleiben ein ewiges Rätsel.
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am 1. Dezember 2015
Like Crazy ist einer dieser Filme von denen man nichts erwartet und die einen überraschenderweise packen.

Es geht eigentlich um nicht viel und doch um alles. Die grosse Liebe und unser unentwegtes Streben nach Glück. Der Film ist deshalb so stark, weil er ganz nah an der Realitaet ist. Zwei Menschen, die glauben einander zu brauchen und sich dabei verlieren. Ständige Anläufe und der ewige Zweifel begleiten die zwei auf ihrem Weg. Das Ende lässt uns ahnen was folgen wird und ist deshalb so unglaublich stark. Man weiss nicht ob sich die Protagonisten richtig entschieden haben und stellt sich selbst vielleicht sogar die selbe Frage.

Insgesamt finde ich die Schauspielerische Leistung grossartig und auch die kleine Rolle von Jenniffer Lawrence ist sehr erfrischend.
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am 13. August 2014
Ich verstehe gar nicht, weshalb der Film solche schlechten Bewertungen hat.
Ja, es ist sehr wohl kein Hollywood-Drama, deswegen braucht der Film etwas Eingewöhnungsphase. Hat man diese überwunden, kann man auch den Film sehr schön finden. Vielleicht muss man ja wirklich, um die Tiefe des Film zu begreifen eine langjährige Fernbeziehung geführt haben. Der Film zeigt alle ihre Facetten auf eine sehr erfolgreiche Art.
Ein schöner und zugleich trauriger Film mit einem Ende, der sich jeder selbst interpretieren muss.
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am 4. Juli 2013
mal abseits der ewig kitschigen Muster Liebesfilme. Zwei klasse Hauptdarsteller und Jennifer Lawrence in einer Nebenrolle, da kommt richtig gute Schauspielkunst zutage. Die Story ist auch gut erzählt, mit bittersüßen Wendungen, wo man echt nicht mehr weiß, wie das noch enden soll. Klasse DVD, klasse Film.
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am 26. Oktober 2015
Ungewöhnlicher Liebesfilm! Er hat mich gefesselt und mitgenommen. Viele Momente brauchten keinen Text. Die Bilder sprachen für sich. Die Figuren sind echt und sehr überzeugend.
Auch das Ende lebt von seinen Bildern, lässt den Zuschauer aber leider enttäuscht zurück.
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