"Strangers in the Night", das Hammer-Live-Album dieser 70er-Hardrock-Giganten noch im Ohr, wird man wohl feststellen müssen, dass sie danach nie mehr dessen Qualität erreicht haben (sollte ich mich täuschen, bin ich gerne für Empfehlungen offen!). So auch hier nicht. "Lights out in Tokyo - Live" ist beileibe kein wirklich schlechtes Album. Allerdings ist eben auch nicht mehr als solide. Phil Mogg singt passabel aber uninspiriert und ein Song wie "Too Hot to Handle" wird gar etwas zu schnodderig runtegenudelt.
Laurence Archer - der Axeman - gniedelt hier beständig aber ebenso lustlos. Technik OK, Inspiration nein.
Dass Clive Edwards bei "Shoot, Shoot" die Cowbell durch Toms ersetzt mag ich ihm ebenfalls nicht verzeihen (auch wenn der Song hier immer noch zu den besten gehört!).
Dass man dem Silberling auch noch durchaus anzuhören vermag, dass und vor allem wo er im Studio nachbearbeitet wurde ist gleichfalls nicht auf der Höhe der Zeit.
Somit bleibt ein fader Nachgeschmack.