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Lift Your Skinny Fists Like An Doppel-CD

20 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Audio CD (9. Oktober 2000)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Kranky (Indigo)
  • ASIN: B00004ZC45
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.466.622 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Storm
2. Static
Disk: 2
1. Sleep
2. Like Antennas To Heaven...

Produktbeschreibungen

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1994 gründeten sich Godspeed You Black Emperor! in der kanadischen Stadt Quebec, mittlerweile sind sie nach Montreal umgesiedelt. Von Anfang an aber passte die vielköpfige, nach einer japanischen Motorrad-Gang benannte Gruppe in kein gewohntes Schema der Pop-Kultur. Interviews sind rar, Werbung in eigener Sache auf ein Minimum reduziert. Trotzdem konnten Godspeed es nicht verhindern, eine Kult-Band des Gitarren-Underground zu werden.

Dabei mussten Fans und Neugierige immer wieder lange warten, um die beiden Platten f#a# undSlow Riot For New Zero Kanada zu erhalten, denn die liebevoll und üppig aufgemachten LPs und CDs wurden in Handarbeit gefertigt. Trotzdem verkauften sich fast 50.000 Einheiten und zu Konzerten kommen schon mal 3.000 Menschen. "Die letzte große Band des ausgehenden Jahrtausend" nannte sie die englische Musikzeitschrift NME und die Plattenfirmen wurden aufmerksam. Godspeed aber halten sich von den Mühlrädern der Pop-Industrie fern, sie investieren ihre Kraft lieber in unzählige Konzerte und ihre Musik -- großartige, kaum zu greifende Musik.

Mit unzähligen Gitarren, Streichern und Drums bauen GYBE gewaltige Wall Of Sounds auf, deren Massivität insbesondere dann zum Tragen kommt, wenn der Verstärker zu kollabieren droht. Stürzen die Klangwälle ein, so erschlagenen die Teile nicht, sondern drücken sanft zu Boden. Nun erhält die ohrenbetäubende Lautstärke ihre zweite Bedeutung: Es bleibt kein Trümmerfeld zurück, sondern auch die immer wieder folgenden Ruhepassagen mit kammermusikähnlichen, nachdenklichen, fast traurigen Instrumentierungen werden verstärkt. So ist es kaum möglich, sich dieser Umklammerung zu entziehen. Godspeed verfolgen dieses dramaturgische Konzept der meist sehr langen Songs ähnlich wie ihre schottischen Freunde Mogwai schon lange. Ausgereizt aber scheint es nicht.

So kommt es in den 88 Minuten, die auf vier Stücke und zwei CDs verteilt sind, nie zu Ermüdungserscheinungen. Das Gegenteil ist der Fall. Durch den komplexen, vielschichtigen Aufbau, die immer wieder wechselnden Stimmungen, fehlenden Hooklines und Tempoverlagerungen verliert sich das Gefühl für Wiedererkennungsmomente. Alles ist immer Instrumentalsound mit Geräusch- und Worteinspielungen. Der Hörer befindet sich irgendwo dazwischen, eine Flucht ist zwecklos. Was für Musik! --Sven Niechziol


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von GY!BE-Fan am 27. Oktober 2007
Format: Audio CD
Godspeed You! Black Emperor.
Für die einen langweilig und verzichtbar, für die anderen (und das dürfte den Grossteil ausmachen) sowieso nicht bekannt. Zugegeben, auch ich würde die Band nicht kennen, wäre da der Film 28 days later nicht gewesen. Beim ersten Mal "East Hastings" empfand ich zumindest den Mittelteil als gut, den Rest fand ich überflüssig. Beim zweiten, dritten und vierten Mal konnte ich mit den anderen, sphärischen Songteilen immer noch nichts anfangen. Erst etwa beim zehnten Mal begann ich langsam zu verstehen, dass da mehr als nur Melodien waren. Es waren Gedanken, vertonte Gefühle, Hörbücher.
So erging es mir auch mit dieser CD.
Lift yr. skinny fists like antennas to heaven. Storm, Static, Sleep. Schon die Titel liessen mich Grosses vermuten, als ich mir die CD das erste Mal anhörte. Und das wurde bestätigt. Diese Musik ist gross, riesengross. Man kann sie nicht mit einmaligem Hören schlucken. Aber wenn man sie erst einmal geschluckt hat, kriegt man sie nicht mehr so schnell aus dem Magen heraus. Auf dieser CD ist das Musikergespann meiner Meinung nach puren "Gefühlsessenzen" noch ein Stückchen näher als auf den anderen Werken.

Das geht so weit, dass man z.B. bei "Storm" glaubt, eine Gitarre vor Freude schreien zu hören. Na ja, das hört sich vielleicht lächerlich an, aber das ist es, was einem durch den Kopf gehen kann, wenn man den ersten Part hört. Auf die Freude folgt im selben Stück eine elegante, erhabene Ruhe, die sich in einem breit macht. Bis zu dem Moment, in dem die Schlagzeuge wieder einsetzen und schliesslich das Ganze, einer Dampflokomitive gleich, zum Stehen kommt.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fandorinmusic am 10. Januar 2001
Format: Audio CD
Oh Mann....nachdem die Zeichen in Sachen "Popmusik anders" auf Low-Fi und möglichst schrottige Produktion, müden Sängern und dabei - zugegeben - oft genial sparsamen Songs gestanden hatten - nun das! Gut, das alles ist vielleicht etwas "artsy", die komischen Namen und Bilder und den Bandnamen kann man auch nur ganz klein lesen, abgesehen davon regiert die pure Schönheit. Und zwar im Sinne von Talk Talks "Laughing Stock": wenn ein Klang großartig ist, warum soll man ihn gleich verlassen und nicht ein paar Minuten gebührend feiern?! Das alles hat nur wenig mit Artrockbombast zu tun, dafür findet man ein ganzes Kompendium großartiger Gitarrenklänge. Mut zu Echobox und Hall! Aus der neuen Godspeed ließen sich bequem ein paar Platten von Sigur Rós kochen, hier wird halt auf die lästigen Songs verzichtet ;-) "Wir ham Zeit", scheinen die Stücke zu sagen, und die nehme ich mir auch gerne!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von WhosLain am 3. August 2003
Format: Audio CD
Godspeed You! Black Emperor galten schon seit anbeginn ihrer machenschaften als großer Geheimtip unter Liebhabern malerisch-melancholischer Stimmungsmusik die immer mal wieder ins epochale abdriftet. Doch seit dem Album "Lift Your Skinny fists..." sind sie in diesem (falls man das überhaupt sagen kann) Genre neben Sigur Ros eine der etabliertesten Gruppen. Und das hat seine Berechtigung denn auf diesem grandiosem Doppelalbum verschmelzem Streicher und Gitarrensounds mit stimmungsvollen Drumparts zu einem orchestralem Gesammtsound der vor Ausdruck und Emozion geradezu erstrahlt. Die vier! (sehr langen) Songs die sich über die beiden CD`s erstrecken sind allesammt virtuos aufgebaut, bieten an vielen ecken überraschungen und laden zum träumen ein. Besonders gut gefällt mir das Spiel von Aufbau und Destruktion das immerwieder gewalltige schwebend rassannte höhepunkte Bildet. Gesagt sei noch das auf vocals bis auf einen Textsample bei "terrible canyons of Static" verzichtet wird. Trotzdem wird man nur wenig Musik finden die solch starke gefühle auslößt. Ich würde sagen das Zusammenspiel der Frequenzen und Arrangements ergiebt in sich die schönsten Stimmen.
In meinen Augen ist dieses Album ihr bis Jetzt bestes auch wenn ich die Anderen sehr schätze. Besondes auch ihr neuestes Werk Yonqui U.X.O ist auch sehr zu empfehlen. Es scheint aber als hätten sie sich endgültig selbst gefunden und ihr Schaffen vervollkommnet.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. Oktober 2000
Format: Audio CD
Das erste Mal kam ich mit Godspeed Y.B.E ! In Berührung, als ein Freund mir ihre Slow Riot...-EP vorspielte. Ganz nett fand ich sie, aber mehr nicht. Er ließ nicht locker und spielte sie mir ein zweites Mal vor - und darüber bin ich im Nachhinein sehr froh, denn sonst wäre mir mir wahrscheinlich eine der interessantesten Bands dieser Jahre als nicht weiter störende Hintergrundmusik in Erinnerung geblieben. Ich stellte fest, dass man sich in diese "Songs" reinfühlen kann, wenn man sich nur die Zeit dafür nimmt und ihnen ob ihrer ungewöhnlichen Instrumentierung ( Streicher als Hauptkomponente, wenig bis gar keine Gitarre )und der ausladenden Länge nicht gleich abgeneigt ist. Mittlerweile höre ich diese EP fast jeden Tag, und sie wächst noch immer. Jetzt ist "die Neue" draussen, vier Stücke auf 88 Minuten und zwei CDs oder LPs, und sie schliesst sich nahtlos an die Slow Riot...-EP an. Godspeed sind nicht Alternative oder Pop im herkömmlichen Sinne. Hier gibt es keine Verse-Chorus-Verse-Struktur. Die Musik komt langsam in Gang, schwillt stellenweise dramatisch bis in Noise-ähnliche Gefilde an (obwohl sie keine verzerrten Gitarren benutzen), um dann im nöchsten Moment wieder fast unhörbar (unerhört?) leise zu sein. Immer wieder durchsetzen Sprachsamples die Songs, aber nie Gesang. Sehr episch, symphonisch, aber nie überladen und vor allem nie berechnend. Eine Platte für die Leute, die klassische Musik mögen, es aber gerne etwas moderner/alternativer haben möchten, wenn mir diese (zugegeben nicht sehr professionelle) Zusammenfassung erlaubt ist. Zusammen mit der Sigur-Ros-Platte das Highlight des Monats, wenn nicht des Jahres, ein Album, das ich auch in zwanzig Jahren noch ohne mich zu schämen in meinen Player legen werde.
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