also, das bemühte zurück-zur-natur-pathos im begleittext (keine computer! keine protools! nix böses digitales, nur gute analoge bandmaschinen!) finde ich eher rührend als wichtig. ich will einen guten song hören, und dabei ist es mir eher wurscht, ob der mit gitarren, computern oder zahnbürsten eingespielt wurde.
aber: hier sind sie, all die guten songs - einer besser als der andere. die grundfarben sind soul und blues, gespielt wird vor allem akustisch, die musik hat einen entspannten, aber keineswegs verschlafenen groove, und das ganze ist auch keineswegs so harmlos, die songs haben viel sex - zwischen den zeilen bzw. noten.
ich denke nicht, dass dieses album die "richtige" seite von ben harper ist - dieser mann hat soviele seiten wie ein buch, und natürlich sind davon alle wichtig und richtig.
wäre die welt fair, müsste ben harper ein megastar sein. sagt chris rea. ist sie aber nicht.
true happiness is having wings!