Genial, was die beiden Soundtüftler aus London hier vorlegen. An klanglicher Tiefe dürfte das Album kaum mehr zu überbieten sein. Übergangslos wird hier komplexes Chaos zu strukturierter Musik und umgekehrt, die Grenzen sind fließend. Eben das könnte man vom Album insgesamt sagen. Harte Übergänge findet man nicht, alles entwickelt sich - getreu dem Titel - mit organischer Allmählichkeit. Die klangliche Komplexität des Albums ist neben seiner größten Stärke "leider" auch seine größte Schwäche: Ohne sehr gute Boxen oder - optimal - Kopfhörer verpasst man das meiste. Und wenn man nicht in der Lage ist, dem Album seine volle Aufmerksamkeit zu schenken, sollte man es auch nicht hören, denn als Hintergrundmusik ist es eher ungeeignet. Gibt man sich der Musik aber hin (am besten eben mit geschlossenen Augen über Kopfhörer), dann kann man ein unglaubliches Glücksgefühl erleben... =) Glaubt mir!