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am 14. Juni 2001
Die 80er Jahre gelten allgemein als mit die problematischste Phase in Neil Youngs Karriere. Nach den End-70er Meisterwerken RUST NEVER SLEEPS und LIVE RUST (mit Crazy Horse) kamen Jahre stilistischer Experimente, die allesamt äußerst umstitten waren: Vocoder-Stimm-Verfremdungen und Synthi-Einsatz (TRANS; LANDING ON WATER), 50er-Jahre Rockabilly (EVERYBODY'S ROCKIN'), Country pur (OLD WAYS), jazziger Rhythm'n'Blues (THIS NOTE'S FOR YOU)... Unter all diesen Kehrtwendungen sticht das 87er Album LIFE insofern heraus, als es das "klassisch"-rockigste ist, zudem eines der wenigen Werke der 80er mit CRAZY HORSE und dem typischen Heavy-Sound dieser unübertrefflichen Verbindung "CRAZY NEIL & YOUNG HORSE" (trotz teilweisem Synthi-Einsatz, in dieser Konstellation eher ungewöhnlich). Ein für meine Begriffe großartiges Album in einer für Neil Young persönlich wohl außerordentlich schwierigen Zeit. Und alleine das unglaubliche PRISONERS (OF ROCK'N'ROLL) mit seinen "wunderschönen" Zeilen "people tell us that we're playin' too loud / that's what our music's about" und "that's why we don't wanna be good / O-o-o-o-o / we're prisoners of rock'n'roll" lohnt schon die Anschaffung... (Übrigens ist die Live-Version dieses Songs auf dem 96er YEAR OF THE HORSE noch umwerfender!) Zu erwähnen bleibt, dass die 2000er Remaster-Wiederveröffentlichung klanglich hervorragend ist...
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TOP 500 REZENSENTam 23. Februar 2010
...zu seinem Meisterwerk ,Freedom' war dieses Album die vorletzte Station. 1987 reitete er das verrückte Pferd wieder, aber wie es sich nach einer langen Pause gehört, langsam und bedächtig.

Kompositorisch war Young wieder bei sich, und die 8 songs die er hier zu einem Großteil mit Hilfe seiner langjährigen Wegbegleiter zum Besten gibt, sind qualitativ kaum schlechter als jene von Freedom, nur: es waren halt immer noch die 80er, und so redlich er sich hier wohl bemühte einen schnörkel- und zeitlosen sound abzuliefern, so sehr hing er noch seinen synthie-spielereien aus den alben davor nach.

Aber erst mal zu den songs: Rocker und Balladen teilen sich diese Platte, wobei erstere - wie immer mit Crazy Horse - rumpeln und krachen, allerdings etwas gezähmter.

,Mideast Vacation' ist ein Solostück Youngs, dem er noch eine - wohl von ,Landing On Water' nachhallende - synthisizer Behandlung zukommen lässt, allerdings recht dezent. Das Stück ist gut, aber nicht so herausragend wie die folgende Ballade ,Long Walk Home' - ein zum Niederknien schönes Kleinod.

Zentrales Stück hier ist aber die Rock und Folk Ballade ,Inca Queen' auf der der Kanadier beweist welch' abwechslungsreicher und genialer Gitarritsten-Dilettant er sein kann, denn die langen Instrumentalpassagen in diesem song nicht langweilig werden zu lassen, das kann auf so ungekünstelte und lässige Art nur er.

Die Crazy Horse tracks sind gut, gehen ins Ohr und haben auch gute riffs, klingen aber wegen der abgeflachten Produktion (wie das Schlagzeug hier aufgenommen wurde ist halt so typisch 80er, dass es schon weh tut) nie so zwingend wie die tracks auf dem 2 Jahre später erschienen ,Freedom'.

Ergreifende und packende Momente gibt es hier viele, allerdings würden sie noch mitreissender wirken, wenn das Album nicht oft so synthetisch klingen würde. Der Dreck gehört nun mal zum sound von Young.

Trotzdem ein sehr gutes Album und eine gelungene Generalprobe für die bald kommen sollenden Großtaten.
55 Kommentare8 von 9 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Januar 2005
Zugegeben: Der Abschluss ("We never danced") fordert echt dickes Fell und das völlig überproduzierte Synthiegejaule ist manchmal nervig. Aber: die Songs und die Komposition haben es in sich. Anhören sollte man "Prisoners", "When your lonely heart breaks", "Inca Queen", "Mideast Vacation". Echt ein passables Werk, welches man immer mal wieder gerne auflegt. Kauftipp!
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am 10. August 2001
Tja auch wenn die 80'er Jahre trendmäßig wieder im kommen sind, muß man doch sagen das die Musik damals zumindest für den Rockfan größtenteils ungeniessbar war. Und das gilt leider auch für einige Alben von Neil Young der in den 60'er und 70'er Jahren einige Hervorragende Platten gemacht hatte. Denn nach dem Wechsel zu Geffen machte Neil nur noch einige experimentelle Synthie-Pop Platten und bei aller Liebe, die waren erschreckend schlecht. LIFE bedeutet das Ende dieses Jammertals. Zwar sind die Synthies hier noch zu hören, aber sie stören nicht zu sehr und einige Lieder kommen auch wieder "nur" mit klassischen Instrumenten aus. Einziger Kritikpunkt ist der etwas dünne Gitarrensound (besonders bei dem hochenergetischen "Prisoners of rock'n'roll"), sonst gilt : kaufen.
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