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Es handelt sich bei diesem Album um ein GREATEST HITS Album der bisher - real nicht existierenden - erschienenen Alben eines in der Realität nicht existierenden Künstlers, welches der Soundtrack zu einem noch nicht gedrehtem Kinofilm ist.
Sollte neben Garth Brooks kein bei uns bekannter Weltstar in dem Film mitspielen, ist es zweifelhaft, ob der Film bei uns auch in die Kinos kommt, oder gleich für den Videoverleih bereitgestellt wird.
Im Booklet sind leider nicht die Songtexte abgedruckt, dafür stehen dort zu jedem einzelnen der 14 Songs die (fiktiven) Entstehungsgeschichten. Produziert wurde dieses Album nicht von ALLEN REYNOLDS, der sich bisher für alle GB Alben verantwortlich zeigte, sondern von DON WAS, der "To Make You Feel My Love" für den Film "Hope Floats" (lief in Deutschland unter "Eine zweite Chance ") produzierte.
Vergleiche mit den bisherigen Alben Garth's sollte man nicht anstellen.
Alleinstehend gesehen daher "****" für die tolle Stimme auf den Titeln 1-12 und 14.
Und tatsächlich zeigt Garth Brooks wieder einmal, daß es für einen außergewöhnlichen Musiker und Künstler kaum Grenzen gibt. Brooks, dem seine Kritiker gerne eine "limitierte Stimme" nachsagen, straft (wieder) einmal alle Lügen.
Die fiktive Persönlichkeit Chris Gaines ist realistisch angelegt und kommt dank der akribische Arbeit von Garth Brooks auch gut rüber. Gaines hat nicht die moralischen Manschetten von Brooks und bedient sich „querbeet" aller Musikstiele.
Auf dieser Scheibe klingt er mal wie die Gallagher-Brüder von Oasis, dann wie Prince und im übernächsten Tune wie Paul McCartney zu seinen Glanzzeiten mit den Beatles. Wer für verschiedenste Musik zugänglich ist, der erlebt auf diesem Album eine kleine Zeitreise durch die Musikstiele der letzten 20-Jahre - eben ein echtes „Best-Of-Album" eines Künstlers (Chris Gaines und nicht Garth Brooks!) der nicht davor zurückschreckt, sich mal in „Nachbars Garten" zu bedienen. (Haben sich nicht hunderte von Musikern bei Lennon / McCartney bedient?)
Der perfektionist Brooks und der Grammy-preisgekrönte Produzent Don Was haben bei ihrer ersten Zusammenarbeit ein Top-Album abgeliefert. Die vielfältigen Einflüsse wurden nahezu perfekt umgesetzt und Garth Brooks perfekt auf den Leib (oder die Stimme) geschrieben. Den Erfolg des Albums belegt auch die jüngste Platinauszeichnung aus Irland: für 1 Million verkaufter Alben.
Bleibt nur zu hoffen, daß der bevorstehende Film "The Lamb" ein Kassenknüller wird und „Chris Gaines" nicht nur ein einmaliges Projekt war.
Wäre da nicht der Titel "It don't matter to the sun", der eigentlich nicht so recht auf das Album paßt, würde die CD auch den 5. Stern verdienen.
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