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Lienekes Hefte
 
 
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Lienekes Hefte [Illustriert] [Gebundene Ausgabe]

Jacob van der Hoeden , Agnès Desarthe , Edmund Jacoby
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: Jacoby & Stuart; Auflage: 2. Auflage 2009 (27. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 394108741X
  • ISBN-13: 978-3941087415
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 7 Jahren
  • Originaltitel: Les carnets de Lieneke
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 9,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 387.437 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Die Schatulle ist ein Schatzkästchen für die Briefe eines Vaters an seine Tochter ... Dokumente einer großen Vaterliebe, nun liebevoll im Faksimile reproduziert. Sie erzählen von Zuwendung und einer außergewöhnlichen Widerstandskraft, es sind Zeugnisse von Mut, ja Heiterkeit inmitten einer furchtbaren Zeit, in der solche Briefe, Absender und Empfängerin, nur überleben konnten, weil es gute Verstecke gab. ... Alle Kinder können sich in den Heftchen für Lieneke verlieren. (Susanne Mayer, Die Zeit)

Mehr als 60 Jahre nach dem Krieg entdeckte die französische Schriftstellerin Agnès Desarthe die Briefe und veröffentlichte sie so, wie sie waren, in kleinen Heften gebunden, versammelt in einem Schuber kaum größer als eine Zigarettenschachtel, der doch eine ganze Welt enthält. Die Brief-Heftchen dokumentieren auf herzergreifende Weise VaterIiebe, Zusammenhalt und Überlebenswillen. (Der Spiegel)

Wie schwer muss es dem Vater gefallen sein, in dieser Situation leichte, heitere Geschichten für seine Tochter zu erfinden, die er schmerzlich vermisste. Wie gefährlich war es für ihn, für den Boten, für Lieneke und ihre Gasteltern, diese Briefe in den Händen zu halten. Und wie unendlich wertvoll müssen diese Lebenszeichen für das jüdische Mädchen gewesen sein. (Literaturzeit / Nordwestradio)

Kurzbeschreibung

Zärtliche Briefe aus einer dunklen Zeit "Sie waren zu schön, um sie zu verbrennen" - aus diesem Grund hat ein holländisches Ehepaar die wunderbaren illustrierten Briefe eines jüdischen Vaters an seine 10-jährige Tochter aufbewahrt, obwohl es sich damit selbst in Lebensgefahr brachte. Nach mehr als 60 Jahren werden diese Briefe nun veröffentlicht - anrührende Dokumente des Widerstands.Lieneke ist sechs Jahre alt, als deutsche Truppen 1940 die Niederlande besetzen. Als die Judendeportationen beginnen, beschließt die Familie van der Hoeden unterzutauchen. Lieneke, die Jüngste von vier Geschwistern, kommt nacheinander bei verschiedenen Familien unter, die das Mädchen unter großer Gefahr für ihr eigenes Leben vor den Häschern der Nazis versteckt halten. Natürlich vermisst Lieneke ihre Familie, ist traurig und fühlt sich allein. Bis eines Tages ein Brief ihres Vaters eintrifft. Insgesamt neun Briefe in Form kleiner Heftchen hat der Vater seiner Tochter bis zur Befreiung der Niederlande heimlich zukommen lassen, um Lieneke das Gefühl des Verlassenseins zu nehmen. In diesen wunderschön illustrierten Briefen erzählt er fröhlich, leicht und hoffnungsfroh von den Dingen des Alltags, berichtet - verschlüsselt - über die Neuigkeiten der Familie und nimmt Anteil am Tun und Werden seiner Tochter. Die französische Schriftstellerin Agnes Desarthe hat die Heftchen in Israel entdeckt, wohin die Familie nach dem Krieg emigrierte, und erzählt in einem zehnten Heft die Geschichte, die sich dahinter verbirgt, aus dem Blickwinkel der kleinen Lieneke. Ein wunderbares, anrührendes Dokument des Widerstands, voller Poesie und väterlicher Zärtlichkeit.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nachlass aus einer verstörenden Zeit, 12. Mai 2009
Von 
Karin Fiedler "philo-sofie" (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lienekes Hefte (Gebundene Ausgabe)
Sie waren zu schön, um sie zu verbrennen« - aus diesem Grund hat ein holländisches Ehepaar die wunderbaren illustrierten Briefe eines jüdischen Vaters an seine 10-jährige Tochter aufbewahrt, obwohl es sich damit selbst in Lebensgefahr brachte. Nach mehr als 60 Jahren werden diese Briefe nun veröffentlicht - anrührende Dokumente des Widerstands.

Diese Schatulle ist ein Schatzkästchen und in ihm verbirgt sich ein Wunder. Ein Wunder weil die 9 kleinen Heftchen den Krieg überlebt haben. Wunderschön illustrierte Briefe eines Vaters an seine Tochter verschlüsselt, damit keiner die Botschaften und Neuigkeiten der Familie versteht die er seiner Tochter Lieneke zukommen lässt.

Lieneke ist sechs Jahre alt, als deutsche Truppen 1940 die Niederlande besetzen und die Judendeportationen beginnen. Die Familie beschließt unterzutauchen. Lieneke, die Jüngste von vier Geschwistern, kommt nacheinander bei verschiedenen Familien unter, die das Mädchen unter großer Gefahr für ihr eigenes Leben vor den Häschern der Nazis versteckt halten.
Auszug: "Vor unserer Abreise versammelte uns Mama alle um ihr Bett, das sie wegen ihrer Krankheit nicht mehr verlassen konnte. "Von heute an", hat sie zu uns gesagt, "können wir nicht mehr zusammen sein. Wir werden uns eine Zeitlang nicht sehen. Von heute an sind wir nicht mehr dieselbe Familie. Alles muss sich ändern. Ihr seid nicht mehr die, die ihr einmal wart. Ihr seid keine Juden mehr."

Der Vater, Tierarzt Jacob van der Hoeden, weiß natürlich das Lieneke ihre Familie vermisst und traurig ist, sich allein fühlt. Deshalb beschließt er eines Tages ihr Briefe zu schreiben, die sie aber am Ende des Tages abgeben muss, denn diese gefährlichen Dokumente müssen vernichtet werden. Briefe mit viel Humor und Zuversicht, von hoffnungsfrohen Dingen des Alltags, Liebe und Glauben eines Vaters inmitten einer so großen Tragödie. Wie schwer muss es ihm gefallen sein humorvoll zu klingen, wie gefährlich für den Boten diese Briefe zu übergeben, Lieneke selbst und ihrer neuen Familie? Aber wie unendlich wertvoll mussten sie für Lieneke gewesen sein und wie schmerzvoll der Verlust, als sie die Briefe ihren Adoptiveltern gab zur Vernichtung? Insgesamt neun Briefe in Form kleiner gebundener, schön illustrierter Heftchen hat der Vater seiner Tochter bis zur Befreiung der Niederlande heimlich zukommen lassen.
Insgesamt sind es 10 wundevoll handgebundene Heftchen aus sehr hochwertigem und stabilem Papier.
Die französische Schriftstellerin Agnès Desarthe hat die Heftchen in Israel entdeckt, wohin die Familie nach dem Krieg emigrierte, und erzählt in einem zehnten Heft die Geschichte, die sich dahinter verbirgt, aus dem Blickwinkel der kleinen Lieneke.

Ich persönlich bin etwas erschrocken über die Größe der Heftchen, aber das vergisst man ganz schnell sobald man die Schatulle geöffnet hat und ein nicht zu beschreibender Zauber aus diesen Heftchen erhebt.
Ein Nachlass aus einer Zeit die sich heute keiner mehr vorstellen kann, der bei mir einen Ehrenplatz im Bücherregal einnimmt.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Schatz, 2. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Lienekes Hefte (Gebundene Ausgabe)
Nach Erwähnung der Hefte im Spiegel gespannt bestellt, muss ich ihre Altersempfehlung revidieren. Für angemessen halte ich eine Altersempfehlung von 4-100 Jahre. Diese Hefte sind für mich wie ein großer Schatz. Dazu trägt sicher auch das ungewöhnliche Format und die wertige Ausführung bei. Ein Genuss.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Briefe eines Vaters an seine Tochter, 13. April 2009
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lienekes Hefte (Gebundene Ausgabe)
Was schreiben wenn Krieg ist? Wie der Tochter die Liebe vermitteln, wenn man getrennt ist? Wie diese Zeit des Wahnsinns und des Grauens überleben und doch Lebensfreude und Hoffnung signalisieren? Die Briefe eines Vaters an seine Tochter in der Zeit des zweiten Weltkriegs in Holland geben Aufschluss darüber und zeigen uns, dass Liebe und Hoffnung in LIENEKES HEFTE von Jacob van der Hoeden universell sind.

Alle neun kleinen Hefte sind Das Werk von Lienekes Vater, der seine Tochter verlasen musste, da die Deutschen in Holland einmarschierten. Lieneke war bei einer Pflegefamilie und alle hofften das sie nicht auffallen möge, denn sie ist eine Jüdin und ihr Vater war ebenfalls Jude und musste fliehen.

Lieneke erhielt über die Zeit viele sehr liebevolle Briefe von ihrem Vater und dieser versuchte die Zeit der Trennung für seine Tochter so stressfrei wie nur möglich zu machen.

Seine Briefe sind wunderschön ausgestaltet und sehr zu Herzen gehend, wenn man weiß was gerade im Hintergrund tobte. Der Krieg war überall, doch in den Briefen ist ein immerwährender Frühling spürbar.

Die ersten drei Hefte sind eine kleine Plauderei um Dies und Das im Leben von Lieneke und ihrem Vater, das nächste Heft enthält zwei Gedichte für Lieneke, Heft fünf enthält wieder eine Plauderei um das Thema Februar und Schneeglöckchen, Heft sechs ist ein kleiner Osterbrief und Heft sieben ein Frühlingsmärchen, acht ist ein Festtagsmärchen, denn am 24.05. kam Lieneke zur Welt. Im neunten und letzten Heft haben wir einen Bilderbrief vor uns, welcher aber im Grunde genommen wieder eine kleine Plauderei darstellt.

Am Ende finden wir noch ein zehntes Heftchen, dieses ist von Agnès Desarthe und stellt die Geschichte von Lienekes Briefen dar, übersetzt aus dem Französischen.

Wenn man die Briefe an Lieneke charakterisieren wollte, so könnte man ohne Umschweife sagen die Briefe sind Hoffnung und Liebe in reinster Form.

Sehr empfehlenswert!
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