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Liegen lernen: Roman Gebundene Ausgabe – 20. November 2001

60 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag; Auflage: 6 (20. November 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821808543
  • ISBN-13: 978-3821808543
  • Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 3,2 x 22,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 321.959 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Frank Goosen lebt seit seiner Geburt im Jahr 1966 in Bochum. Noch nicht mal fürs Studium der Geschichte, Germanistik und Politik zog es ihn fort. Ab 1992 tobte sich der Kabarettist mit dem Kneipen-Literaturkabarett "Tresenlesen" aus, das sich erst 2000 nach fast eintausend Auftritten trennte. Seit 1995 ist Goosen zudem Mitglied und Vorstand des prinz regent theaters in Bochum. 2001 erschien sein erstes Buch "Liegen lernen", gefolgt von weiteren Romanen und zahlreichen Kurzgeschichten. Seinem Fußballfaible huldigt er in dem Buch "Weil Samstag ist" und in einer "Kicker"-Kolumne. Goosen wohnt mit seiner Frau und seinen Söhnen in seiner Heimatstadt.

Produktbeschreibungen

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Nix los
Frank Goosen erzählt sein Erwachsenwerden in den 80er-Jahren der alten Bundesrepublik.

Man nehme ein bisschen Zeit, einen Laptop und den Bestseller Die Generation Golf von Florian Illies. Hinzu schütte man ein paar persönliche Erfahrungen, vermenge sie gut mit Altbekanntem und fertig ist ein Roman über die 80er-Jahre.

Der Held in Frank Goosens Romandebüt "liegen lernen" heißt Helmut. Seine Mutter ist dick und Hausfrau, sein Vater geht immer in den Keller, um seine riesige Plattensammlung zu bestaunen und um heimlich gedankenverloren zur Musik zu tanzen. Helmut schaut fern, neuerdings sogar in Farbe.

Diese Welt ist so lange in Ordnung bis Britta, die Neue, in der Klasse auftaucht. Ihre Eltern wohnen in einem Haus am Waldrand, sie sind Künstler und Britta nennt sie beim Vornamen. Helmut verliebt sich unsterblich in sie, die beiden schlafen miteinander und er beginnt durch sie beeinflusst, sich politisch in Aktionsgruppen zu engagieren.

Von heute auf morgen verlässt Britta ihn, um, wie sie sagt, in Amerika neue Erfahrungen zu sammeln. Für Helmut jedoch bleibt sie die große Liebe seines Lebens und es dauert bis in die zweiten Hälfte der 90er-Jahre und bedarf drei weiterer Beziehungsversuche, bis er sich von diesem Schock erholt. Das alles muss der Leser mit ansehen: jede neue Beziehung mit beginnen, sich durch die Mühen der Ebene schleppen und jedes Mal ihr Scheitern durchleiden. Das alles auf der Folie der 80er-Jahre, mit ihren bekannten Symptomen Friedensbewegung, Kohl-Lethargie und Konsumrausch. Alles nichts wirklich Neues. Aber alles spannend für die Kinder dieser Zeit.

Die alte Bundesrepublik beginnt nun nach der Wiedervereinigung langsam, sich ihre Geschichte zu erzählen. Sie scheint von den Ereignissen um 1989 ebenso mitgenommen worden zu sein wie die ehemalige DDR. Anders ist diese Bestandsaufnahme und das ewige Kreisen um Kindheit als Versicherung einer Herkunft nicht zu erklären. Frank Goosen hat zu dem Puzzle, das westdeutsche Identität bedeuten könnte, seinen Teil beigetragen. Leider jedoch keinen großen und man glaubt langsam wirklich, dass es damals sehr langweilig gewesen sein muss. --Jana Hensel

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Frank Goosen, geboren 1966 in Bochum, hat sich Ruhm und Ehre als eine Hälfte des Kabarett-Duos Tresenlesen erworben. Sein Durchbruch war der Roman Liegen lernen, der lange auf den Bestsellerlisten stand und auch erfolgreich verfilmt wurde. 2003 erhielt Frank Goosen den Literaturpreis Ruhrgebiet. Mit seinen Kabarettprogrammen tourt er regelmäßig durch Deutschland. Mit dem Ruhrpott-Geschichtenband Radio Heimat gelang Frank Goosen der Sprung in die Top-10 der Bestsellerlisten. MIt seiner Frau und zwei hoffnungsvollen Nachwuchskickern wohnt er in Bochum. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 14. Februar 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch gegen 19:00 Uhr abends angefangen zu lesen. Obwohl ich ein Schnelleser bin, habe ich nicht damit gerechnet und auch nicht vorgehabt, das Buch an einem Abend durchzulesen. Aber obwohl ich es zwischendurch weggelegt und das Licht ausgemacht habe,konnte ich nicht schlafen, weil mir soviele Gedanken durch den Kopf gingen. Ob mir diese Gedanken durch den Kopf gingen, weil ich das Buch gelesen habe, kann ich gar nicht so genau sagen. Tatsache ist, dass ich das Buch einfach zu Ende lesen musste.
Ich glaube, das Stärkste an diesem Buch sind die klare Sprache und das Aufkommen von Erinnerungen bei jedem, der in der gleichen Zeit wie Jürgen Goosen gross geworden ist. Dieser Effekt zieht einen vordergründig in das Buch hinein, sei es durch die im Hirn angespielten Musiktitel oder die Schilderung der zeittypischen Feten und Besäufnisse, der Musik, die man hören musste und der Musik, die man auf keinen Fall hören durfte.
Das eigentlich interessante ist aber die psychologische Komponente. Helmut hat sich 33 Jahre lang durchs Leben tragen lassen, ständig verfolgt von Situationen wie an der Supermarktkasse, wo man sich plötzlich für eine der vielen Süssigkeiten entscheiden muss. Und plötzlich wird ihm die Pistole auf die Brust gesetzt. Seine Freundin verlangt von ihm, sich jetzt ganz für ihn zu entscheiden, will ein Kind von ihm, also: ihm die Schlinge um den Hals legen.
Das ist die Ausgangssituation des Buches und in einer Retrospektive beginnt von der ersten Seite an eine Beschreibung seines "Leidensweges" früherer Beziehungen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von penguin am 11. August 2006
Format: Taschenbuch
Ein Buch, das sicher für Kurzweil, Abwechslung und ein paar nette Stunden sorgt, mehr aber auch nicht. Durchaus mit leichter Feder geschrieben, unterhaltsam und streckenweise mit einigen treffenden Rückblicken auf das Pubertieren und Erwachsenwerden in den 80ern, aber irgendwie doch auch ein bisschen seicht und einfach und irgendwie und irgendwo schon mal gelesen. Insgesamt: Wenn man für den Sommerurlaub gar nichts mehr zu lesen hat: bei Freunden ausleihen ja, kaufen eher nein.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von faustino888 am 24. November 2009
Format: Taschenbuch
goosen beschreibt in seinem (autobiographischen) erstlingsroman seine jugend und die jahre als junger erwachsener in den 80-zigern... aufgewachsen im ruhrgebiet, umgeben vom kleinbuergerlichen mief des elternhauses versucht er seinen platz in der welt zu finden. seine eltern sind ihm dabei keine hilfe, zu different die unterschiedlichen wertvorstellungen ... freunde, freundschaften, erste (unerfuellte) liebe, die ihn viele jahre verfolgen wird, berufseinstieg, die typischen begleiterscheinungen seines erwachsenwerdens ... ein durchaus sympathischer held mit allerweltssorgen, wie sie uns alle ereilt haben ... brussigs held ist kein uebermensch, sondern otto normalverbraucher, der zwischenzeitlich rebelliert, ausbricht, experimentiert, aber letztlich dennoch zurueckkehrt in die buergerliche normalitaet ... wie gesagt, einer von uns ...
ein schoenes buch, sprachlich ueber jeden zweifel erhaben, niemals langweilig oder gar langatmig ... mit einer bestandsaufnahme der langweiligen 80-ziger jahre ... da ist es in den 70-zigern schon heisser hergegangen ... empfehlenswerter lesespass ...
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Robin Hood am 31. März 2003
Format: Taschenbuch
Frank Goosen, einst die eine Hälfte des Duos Tresenlesen, schreibt jetzt Bücher. Und das macht er auf seine Art. Denn auf der einen Seite schreibt er nämlich einen einfachen und nüchternen Stil, der eine melancholische und zuweilen fast langweilige Atmosphäre erzeugt. Auf der anderen Seite schafft er es trotzdem, den Leser am Leben der Hauptfigur Helmut so intensiv teilhaben zu lassen, dass er kaum noch von diesem Buch wegkommt. So nüchtern dieser Bericht über das Erwachsenwerden auch ist, ist er doch auch eines: menschlich, schonungslos ehrlich - und manchmal zum Schreien komisch.
Helmut ist nichts besonderes, im Gegenteil: Er ist ein Typ, der keinen Ärger sucht, sich nie in den Mittelpunkt drängt und problemlos in der Masse verschwindet. Er verliebt sich, wird verlassen, versucht es immer wieder neu, benimmt sich auch mal wie ein Arschloch (und weiss es auch, wie Goosen ohne Umschweife klar macht) findet Freunde, verliert sie wieder - und ist doch immer auf der Suche nach seinem Weg, der wesentlich von seiner ersten verlorenen Liebe Britta mit bestimmt wird. So lebt er Stück für Stück sein Leben, bis ihn seine spätere Freundin Tina schliesslich vor die Wahl stellt: Kinder kriegen oder Schluss machen. Vor diese Entscheidung gestellt, stürzt Helmut in eine tiefe Krise, und versucht, quasi im Hau - Ruck - Verfahren, sein Leben aufzuarbeiten ...
„Liegen lernen" beginnt zugegebenermassen etwas schwach, auch, weil Goosen kein 80er - Jahre - Klischee (Anti - Atomkraft, Lederjacken, den ewig - gestrigen rechtsradikalen Grossonkel etc.) ausgelassen hat. Doch allmählich und sehr konstant steigert sich das Buch und fesselt den Leser immer mehr, so dass er zu guter Letzt bedauert, dass das Buch zu Ende ist. Lesenswert, beeindruckend, aber keine unterhaltsame gute - Laune - Geschichte. Dreieinhalb Sterne.
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