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Lieder/die Schöne Müllerin/Winterreise/Schwaneng [Box-Set]

Dietrich Fischer-Dieskau Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Dietrich Fischer-Dieskau

Fotos

Abbildung von Dietrich Fischer-Dieskau

Biografie

Dietrich Fischer-Dieskau gestorben

Der Bariton Dietrich Fischer-Dieskau ist tot. Er starb im bayerischen Berg bei Starnberg kurz vor seinem 87. Geburtstag, wie seine Frau, die Sopranistin Julia Varady mitteilte. Der Jahrhundertsänger Fischer-Dieskau gilt als der bedeutendste Vertreter des Liedgesangs von der Romantik – legendär seine Schubert-Aufnahmen – bis hin zur ... Lesen Sie mehr im Dietrich Fischer-Dieskau-Shop

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Produktinformation

  • Komponist: Franz Schubert
  • Audio CD (28. Oktober 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 21
  • Format: Box-Set
  • Label: Deutsche Grammophon (Universal)
  • ASIN: B000AYQCIK
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 201.084 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Produktbeschreibungen

21CD Fischer-Dieskautrich/Moore

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Man sagt ja im Volksmund, dass Genies für gewöhnlich alles andere tun als aus den Wolken zu fallen. Aber in diesem Fall scheint die Sache wohl anders zu liegen. Ich selbst bin Pianist, und, wie Schubert, zwar kein Virtuose, aber beherrsche das Instrument grundsolide. Deshalb hat mich natürlich auch, neben den Texten, interessiert wie Schubert die Texte vertont hat. Dass die Texte wünderschön sind, wusste ich bereits im Vorfeld, nur die Musik kannte ich kaum. Ich hatte also so meine Bedenken, ob ich es durchhalten würde eine solche Menge an Liedern zu hören ohne an Langeweile zu leiden. Was soll ich sagen, wer dieses CD Set hört, das zudem ein überarbeites exzellentes Booklet und sämtliche Texte enthält, hat überhaupt keine Zeit Langeweile zu haben. So energiereich und pointiert und so intim wie Fi-Die und "seine" Pianisten die Schubert - Lieder interpretieren hat es vor und nach Ihnen noch keiner getan. Auch wenn dieses CD-Set nicht gerade günstig ist, so lohnt es, es sich zuzulegen. Nicht nur für Schubert- oder Lied- Liebhaber ein absoluter Kauftipp!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (fast) alle Schubert-Lieder für eine Männerstimme 20. August 2009
Von Fidelio
Format:Audio CD
Diese Unternehmung durch Fischer-Dieskau und Gerald Moore bzw. die Deutsche Grammophon Gesellschaft wurde einst begonnen, um alle Lieder für eine Männerstimme in einer Kassette vorzulegen. Fischer-Dieskau hatte Bedenken, ob jemand überhaupt so viele Lieder (463 und damit immer noch über 3/4 aller bis heute bekannten Schubert-Lieder) hören wollte. Während man die Liederzyklen vielfältig vorfindet, stellt sich ein Problem ein, wenn man nach seltenen Liedern, z.B. der 23-minütigen Ballade "Der Taucher" Ausschau hält. Letzteres Werk ist meines Wissens nur auf ganz wenigen Einzel-CDs verfügbar, z.B. mit Lorenz/Shetler. Allerdings wäre hier Fischer-Dieskau/Moore (DG) vorzuziehen, die man nur in dieser 21-CD Edition erhält. Zum ersten Mal fand ich z.B. "Der Taucher" von Schiller in Schuberts Vertonung faszinierend, auch aufgrund der hervorragenden Klavierbegleitung. Bisher waren auf praktisch allen käuflichen CDs niemals nur Lieder enthalten, die mir alle sehr gut gefallen hätten oder die ich oft hören möchte, obwohl ich eine große Sympathie und Bewunderung für das Liedschaffen Schuberts empfinde. Auch die Nummernfolge, so wie sie in dieser Fischer-Dieskau-Ausgabe angeordnet ist, höre ich fast nie ganz durch. Das geht mir mit Schubert-CDs anderer Sänger(innen) aber auch so. Im Rahmen dieser Großtat wurden vielleicht im Vergleich nicht immer die spannendsten Darbietungen bei jedem Einzellied erreicht, aber immer ein ansehnliches Niveau - und diese Ausgabe der Lieder für eine Männerstimme wirkt homogen - im Gegensatz zur vollständigen Hyperion-Gesamtausgabe, wo man immer viele Sänger, auch solche mit nicht akzentfreier Betonung, auf einer CD versammelt hat, weil die Lieder nachträglich nach Deutsch-Verzeichnis angeordnet worden sind [Franz Schubert: Sämtliche Lieder]. Schuberts längstes Lied "Adelwold und Emma" wurde ausgelassen. Es ist in der Originalfassung mittlerweile von einem Tenor gesungen erhältlich (bei Naxos oder Hyperion). Einige der anderen nicht enthaltenen Lieder wurden mittlerweile auch von Sopranistinnen aufgenommen (Elly Ameling, Susan Walker, Lynne Dawson, ...). Zur wesentlichen Einschätzung dieser "Premieren"-Box ist das eher weniger ins Gewicht fallend, nicht nur weil hoher künstlerischer Anspruch vor enzyklopädischem veranschlagt wurde. Sogar Johannes Brahms hatte sich seinerzeit gegen die erste Gesamt-Veröffentlichung aller Schubert in gedruckter Form gewehrt, weil sich auch schwächere bzw. einfachere Kompositionen darunter befänden. Heute ist es selbstverständlich, dass es kein einziges nicht wertvolles Schubert-Lied gibt. Fischer-Dieskau hatte die allermeisten Lieder von denen, die sich nach dem künstlerischen Empfinden der Ausführenden noch für die Transposition in die Baritonlage eigneten, aufgenommen. Die anderen Lieder sollte eigentlich Dame Janet Baker aufnehmen, aber ein Exklusivvertrag mit der EMI stand dem im Wege.
Wer sich zuerst mit "besonders markanten Titeln" mit Dietrich Fischer-Dieskau vertraut machen möchte, so wie es in der Produktbeschreibung formuliert wird, dem würde ich auf diese EMI-CD Schubert: 21 Lieder und darüberhinaus z.B. die besonders schöne Mono-Aufnahme des "Schwanengesangs" Schwanengesang/Erlkönig/+ hinweisen.
Homogenität und ein immer sehr solides bis hohes Niveau ist dieser für den Schubert-Liebhaber wohl unentbehrlichen Box nicht abzusprechen!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...wie umweht von Elysiumslüften! 19. November 2010
Von Andre Arnold TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Franz Schuberts rund 600 Lieder sind ein unerschöpflicher, unermesslicher Kosmos an kleinen Kostbarkeiten. Er hob die Gattung des Kunstliedes auf ein nie wieder erreichtes Maß. Seinen Ruhm kann man schon allein daran erkennen, dass wir heutigen Klassikfreunde mit dem Kunstlied fast immer zuerst Schubert assoziieren.
Der erste Sänger, der es für sich selbst erwählte, sämtliche Lieder aufzunehmen, war Dietrich Fischer Dieskau, dessen Gesamteinspielung an der Seite von Gerald Moore hier vorliegt. Aufgenommen sind lediglich diejenigen Lieder nicht, die eindeutig für weibliche Singstimme komponiert wurden.

Zum einen muss die ausgezeichnete Aufnahmequalität betont werden: Bedenkt man, dass die Einspielungen im Zeitraum zwischen 1966 und 1972 vorgenommen wurden, so ist es doch erstaunlich, wie hell und klar der Klang ist, wie unverfälscht die erzeugte Atmosphäre beim Hörer ankommt und wie wenig Bandrauschen es zu beklagen gibt.
Sehr erfreulich ist weiterhin die ansprechende Produktgestaltung. Den insgesamt 21 CDs sind zwei Booklets beigelegt, die neben einer doch zugegebenermaßen recht spärlichen Einführung sämtliche Liedtexte mit englischer, oft auch mit französischer Übersetzung enthält. Bilder von den Aufnahmesitzungen und ein Verzeichnis sämtlicher Lieder mit dazugehöriger CD plus Track runden das Angebot ab.
Natürlich darf sich der geneigte Hörer auch auf die drei unvergleichlichen Liederzyklen Schuberts freuen, die separat ans Ende des Programms gestellt sind.
Auch unter den weniger bekannten Liedern finden sich immer wieder Perlen, die noch zu entdecken sind. Da gibt es zum Beispiel einige wunderbare italienische Gesänge, die fast völlig vergessen sind. Auch längere Lieder wie die erstaunliche "Leichenphantasie" D 7 oder das beklemmende "Lodas Gespenst" D 150 ziehen in ihren Bann. Wer wusste zum Beispiel, dass Schubert bereits 1815 Schillers Ode "An die Freude" vertont hatte oder dass es zum berühmten "An den Mond" auch noch eine frühere, naivere Version gibt? Und dass auch Schubert eine Vertonung von Mathissons "Adelaïde" vornahm? Der Vorwurf, eine Gesamtaufnahme aller Schubert Lieder verstopfe das CD Regal, kann damit vehement zurückgewiesen werden. Es gibt eigentlich kein schlechtes Lied aus der Feder des deutschen Komponisten. Sie haben alle ihre Momente, wissen alle zu überzeugen, vor allem deswegen, weil ihre Aussage bis heute Gültigkeit bewahrt hat und weil Schuberts musikalische Umsetzung zeitlos bleibt.

Dietrich Fischer Dieskau wird bei seiner Pioniertat nie auf dem falschen Fuß erwischt. Seine Darbietung ist - und das ist mehr als bewundernswert - völlig homogen und einheitlich. Seine warme, lyrische Stimme ist perfekt geeignet für diese frühromantischen Lieder. Trotz der Tatsache, dass fast alle erdenklichen Stimmungen in den Liedern behandelt werden, erlebt man ihn nie konzeptlos. Leidenschaftlich intoniert er hier, verklärt singt er da, wiederum naiv säuselt sein Gesang andernorts. Ich kenne keinen Sänger, der eine kongenialere Stimme hätte.
Hinzu kommt sein ebenso kongenialer Begleiter Gerald Moore. Beständig hält er sich im Hintergrund, durch seinen dezenten Anschlag untermalt er Fischer Dieskaus Gesang comme il faut. Uneitel und bescheiden stand er lange Jahre an der Seite des deutschen Starsängers.
Das ist deutlich in der Harmonie ihres Zusammenspiels zu ersehen. Keine hohle Geste, kein falsches Pathos, stets unprätentiös und geradlinig ist ihr Vortrag. Da werden geschmackvolle Akzente gesetzt, farbig nuanciert und die Darbietung stets differenziert und transparent gehalten. Kontraste und Höhepunkte sitzen perfekt, ihr Spiel ist an Spannung kaum zu überbieten.
Als einzigen kleinen Makel möchte ich anmerken, dass die Deutung des "Schwanengesangs" an wenigen Stellen nicht der Weisheit letzter Schluss. Fischer Dieskau hat mit Moore in den 50er/ 60er Jahren eine zwingendere Einspielung vorgelegt, die bei der EMI erhältlich ist.

Fazit: Eine beispiellose Pioniertat, unerreicht und zeitlos!
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