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Liebste Fenchel!: Das Leben der Fanny Hensel-Mendelssohn in Etüden und Intermezzi
 
 
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Liebste Fenchel!: Das Leben der Fanny Hensel-Mendelssohn in Etüden und Intermezzi [Gebundene Ausgabe]

Peter Härtling
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 375 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1., Auflage (19. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462043129
  • ISBN-13: 978-3462043129
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.989 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Peter Härtling
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der große neue Roman von Peter Härtling.

Nach den hochgelobten Romanen über Hölderlin, Schubert, Hoffmann und Schumann widmet sich Härtling nun einer Frau im Schatten ihres berühmten Bruders: Fanny Hensel-Mendelssohn, Schwester von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Eine deutsche Familie des neunzehnten Jahrhunderts: Fannys Großvater Moses Mendelssohn war einer der Vordenker der Aufklärung, ihr Vater Abraham Mendelssohn ist Stadtrat in Berlin, beteiligt am Aufstieg der Stadt zur deutschen Metropole, weltoffen und assimiliert, sehr auf die Förderung der musikalischen Anlagen seiner vier Kinder bedacht. Und die geben Anlass zu großen Hoffnungen: Während Fanny, die Älteste, am Klavier und als Sängerin reüssiert, erwirbt sich der vier Jahre jüngere Felix schnell den Ruf eines Wunderkindes - auch dank der Förderung durch seine Schwester, mit der er früh zu komponieren beginnt. Von dem gemeinsamen Aufbruch in die bewegende und beglückende Welt der Musik erzählt Härtling aus der Perspektive Fannys, innig, kenntnisreich und mit einem Gespür für die komplizierte Gefühlslage zweier hochbegabter Geschwister, denen unterschiedliche Wege vorgezeichnet sind: Felix wird ins Licht der Öffentlichkeit treten, während Fanny sich auf das Wirken im Kreis der Familie beschränken muss. Zum Gesellschaftsporträt wird der Roman durch die Vielzahl berühmter Persönlichkeiten, mit denen die Familie verkehrte, von Heine, Kleist, den Varnhagens bis zu Geheimrat Goethe.

Über den Autor

Peter Härtling wurde 1933 in Chemnitz geboren. Er arbeitete als Redakteur bei Zeitungen und Zeitschriften. Anfang 1967 Cheflektor des S. Fischer Verlages in Frankfurt am Main, dort von 1968 bis 1973 Sprecher der Geschäftsleitung, seit 1974 freier Schriftsteller. Das gesamte literarische Werk von Peter Härtling ist lieferbar im Verlag Kiepenheuer & Witsch.

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Format:Gebundene Ausgabe
Als Peter Härtling die Nachricht von der Geburt seines siebten Enkelkindes erhält, das den Namen "Fanny" tragen soll, fällt ihm sogleich Fanny Mendelssohn ein. Ihr widmet er sich fortan in einer Biographie, die ganz seine Handschrift trägt. Schon in seinen Biographien über Schubert, Schumann und Hölderin zeigt P. Härtling sein herausragendes Talent, aus imaginierten Vorstellungen ferner Zeiten Wirklichkeit werden zu lassen. Er vertieft sich beinahe ganz mit seinen Gefühlen in das Leben um 1800 und verzaubert mit den filigranen Beschreibungen von Raum, Zeit und Handeln das Geschehen.

Fanny,1805 geboren, war die älteste Tochter von Lea und Abraham Mendelssohn, die nach ihr noch drei weitere Kinder haben werden. Unter ihnen zeigt der vier Jahre jüngere Felix später ein außergewöhnliches musikalisches Talent, mit dem er zu Ruhm und Ehre kommen soll. Auch Fanny aber ist eine hervorragende Musikerin. Peter Härtling lässt sie wie in einem flämischen Bild durch die häuslichen Räume tänzeln, sie summt vor sich hin und bildet sich anhand des Vorlebens ihrer Eltern, des Onkels und der Tante, die im gleichen Hause leben. Von Hamburg zieht es die Familie vor den Repressalien der Napoleontruppen nach Berlin, wo der Vater mit seinem Schwager Joseph ein Bankhaus begründete.

Schon früh musizieren die Geschwister zusammen, bis Felix seinen ersten Konzertauftritt mit 9 Jahren hat. Fanny muss zeitlebens im Schatten des Bruders stehen, weil sich Broterwerb für Frauen in ihren Kreisen nicht schickte.

Nur kurz aber intensiv bietet Härtling Einblicke in die Religionsfragen der Familie. Was es mit dem Glauben auf sich hat, führt bei Fanny zu nachdenklichen Fragen, denn ihr Großvater war der berühmte Philosoph jüdischen Glaubens Moses Mendelssohn, einer der denkerischen Begründer der Aufklärung. Die Eltern ließen ihre vier Kinder taufen und nahmen später selber den christlichen Glauben an.

P. Härtling beschäftigt sich intensiv mit der musischen Entwicklung und dem Familienleben der begabten Mendelssohnkinder Fanny und Felix. Ein ausgedehntes Gesellschaftsleben führte zu den so genannten "Sonntagskonzerten", die im Hause der Mendelssohns veranstaltet wurden.
Bach und immer wieder Bach wird gespielt und gesungen; auch Mozart und Haydn sind beliebte Komponisten, denen sich die Kinder verschrieben haben. Eigene Kompositionen von Fanny und Felix werden ebenfalls aufgeführt und bewundert.
Die Geschwister fühlten sich bis zu Fannys frühem Tod emotional und musisch innig verbunden.

Felix ist der strahlende Stern der Familie Mendelssohn- Bartholdy, wie sie sich nach der Christianisierung nannte.
Leben, Hochzeiten, Geburt, Tod und Abschied sind immer wiederkehrende Ereignisse. Antisemitismus und Anfeindungen stehen im Wechsel zu Ruhm und Erfolg der musischen Familienmitglieder.
Mit fortschreitender Erzählung rundet sich das Bild einer künstlerisch anregenden und ereignisreichen Zeit mit zahlreichen bekannten Künstlernamen, zu denen Heine, Kleist, die Varnhagens und selbstverständlich auch Goethe zählten.

Peter Härtling hat seine gelungene Biographie über das Leben von Fanny Mendelssohn gründlich recherchiert.

Unvergleichlich in seiner sensiblen Vorstellungsweise taucht der Autor in das 19. Jahrhundert ein. So ersteht vor uns wahrhaftig ein Bild, das uns in ferne Zeiten entführt und unser Interesse bannt. Man fühlt sich verzaubert vom Reichtum der Erzählung Peter Härtlings und kann sich nur schwer von seinem Buch trennen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Nach seinen viel beachteten Romanen über Schubert, Hölderlin, Lenau und Schumann hat der in Chemnitz geborene freie Schriftsteller Peter Härtling jetzt mit "Liebste Fenchel" einen wunderbaren Roman über eine leider nicht sehr bekannte Dame geschrieben. Die 1805 in Hamburg geborene Fanny Hensel, Komponistin der deutschen Romantik, war wohl eine der aufregendsten Frauen der Musikgeschichte, sie stand jedoch zeitlebens im Schatten ihres jüngeren Bruders Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Familie Mendelssohn Bartholdy war eine "Brutstätte der Epoche". Fannys Großvater war der berühmte Philosoph und Vordenker der Aufklärung Moses Mendessohn, Fannys Mutter entstammte der Musikerfamilie Itzig.

Die große jüdische Familie Mendelssohn die mit ihren vier Kindern unter dem Druck des aufkeimenden Antisemitismus in Berlin lebte, bewahrte einen konstanten familiären Zusammenhalt. Fanny erhielt ersten Klavierunterricht von ihrer Mutter. Vielleicht hätte sie im Leben eine größere Chance gehabt ins Rampenlicht zu treten, wenn da eben nicht der vier Jahre jüngere Bruder Felix gewesen wäre, der sich sehr schnell den Ruf eines Wunderkindes erwarb.

Schon früh wird der Fanny klar gemacht, dass sie als älteste Tochter auch für die jüngeren Geschwister verantwortlich ist, denn im 18. und 19. Jahrhundert war es eine Tradition, dass Kinder wie frühe Erwachsene behandelt wurden. So erhielt auch Fanny von ihrem Vater einen Katalog voll Pflichten und Verantwortlichkeiten, der ihr aufzeigte was sie tun durfte und was sie zu unterlassen hatte. Anders als ihrem Bruder Felix, gestattete es der Vater der musikalisch und pianistisch begabten Fanny nicht, aus ihrem Talent einen Beruf zu machen. Doch wir erfahren mit welch unglaublicher Faszination, Cleverness, spielerischen Leichtigkeit und stets gedeckelter Chuzpe es ihr immer wieder gelang ihre Fesseln zu sprengen.

1820 traten Fanny und ihr Bruder Felix in die, von dem mittelmäßigen Komponisten Carl Zelter geleitete, Sing - Akademie von Berlin ein. Fanny komponierte, doch sowohl ihr Bruder als auch der Vater sprachen sich gegen eine Drucklegung ihrer Werke aus. Der Vater schrieb der Fünfzehnjährigen unmissverständlich: "Die Musik wird für Felix vielleicht Beruf, während sie für Dich stets nur Zierde sein kann und Soll." Für eine Frau von ihrem Stand war es nicht ziemlich öffentlich aufzutreten und damit Geld zu verdienen. Ihre Bestimmung war es, Ehefrau und Mutter zu sein.

Trotz aller Epochenlast, die Fanny zu tragen hatte, weil eben diese unterschiedlichen Lebenswege vom Vater vorbestimmt waren, war es unendlich rührend, wie diese beiden hochbegabten Geschwister sich geliebt haben. Felix nannte seine Schwester "Liebste Fenchel", in Anspielung auf die Kindertage als sie ihrem Bruder immer Fenchel Tee brachte. Die Nähe die zwischen den beiden herrschte brachte eine Musik hervor, die sich durch große Wortgenauigkeit und Leichtigkeit auszeichnete. Die ersten bekannten Kompositionen haben die Geschwister ihrem Vater 1819 zum Geburtstag geschenkt. Die frühesten der über 470 Werke von Fanny, darunter sowohl Übungsstücke wie anspruchsvolle Klavierwerke, christliche Kantatenkompositionen, Orchesterstücke und Kammermusik, szenische Werke und Orchestermusik erschienen unter dem Namen ihres Bruders Felix.

Ab 1823 veranstaltete die Familie Mendelssohn die berühmten "Sonntagsmusiken", Konzert auf denen vor großem Publikum, darunter häufig auch Hochadel und Zeitgrößen wie List, Heine oder Goethe, vornehmlich Werke von Bach und Beethoven aufgeführt wurden. In den Anfängen führte zunächst Felix seine Werke vor, später nachdem er nach seiner Heirat verschwand übernahm Fanny die Programmgestaltung, wobei sie sich in ihren Kompositionen an die Bach Tradition ihrer Familie erinnerte und in diesem Zusammenhang immer von ihrer Bach Gläubigkeit" sprach. Zeit ihres Lebens pflegten Felix und Fanny musikalischen Austausch und brieflichen Kontakt.

Aus der Perspektive von Fanny erzählt Peter Härtling auch von der Begegnung zwischen Felix und Goethe, der sich als Mentor für diesen ganzen Kulturraum sah. Felix durfte nach Weimar zum Meister Goethe fahren, Fanny musste zuhause bleiben während das Wunderkind Felix vorspielen durfte und sie musste sich damit begnügen, dass Goethe ihr aus der Ferne einen Brief schrieb und ein Gedicht widmete. Goethe war nicht nur von Felix Intelligenz und Wendigkeit hingerissen, sondern auch von seiner Erscheinung. Die Zuneigung der Mendelssohns zu Goethe wurde dann jedoch durch einen Briefwechsel zwischen Zelter und Goethe kaputt gemacht, als dieser den bewunderten Felix als Judenbengel bezeichnete.

Schon in diesem frühen 19. Jahrhundert gab es Krawalle und Pogrome, ein Thema was Härtling ausführlich beschreibt, obwohl zu diesem Zeitpunkt die hehre Musik noch in den idealistischen Bildungs- und Standesschranken verharrte und relativ frei vom Antisemitismus blieb. Das galt eigentlich auf für die Mendelssohns. Doch Abraham Mendelssohn, der der Sing-Akademie nicht nur Manuskripte und Partituren von Bach geschenkt hatte, sondern sie auch von Zeit zu Zeit finanziell unterstützte, konnte nicht den Rufmord verhindern, als Felix nach Zelters Tod als "jüdischer Mensch" für dessen Nachfolge kandidieren wollte.

Wer nach der wunderbaren Lektüre von "Liebste Fenchel" noch mehr über diese hochtalentierte Fanny erfahren möchte dem empfehle ich aus dem umfangreichen Literaturangebot die Bücher "O glückliche, reiche einzige Tage" Fanny und Wilhelm Hensels italienische Reise - ein einzigartiges Kunstdokument aus Musik und Bild-, "Briefe aus Paris" oder "Tagebücher". Musikliebhaber sollten sich den Klavierzyklus "Das Jahr" nicht entgehen lassen, ein musikalisches Jahrbuch von Januar bis Dezember, eine wunderbare Hommage an Bach.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. Ursula Kempf TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Darunter litt ein Leben lang die vier Jahre ältere Schwester von Felix Mendelsohn-Bartholdy, einem der bedeutendsten Musiker seiner Zeit. Der preisgekrönte Autor biografischer Romane Peter Härtling widmet seinen neuen Roman diesmal einer beeindruckenden Frauengestalt der Romantik.

Fanny alias "Fenchel" ist bereits vier Jahre alt, als ihr Bruder Felix, der später einmal als der bedeutendste Musiker der Romantik in die Geschichte eingehen soll, 1809 das Licht der Welt erblickt. Nicht nur eine große Zuneigung verbindet die beiden Wunderkinder, sondern auch ihre Liebe zum Musizieren und Komponieren. Fräulein Frühreif und Knabe Altklug klimpern sich durch Etüden und Fugen, daß es eine Freude ist und wettstreiten um die beste eigene Komposition. Johann Sebastian Bach ist dabei ihre größte Inspirationsquelle. Doch während für Felix schon früh alle Weichen gestellt und Kontakte geknüpft werden, ist Fanny der Weg als Ehefrau und Mutter vorbestimmt.

Berühmte Persönlichkeiten der damaligen Zeit kreuzen ihren Weg, wie die Dichter Heine, Kleist und Goethe oder der Architekt Schinkel. Aufgrund des unterschwellig herrschenden Antisemitismus konvertieren die Mendelsohns 1820 und nehmen den protestantischen Doppelnamen Mendelsohn-Bartholdy an. Während Felix zum berühmten Komponisten aufsteigt und zu Konzerten quer durch Europa reist, widmet sich Familienmensch Fanny zwangsläufig häuslichen Aufgaben. Neid erfüllt sie dabei nicht, nur die große Liebe zu einem seelenverwandten Bruder, der sie jedoch zeitlebens unterdrückt und erst in fortgeschrittenen Alter erkennt, daß seine Schwester ihm an Talent und Kreativität ebenbürtig war. Insofern sind beide Opfer ihrer Zeit.

Trotz all der gesellschaftlichen Widerstände fehlenden familiären Unterstützung hat Fanny Mendelsohn nicht resigniert, sondern ein beachtliches schöpferisches Werk von rund 400 Eigenkompositionen hinterlassen. Strahlte ihr Stern auch nicht in der Öffentlichkeit, so war sie im Stillen doch felsenfest von ihrer besonderen Begabung überzeugt. Das Wechselspiel der Gefühle zwischen Anpassung und Emanzipation macht auch den besonderen Reiz ihrer Entwicklungsgeschichte aus.

Neben der Annäherung an Fanny Mendelsohn, verheiratete Hensel, hat Härtling sprachlich wohlklingende Töne für sein Familienportrait und Sittengemälde gefunden. Da weht schon mal ein Tönewind, spielt ein Bach`scher Fugenfinger oder entsteht ein Geräuschteppich aus Menschenstimmen. Inspiriert wurde der Autor aus Briefen und Tagebüchern der Mendelsohns. Dichtung und Wahrheit hat er dabei aufs Vortreffliche zu Etüden und Intermezzi verquickt. Herausgekommen ist eine zärtlich verspielte Romanografie (Eigenkreation) zweier hochmusikalischer Wunderkinder.

Als Sohn eines Juristen 1933 in Chemnitz geboren, arbeitete Härtling zunächst als Journalist, später in der Leitung beim Fischerverlag bis er sich in den Siebziger Jahren mehr und mehr dem Schreiben widmete. Dabei haben es ihm die Musiker und Literaten der deutschen Romantik (Friedrich Hölderlin, Wilhelm Waiblinger, Robert Schumann, Franz Schubert, E.T.A. Hoffmann) besonders angetan. Daneben hat er zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, Essays und Gedichte geschrieben. 2007 wurde der hochdekorierte Autor (Deutscher Kritikerpreis, Deutscher Literaturpreis, Großes Bundesverdienstkreuz, Deutscher Bücherpreis ...) mit dem Buchpreis Corine für sein Lebenswerk geehrt.

"Liebste Fenchel" ist eine spielerisch komponierte poetische Künstlerbiografie, die von inniger Geschwisterliebe, dem Schicksal einer besonderer Begabung und dem Versuch einer weiblichen Emanzipation im engen Korsett des vorherrschenden Patriarchats erzählt.
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