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Lieblingsszenen. [Broschiert]

Kari Hotakainen , Stefan Moster
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

2004
Francis Ford Coppola hat gerade sein großes Filmprojekt durchgesetzt, als es auch schon zu scheitern droht. Eine New Yorker Mafia-Sippe will verhindern, dass durch die Realisierung des Films ihr Ansehen beschädigt wird. Also reist der Filmtross mit all seinen Stars nach Helsinki. Dort gerät der arbeitslose Schlosser Raimo Kytöniemi in Aufregung. Seine größte Leidenschaft sind Filme, in denen "die Männer schweigen und die Waffen sprechen". Als Raimo von den Dreharbeiten erfährt, beschließt er als Berater mitzuwirken und taucht zum großen Missvergnügen aller Beteiligten am Drehort auf ...
Hotakainen ist ein junger, innovativer Erzähler aus Finnland, der sich von Hollywood ebenso inspirieren lässt wie von prominenten Landsleuten (etwa Aki Kaurismäki) - und nicht zuletzt von dem Land aus dem er kommt.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Broschiert: 347 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596153840
  • ISBN-13: 978-3596153848
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.735.488 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen


Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 15.11.2001
Ein bisschen weit hergeholt klingt das, was Veronika Schöne über Kari Hotakainens "Lieblingsszenen" zu berichten weiß. Die Verquickung einer klassischen Mafiageschichte mit einem Familiendrama im finnischen Arbeitermilieu? Die Rezensentin hat diese skurrile Idee, die, wie sie findet, in ihrer Ausführung "noch nicht einmal richtig absurd wirkt", jedenfalls nicht überzeugt.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Perlentaucher.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor, Übersetzer, Lektor und Herausgeber mit seiner Familie in Espoo, Finnland. Er unterrichtete an den Universitäten München und Helsinki; 1997 erhielt er das Münchner Literaturstipendium für Übersetzung, 2001 den Staatlichen finnischen Übersetzerpreis. Unter anderem übertrug er Werke von Hannu Raittila, Ilkka Remes, Kari Hotakainen, Markku Ropponen, Petri Tamminen und Daniel Katz ins Deutsche. Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels ist Stefan Mosters erster Roman.

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3.0 von 5 Sternen WIE EIN BUCH 50 SEITEN VOR DEM ENDE IN DIE KNIE GEHT 19. September 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Die Idee und Umsetzung ist witzig. Es ist wie ein Blick in eine Parallelwelt, alles scheint möglich - Marlon Brando spaziert durch Finnland, Francis Ford Coppola kocht Fleischbällchen mit Tomatensoße und Al Pacino wird schlecht davon. Dann gibt es einen finnischen Filmfanatiker, der sich nicht halten kann, als er hört, daß die Amerikaner DER PATE ausgerechnet in seinem Heimatland drehen wollen. Um Kosten zu sparen.

Das ganze Buch ist sehr skurril und zwischendurch übernimmt sich Hotakainen ein wenig mit seinen Ideen. Niemand will wissen, was für Mühen ein Kind beim Kacken hat, und es ist auch nicht notwendig, zu all den vielen Charakteren, eine alte Frau einzubauen, deren Libido ein letztes Mal erwacht. Der Autor reißt Gedanken an und läßt sie dann achtlos liegen, das gibt dem Buch etwas Löchriges. Weniger wäre mehr gewesen. Zum Ende hin bricht dann die Geschichte unter diesem Überfluß.

Was den Leser am Ball hält sind die Szenen mit der amerikanischen Crew und dem finnischen Filmfanatiker Raim. Ausgerechnet diese werden zum Schluß immer rarer. Das Ganze endet in einer Farce, die wie ein ratloses Finale aussieht, und das macht das Buch etwas kaputt.

In vielen Momenten erinnert die Erzählweise von Hotakainen an Albert Cohens Trilogie. Raimo könnte ein Verwandter von Eisenbeisser sein.

Es ist ein Roman, der Spaß macht, aber nicht bis zum Ende hin hält, was es an Stimmung und Ideen aufbaut. Schade.
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