In dem Buch „Liebestod“ geht es um einen kleinen Jungen, der Zeuge eines Mordes an einer jungen Frau wird. Obwohl er den Mörder kennt, schweigt er.
Mehr als dreißig Jahre später scheint sich die ganze Geschichte zu wiederholen: Costa, der kleine Junge von damals, wird erneut Zeuge eines Mordes. Er kann das Verbrechen an der Malerin Xenia Leblanc nicht verhindern und die Spuren führen erneut zu seiner Familie. Inzwischen ist er jedoch der Leiter der Mordkommission auf Ibiza und steht offenbar vor seinem schwersten Fall.
Der Autor Burkhard Driest beschreibt seine Charaktere und die Landschaften sehr genau in vielen langen Relativsätzen „sein Hemd hatte Löcher, roch nach Fisch, die kurze Hose war voller Flecken, und sein dunkelblondes, strubbeliges Haar stand in salzverklebten Büscheln vom Kopf ab ...“
Durch diese sehr ausführlichen Darstellungen entstehen beim Leser klare Bilder von Personen und Orten, außerdem wird das Geschehen lebendig durch viel direkte Rede und treffende Adjektive. Das Buch wird dadurch zu einem aufregenden Erlebnis.
Ich fand es, trotz einiger schwieriger Anschnitte, sehr spannend und würde es jeden, der gern Krimis liest, empfehlen.
Janina H., Klasse 8d
Peter-Vischer-Schule, Nürnberg