Kurzbeschreibung
August bis Dezember 1788. Als der Gelehrte Aleksander Mickiewicz sich in die schöne Madeleine, Tochter eines polnischen Aristokraten, verliebt, ahnt er noch nichts von den mysteriösen Umständen seiner Herkunft und von den Ereignissen, die ihn bald unversehens in die politischen Umbrüche hineinziehen werden. In Begleitung des geheimnisvollen, zuweilen verschrobenen Marquis d'Angélique begibt er sich auf eine gefährliche Reise nach Frankreich und begegnet dem genialen Vordenker der Revolution Graf Mirabeau und weiteren historischen Personen wie Baron von Dietrich, Grondel, Manduit, Gräfin de la Fonchais, Gräfin La Guyomarais, Antoine Barnave und Prinzessin Lubomirska. Seine Welt beginnt, am Vorabend der Revolution aus den Fugen zu geraten ...
Der Verlag über das Buch
In die Geschichte eintauchen: in das Jahr vor der französischen Revolution (1788). Bei "Tiret" handelt es sich nicht, wie man vielleicht aufgrund des Klappentextes vermuten könnte, um einen schnöden Historienroman, sondern um die mitreißende Geschichte des Herrn Aleksander Mickiewicz´s, der sich mit seiner Herkunft und seinem weiteren Werdegang auseinandersetzen muss, in einer Zeit, die von Unruhen und Aufständen geprägt ist. Anhand genauester Recherche gelingt es Richard K. Breuer ein Werk nahe an der damaligen Realität zu schaffen, ein Werk, das den Leser fesselt und in seinen Bann zieht. Eine packende Handlung, der Blick fürs Wesentliche und ein mit Humor gespickter Erzählstil sind der Garant für einen Roman, der weit weg von allen stupiden historischen Publikationen anzusiedeln ist und zweifelsohne seines Gleichen sucht.
