Liebesleben: - und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Liebesleben : Roman.
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Liebesleben: - auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Liebesleben : Roman. [Broschiert]

Zeruya Shalev
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (97 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 8,99  
Gebundene Ausgabe EUR 19,90  
Taschenbuch EUR 10,95  
Broschiert, 2007 --  
Audio CD, Audiobook --  
Pappbilderbuch --  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Berlin : Berliner Taschenbuch-Verl., (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833300825
  • ISBN-13: 978-3833300820
  • ASIN: B002CEOYM2
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (97 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.084.927 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Tseruyah Shale?
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Tseruyah Shale? auf Amazon

Produktbeschreibungen

Liebesleben Roman

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(16)

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
59 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wie andere Leser geschrieben haben, ist es mit nüchternem Blick kaum zu verstehen, warum Ja'ara derart ihrem älteren, kaum sympathischen Liebhaber Arie verfällt. Wenn man sich aber auf das Buch einläßt, auf diese mäandernden hypnotischen Sätze, wird man in einen ähnlichen tranceartigen Zustand versetzt, wie den, in dem Ja'ara sich offenbar befindet.
Sie ist eine ängstliche Getriebene, die ihr altes Leben zerstören muß, um zu wachsen. Das tut weh und ist nicht angenehm. Immer wieder stellt sie sich vor, zu ihrem alten Leben zurückzukehren, zu ihrem sicheren, geordneten und langweiligen Leben mit ihrem Mann, der gut und einfältig ist und den sie geheiratet hat, weil er ihr versprochen hat, sie immer zu lieben.
Aber sie schafft es nicht. Zu groß ist die erotische Verlockung durch Arie, der in jeder Hinsicht das Gegenteil ihres Mannes ist, dunkel, erfahren, beherrschend. Doch nicht nur dieser erotische Erfahrungshunger hält sie von einer Rückkehr in die alte Sicherheit ab. Da ist auch noch die Hoffnung, daß sie zu einem neuen und stärkeren Ich findet. Im Grunde will sie sich nicht länger aus lauter Lebensangst an einen Mann klammern, der sie vor der Welt beschützt. Sie wünscht sich, eine Frau zu sein, die sich dem Leben und seinen Erfahrungen stellt, die unabhängig ist von Männern (auch von Arie!) und schläft, mit wem sie will.
Auf diese Weise wird vielleicht auch ihre fatale Liebe zu Arie verständlicher. Wichtiger als seine Person, die tatsächlich nicht besonders liebenswert ist, ist seine Funktion für sie als ein Schritt auf ihrem Weg der Selbstzerstörung und Selbstfindung.
Wie sie diesen Weg zögernd, zweifelnd, voll Schmerz und Selbstleid geht, immer wieder zurückblickend, ist unglaublich beeindruckend geschildert. Als Leser schlüpft man fast in ihre Haut, erlebt ihre qualvollen Phantasien, erleidet ihre Zerrissenheit.
Dabei stellen sich dem Leser die gleichen Fragen wie Ja'ara: welches Leben soll man wählen, welche Bedeutung hat das Liebesleben als Teil des eigenen Lebens, beherrscht man sein Leben oder wird man beherrscht?
- Ein eindrucksvoller, nicht immer angenehmer aber sehr faszinierender Roman!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Betörende Sprache 31. August 2002
Format:Taschenbuch
Sprachgewalt, Ausdrucksstärke, Derbheit und Einfühlungsvermögen. Alles das beherrscht Shalev bis ins kleinste Detail.
Ihr Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig: Keine Anführungszeichen bei Gesprächen. Der Ausspruch "Ohne Punkt und Komma" erlangt bei ihr eine ganz andere Bedeutung: denn Shalev verzichtet auf so ziemlich alle Satzzeichen mit Ausnahme des Kommas. Hört sich banal an, ist es aber nicht. Denn Gewöhnlich fügt man nach einem "Punkt" eine kurze Pause ein, senkt die Stimme. Ende eben. Satzende. Nicht so in diesem Buch. Shalev verwehrt uns dies und treibt die Handlung in dreizehn Kapiteln ohne Punkte voran, so dass eine künstliche Spannung entsteht: nicht durch geraffte Erzählweise (das ist ihr fremd) sondern durch das Weglassen von Pausen.
Rein inhaltlich muss gesagt werden: Man kann dieses Buch lieben oder hassen, ein Mittelding ist kaum möglich. Die kurzen, sporadischen Sexszenen schocken; die langen, langen Selbstgespräche der Protagonistin sorgen dafür, dass sie dem Leser fremd wird: denn Ja'ara, Antiheldin der Geschichte, macht so ziemlich jeden Fehler, den man begehen kann, zu Zeiten, wo man normalerweise keinen Fehler machen kann. Sie ist eine widersprüchliche Figur, auf der Suche nach sich selbst. Und am Ende steht der Leser da, als hätte er sich das Buch nur erträumt...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Gebundene Ausgabe
Das Leben der Ich-Erzählerin Ja'ara scheint in wohlgeordneten Bahnen zu verlaufen: Sie ist einigermaßen glücklich mit dem Computerfachmann Joni verheiratet; nicht die große Liebe, aber ein nettes Arrangement. Ihre Dozentenstelle an der Uni ist zwar befristet, aber es besteht Aussicht auf Vertragsverlängerung; das Verhältnis zu ihrer Freundin Schira ist zwar nicht so ungetrübt wie es den Anschein hat, aber das verdrängt sie recht erfolgreich. Ähnliches gilt für ihre Familie: Da gibt es Ungeklärtes, aber man spricht nicht darüber. Man arrangiert sich eben.
In diese Ordnung platzt nun Arie hinein, ein alter Freund von Ja'aras Vater. Ja'ara ist ihm auf der Stelle verfallen, sie weiß nicht warum, ist sich auch im klaren darüber, dass Arie ihre Liebe nicht erwidert. Die nun sich einstellende "Liebesbeziehung" kommt über Ja'ara wie eine Naturgewalt, wie ein Malström -- obsessiv, unausweichlich. Egal wie abstoßend Arie auf sie wirkt, egal wie sehr er sie demütigt: Sie kommt nicht von ihm los, will das auch gar nicht. Ja'ara verzichtet auf ihr bisheriges Leben, die Sicherheiten, die relativ sichere Zukunft. Am Ende verzichtet sie auch auf Arie, aber in ihr "altes" Leben wird sie -- vermutlich -- nicht zurückkehren.

Aha. Eine obsessive, demütigende Beziehung einer jungen Frau zu einem älteren Mann, der sie abstößt und anwidert, aber gleichzeitig auch fasziniert -- ein Schelm, der da nicht sofort an den "Letzten Tango in Paris" dächte.
Doch abgesehen von der Grundkonstellation weist "Liebesleben" nicht allzu viel Ähnlichkeit mit diesem Film auf, in dem die "amour fou" für die Frau letztlich eine Episode darstellt und ihr lediglich eine Art Erkenntnisgewinn beschert. Aufgrund dieser vergleichbaren Grundkonstellation könnte "Liebesleben" eine scharfsinnige, weibliche Gegenposition zum "Letzten Tango" bieten -- eine originelle Idee also; aber auch ein origineller Roman?
Originell k ö n n t e er nämlich sein, dieser Roman. Ist er aber nur in Ansätzen.
Die Ich-Erzählerin Ja'ara erzählt ihre Geschichte gewissermaßen ohne Punkt und Komma, atemlos eben und verwirrt. Allerdings: Dass die Protagonistin des Romans, Ja'ara, nicht weiß, warum sie Arie immer mehr hörig wird, ist das eine. Aber auch die Autorin, Zeruya Shalev, scheint das nicht recht zu wissen, und dementsprechend verwirrend gestaltet sich die Lektüre.
Ausgerechnet der Dreh- und Angelpunkt des Romans ist und bleibt auch dem Leser ein Rätsel. Sicher, der Stil fasziniert anfangs, also ist man erst einmal gebannt. Irgendwann aber reichen Ja'aras innere Monologe nicht mehr aus, um die Spannung aufrechtzuerhalten. Man denkt nun, gut, geben wir ihr noch ein Kapitel, vielleicht tut sich ja was. Es tut sich aber nichts. Nicht im nächsten Kapitel, nicht im übernächsten, auch nicht im über-übernächsten. Die Handlung wird immer absehbarer, und daran ändern auch die erotischen Szenen nichts -- wenn man sie denn "erotisch" nennen will. Mir fiele eine weniger schmeichelhafte Benennung ein.
Was bleibt, wenn man es irgendwie doch bis Seite 368 geschafft hat? Nicht viel. Man hat ein Buch gelesen, das einen gleichzeitig abstößt und fasziniert, in dem die anfängliche Spannung immer mehr der Langeweile weicht. Wahrscheinlich merkt man sich den Namen der Autorin, denn dass sie nicht schreiben könnte, kann man ihr nicht vorwerfen. Aber ihre Figuren erinnern an Marionetten -- das wäre in Ordnung, wenn die Handlung entsprechend aufgebaut wäre, etwa in der Art einer zeitlosen Parabel. Daber dafür ist die Story nicht stringent genug.

Es bleibt die Erkenntnis: Dann doch lieber den "Letzten Tango in Paris" mit Marlon Brando und Maria Schneider...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
ebook Feeling
Ein sehr schönes Buch über die Zerrissenheit einer Jungen Frau auf der Suche nach ihrer Identität. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von cultbau veröffentlicht
Lesespaß für ältere Herren?
Ich muss gestehen, dass ich nicht bis zum Ende durchgehalten habe. Meine zunehmende Erschöpfung während der ermüdenden Lektüre hat über meinen Ehrgeiz,... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Emma veröffentlicht
derb
Eine junge Frau verfällt einem alten Mann und zerstört ihr Leben. Traurig aber möglich.
Zum Teil sehr derbe Szenen, die am Rande der Widerlichhkeit stehen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Uli veröffentlicht
Enttäuschend
Die Sprache fand ich anfangs interessant und daher für eine gewisse Zeit auch anziehend und fesselnd. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von SaSchi veröffentlicht
Leider habe ich es nicht geschafft,....
...bis zum Ende auszuhalten. Etwas was mir nur sehr selten passiert, denn eigentlich kämpfe ich mich, auch wenn mir ein Buch nicht so gut gefällt doch bis zum... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von P. Nestler veröffentlicht
Artikel und Lieferungsabwicklung
Alles wieder super!Eben AMAZON!Immer wieder eine Freude da einzukaufen.Und es gibt das mittlerweile nicht "nur" Bücher!Ganz toll und nur zu empfehlen.
Mariposa
Vor 6 Monaten von Mariposa veröffentlicht
Hm...
Ich vermute mal, man liebt die Shalev oder man kann mit ihr nichts anfangen. Ich zähle leider zur letzten Sorte. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Gila Walter veröffentlicht
Dünne Story. Nervige Schachtelsätze
Die junge Jara aus Jerusalem führt eine Musterehe und darf auf einen guten Job an der Uni hoffen. Dann aber begegnet sie Arie, einem Freund ihres Vaters. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. März 2010 von Sammy
Atemberaubender Stil! Doch, das hat was!!
Es ist einige Jahre her, dass ich das Buch "Liebesleben" von Zeruya Shalev gelesen habe. Ich erinnere mich daran, dass es eine atemberaubende Lektüre war, die kein Ende nahm,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. März 2010 von Die Freundin
Toll
Genial offen und ehrlich wie selten, bis zur Peinlichkeit. Selten hat mich ein Buch so berührt; vor allem da ich ständig das Gefühl hatte, daß mir das in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2010 von D. Schneider
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
abschied von der tintentrilogie 0 14.05.2008
Endlich fertig! 0 04.10.2007
Alle 2 Diskussionen ansehen...  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar