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Liebesleben, 4 Cassetten
 
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Liebesleben, 4 Cassetten [Hörkassette]

Zeruya Shalev , Sophie von Kessel
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (97 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Hörkassette
  • Verlag: HÖR Verlag (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895849030
  • ISBN-13: 978-3895849039
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 10,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (97 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.578.806 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Tseruyah Shale?
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Produktbeschreibungen

Amazon.de Audiobook-Rezension

Diese grandiose Aufnahme aus dem Jahr 2001 gibt es jetzt endlich auch auf CD: Sophie von Kessel liest Zeruya Shalevs verstörend intensiven Roman Liebesleben. Wie ein Wagen mit defekten Bremsen auf einer abschüssigen Straße -- so bewegt sich die junge Israelin Ja’ara immer schneller auf das Desaster zu. Sehenden Auges, aber nicht fähig, es zu verhindern, zerstört sie ihr wohlgeordnetes Leben und beginnt eine Affäre mit einem Jugendfreund ihres Vaters. Mann, Karriere, Selbstachtung -- alles scheinbar egal. Und atemlos verfolgt die Leserschaft diese Amour fou, die selbst der Heldin ein Rätsel bleibt, bis zum bitteren, aber spannenden Ende.

Kraft und Verletzlichkeit in ihrer Stimme vereint Sophie Kessel und wird damit zur kongenialen Interpretin dieser ganz der zerrissenen Innerlichkeit der Ich-Erzählerin gewidmeten Prosa. Die alles niederreißende Anarchie der erotischen Liebe führt am Ende aber auch tief hinein in ein Familiengeheimnis, das Ja’ara nach und nach entdeckt. Da gäbe es viel zu interpretieren für Hobbypsychologen, müsste man diesem Hörbuch nicht so überaus gebannt und atemlos lauschen.

Spieldauer: ca. 261 Minuten, 3 CDs, gekürzte Lesefassung --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

Lernen durch Leiden
Schon während des Lesens stellt sich immer wieder ein Gefühl ein, das zum ruhigen Zustand des Lesens wenig passt: Erschöpfung. Als die Geschichte schließlich doch ein Ende nimmt, woran man mittendrin manchmal schon nicht mehr glauben mochte, ist da vor allem erst mal das Gefühl mitgenommen zu sein. Die Geschichte des ungleichen Paares Ja’ara und Arie entwickelt einen so kräftezehrenden Sog, dass die große Kunstfertigkeit der Schriftstellerin Zeruya Shalev fast völlig hinter der Präsenz ihrer Figuren verschwindet.

Shalev war auch in Israel eine weitgehend unbekannte Autorin, als sie „Liebesleben“ Ende der neunziger Jahre veröffentlichte. Sie hatte bis dahin als Lektorin gearbeitet, einen Erstlingsroman und einige Gedichte geschrieben. „Liebesleben“ war ihr erster Roman, der auch in deutscher Sprache erschien. Das Buch entwickelte sich zum Weltbestseller, übersetzt in 23 Sprachen, darunter auch Chinesisch, Koreanisch und Japanisch, und man fragt sich, ob die Leser in Asien mit derselben Faszination durch die Seiten pflügen, ob sich die Liebesgeschichten oder die Nichtliebesgeschichten, ganz wie man will, in aller Welt so sehr gleichen? In Deutschland jedenfalls hat sich der Roman bis heute etwa 750 000-mal verkauft.

Es gibt Passagen in diesem Buch – etwa wenn Ja’ara im Schlafzimmer von Arie eingesperrt und hungernd darauf wartet, dass er die Trauergesellschaft zu Ehren seiner Ehefrau kurz verlässt, um ihr einen Moment der Aufmerksamkeit zu schenken –, in denen einen die Wahrhaftigkeit von Shalevs Erzählen als Leser fast wütend macht. Selten werden die schriftstellerischen Mittel so sehr von ihrer Wirkung überlagert wie in diesem Roman.

Eigentlich könnte man nach dem ersten Absatz wissen, worauf man sich da einlässt. Aber ahnungslos wie die Ich-Erzählerin Ja’ara dem fremden Mann mit der kühlen Haut in die Falle geht, lässt man sich als Leser von Zeruya Shalev einfangen. Der erste Absatz: ein einziger Satz. Ein verführerisches Gebilde. Es ist auch Shalevs Sprache, die lockt und atemlos fortfährt, die nüchtern beschreibt und doch wie Musik klingt, der man auf Anhieb verfällt.

Arie steht in der Tür zu der Wohnung von Ja’aras Eltern. „Er war nicht mein Vater und nicht meine Mutter, weshalb öffnete er mir dann ihre Haustür, erfüllte mit seinem Körper den schmalen Eingang …“ Es wird nach der Begegnung mit Arie für Ja’ara keinen Weg zurück in die Welt geben, aus der sie kam, nicht in die Rolle ihrer Kindheit als Tochter ihrer Eltern und auch nicht in die als naive junge Ehefrau von Joni.

Als sich Ja’ara einen Weg an Arie vorbei in die Wohnung ihrer Eltern bahnt, nicht ohne dass sich die beiden kurz berühren, ihr Arm streift seinen Arm, da findet sie ihre Mutter im Bett sitzend, voller Wut über den Besuch, der Vater wiederum ist viel glücklicher als sonst. Da sind die Gefühle schon in Schräglage geraten, auch die von Ja’ara.

Was Shalev dann auf den folgenden fast 400 Seiten entfesselt, ist nicht einfach eine Amour fou zwischen einem älteren Mann und einer jungen Frau. Erzählt wird die emotionale Emanzipation eines großen Mädchens, das der Rolle, die ihre Eltern für sie vorgesehen hatten, längst entwachsen war, aber dieser doch nicht entkommen konnte. Der müde, satte, alternde, geile, sie demütigende Arie ist ihr Fluchthelfer. Und deshalb ist dieses Buch alles andere als ein feministischer Roman.

Auf den Vorwurf, dass ihr Roman den falschen Titel trage, weil es zwischen Arie und Ja’ara ja nun wirklich keine Liebe gebe, hat Shalev einmal geantwortet: „Es gibt vielleicht keine romantische Liebe in diesem Buch, aber dafür viele verschiedene Arten von Liebe. Es gibt leidenschaftliche Liebe, kränkende, besitzergreifende, egoistische, mitleidige, unschuldige, lästige … und noch viel mehr. Darum geht es mir.“

Es geht ihr auch darum, dass ein Mensch, der kein „Liebesleben“ hat, sich selber kaum kennenlernen kann. Am Ende malt sich Ja’ara aus, wie sich die beiden einzigen Männer ihres bisherigen Lebens gegenüberstehen werden, erstaunt, dem anderen zu begegnen. Und es ist gewiss, dass es für sie von nun an noch manchen Mann geben wird.

Wie ihre Schöpferin Shalev studiert auch Ja’ara Bibelwissenschaften, und sie ist drauf und dran für Arie ihre berufliche Existenz aufzugeben, ihre Aussicht auf eine Assistentinnenstelle an der Uni, wenn da nicht dieses eine rettende Buch wäre, das von den Menschen kurz vor der Zerstörung des zweiten Tempels in Jerusalem erzählt. Über dieses Thema will Ja’ara ihre Dissertation schreiben. Dieses Buch, eine geliehene, wertvolle alte Ausgabe, begleitet sie durch die ganze schreckliche Geschichte mit Arie. Sie hat es in ihrer Tasche, als sie auf dem Behindertenklo im Krankenhaus mit ihm Sex haben will; es liegt neben ihr während ihrer Schlafzimmergefangenschaft, und am Ende lässt sie sich mit diesem Buch in der Bibliothek einschließen, der einzige Ort, an den sie da noch gehen kann.

Während Ja’ara den Tempel ihres eigenen Lebens zerstört, tastet sie sich zwischen den Ficks mit Arie in großartigen Erinnerungssequenzen an Kindheits- und Familienerinnerungen heran, die verborgen bleiben sollten. Dabei begreift sie, dass kein Mann und keine Liebe sie retten können, sondern dass sie sich selbst an der Hand nehmen muss.

Dass der Weg zu dieser Erkenntnis durch Leiden vor allem durch Liebesleid führt, scheint eine feste Überzeugung von Zeruya Shalev zu sein. „Liebesleben“ gehört mit „Mann und Frau“ und „Späte Familie“ zu einer Trilogie von Romanen, die dieses Thema variieren. In „Mann und Frau“ geht es um ein Ehepaar, das sich in starrer Harmonie eingerichtet hat und völlig benommen dem Scheitern der eigenen Ehe beiwohnt; in „Späte Familie“ um das schmerzvolle Zusammenfinden von Liebesversehrten.

Weil ihre Romane dem Leben so nahe rücken, wird Shalev immer wieder mit der Frage konfrontiert, wie autobiografisch sie seien. „Meine Figuren sind erfunden“, hat sie einmal gesagt, „meine Geschichten sind wahr.“ Das macht ihre Bücher so erschöpfend.

Nachwort von Claudia Voigt zu Liebesleben. SPIEGEL-Edition Band 37 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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59 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wie andere Leser geschrieben haben, ist es mit nüchternem Blick kaum zu verstehen, warum Ja'ara derart ihrem älteren, kaum sympathischen Liebhaber Arie verfällt. Wenn man sich aber auf das Buch einläßt, auf diese mäandernden hypnotischen Sätze, wird man in einen ähnlichen tranceartigen Zustand versetzt, wie den, in dem Ja'ara sich offenbar befindet.
Sie ist eine ängstliche Getriebene, die ihr altes Leben zerstören muß, um zu wachsen. Das tut weh und ist nicht angenehm. Immer wieder stellt sie sich vor, zu ihrem alten Leben zurückzukehren, zu ihrem sicheren, geordneten und langweiligen Leben mit ihrem Mann, der gut und einfältig ist und den sie geheiratet hat, weil er ihr versprochen hat, sie immer zu lieben.
Aber sie schafft es nicht. Zu groß ist die erotische Verlockung durch Arie, der in jeder Hinsicht das Gegenteil ihres Mannes ist, dunkel, erfahren, beherrschend. Doch nicht nur dieser erotische Erfahrungshunger hält sie von einer Rückkehr in die alte Sicherheit ab. Da ist auch noch die Hoffnung, daß sie zu einem neuen und stärkeren Ich findet. Im Grunde will sie sich nicht länger aus lauter Lebensangst an einen Mann klammern, der sie vor der Welt beschützt. Sie wünscht sich, eine Frau zu sein, die sich dem Leben und seinen Erfahrungen stellt, die unabhängig ist von Männern (auch von Arie!) und schläft, mit wem sie will.
Auf diese Weise wird vielleicht auch ihre fatale Liebe zu Arie verständlicher. Wichtiger als seine Person, die tatsächlich nicht besonders liebenswert ist, ist seine Funktion für sie als ein Schritt auf ihrem Weg der Selbstzerstörung und Selbstfindung.
Wie sie diesen Weg zögernd, zweifelnd, voll Schmerz und Selbstleid geht, immer wieder zurückblickend, ist unglaublich beeindruckend geschildert. Als Leser schlüpft man fast in ihre Haut, erlebt ihre qualvollen Phantasien, erleidet ihre Zerrissenheit.
Dabei stellen sich dem Leser die gleichen Fragen wie Ja'ara: welches Leben soll man wählen, welche Bedeutung hat das Liebesleben als Teil des eigenen Lebens, beherrscht man sein Leben oder wird man beherrscht?
- Ein eindrucksvoller, nicht immer angenehmer aber sehr faszinierender Roman!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Betörende Sprache 31. August 2002
Format:Taschenbuch
Sprachgewalt, Ausdrucksstärke, Derbheit und Einfühlungsvermögen. Alles das beherrscht Shalev bis ins kleinste Detail.
Ihr Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig: Keine Anführungszeichen bei Gesprächen. Der Ausspruch "Ohne Punkt und Komma" erlangt bei ihr eine ganz andere Bedeutung: denn Shalev verzichtet auf so ziemlich alle Satzzeichen mit Ausnahme des Kommas. Hört sich banal an, ist es aber nicht. Denn Gewöhnlich fügt man nach einem "Punkt" eine kurze Pause ein, senkt die Stimme. Ende eben. Satzende. Nicht so in diesem Buch. Shalev verwehrt uns dies und treibt die Handlung in dreizehn Kapiteln ohne Punkte voran, so dass eine künstliche Spannung entsteht: nicht durch geraffte Erzählweise (das ist ihr fremd) sondern durch das Weglassen von Pausen.
Rein inhaltlich muss gesagt werden: Man kann dieses Buch lieben oder hassen, ein Mittelding ist kaum möglich. Die kurzen, sporadischen Sexszenen schocken; die langen, langen Selbstgespräche der Protagonistin sorgen dafür, dass sie dem Leser fremd wird: denn Ja'ara, Antiheldin der Geschichte, macht so ziemlich jeden Fehler, den man begehen kann, zu Zeiten, wo man normalerweise keinen Fehler machen kann. Sie ist eine widersprüchliche Figur, auf der Suche nach sich selbst. Und am Ende steht der Leser da, als hätte er sich das Buch nur erträumt...
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Gebundene Ausgabe
Das Leben der Ich-Erzählerin Ja'ara scheint in wohlgeordneten Bahnen zu verlaufen: Sie ist einigermaßen glücklich mit dem Computerfachmann Joni verheiratet; nicht die große Liebe, aber ein nettes Arrangement. Ihre Dozentenstelle an der Uni ist zwar befristet, aber es besteht Aussicht auf Vertragsverlängerung; das Verhältnis zu ihrer Freundin Schira ist zwar nicht so ungetrübt wie es den Anschein hat, aber das verdrängt sie recht erfolgreich. Ähnliches gilt für ihre Familie: Da gibt es Ungeklärtes, aber man spricht nicht darüber. Man arrangiert sich eben.
In diese Ordnung platzt nun Arie hinein, ein alter Freund von Ja'aras Vater. Ja'ara ist ihm auf der Stelle verfallen, sie weiß nicht warum, ist sich auch im klaren darüber, dass Arie ihre Liebe nicht erwidert. Die nun sich einstellende "Liebesbeziehung" kommt über Ja'ara wie eine Naturgewalt, wie ein Malström -- obsessiv, unausweichlich. Egal wie abstoßend Arie auf sie wirkt, egal wie sehr er sie demütigt: Sie kommt nicht von ihm los, will das auch gar nicht. Ja'ara verzichtet auf ihr bisheriges Leben, die Sicherheiten, die relativ sichere Zukunft. Am Ende verzichtet sie auch auf Arie, aber in ihr "altes" Leben wird sie -- vermutlich -- nicht zurückkehren.

Aha. Eine obsessive, demütigende Beziehung einer jungen Frau zu einem älteren Mann, der sie abstößt und anwidert, aber gleichzeitig auch fasziniert -- ein Schelm, der da nicht sofort an den "Letzten Tango in Paris" dächte.
Doch abgesehen von der Grundkonstellation weist "Liebesleben" nicht allzu viel Ähnlichkeit mit diesem Film auf, in dem die "amour fou" für die Frau letztlich eine Episode darstellt und ihr lediglich eine Art Erkenntnisgewinn beschert. Aufgrund dieser vergleichbaren Grundkonstellation könnte "Liebesleben" eine scharfsinnige, weibliche Gegenposition zum "Letzten Tango" bieten -- eine originelle Idee also; aber auch ein origineller Roman?
Originell k ö n n t e er nämlich sein, dieser Roman. Ist er aber nur in Ansätzen.
Die Ich-Erzählerin Ja'ara erzählt ihre Geschichte gewissermaßen ohne Punkt und Komma, atemlos eben und verwirrt. Allerdings: Dass die Protagonistin des Romans, Ja'ara, nicht weiß, warum sie Arie immer mehr hörig wird, ist das eine. Aber auch die Autorin, Zeruya Shalev, scheint das nicht recht zu wissen, und dementsprechend verwirrend gestaltet sich die Lektüre.
Ausgerechnet der Dreh- und Angelpunkt des Romans ist und bleibt auch dem Leser ein Rätsel. Sicher, der Stil fasziniert anfangs, also ist man erst einmal gebannt. Irgendwann aber reichen Ja'aras innere Monologe nicht mehr aus, um die Spannung aufrechtzuerhalten. Man denkt nun, gut, geben wir ihr noch ein Kapitel, vielleicht tut sich ja was. Es tut sich aber nichts. Nicht im nächsten Kapitel, nicht im übernächsten, auch nicht im über-übernächsten. Die Handlung wird immer absehbarer, und daran ändern auch die erotischen Szenen nichts -- wenn man sie denn "erotisch" nennen will. Mir fiele eine weniger schmeichelhafte Benennung ein.
Was bleibt, wenn man es irgendwie doch bis Seite 368 geschafft hat? Nicht viel. Man hat ein Buch gelesen, das einen gleichzeitig abstößt und fasziniert, in dem die anfängliche Spannung immer mehr der Langeweile weicht. Wahrscheinlich merkt man sich den Namen der Autorin, denn dass sie nicht schreiben könnte, kann man ihr nicht vorwerfen. Aber ihre Figuren erinnern an Marionetten -- das wäre in Ordnung, wenn die Handlung entsprechend aufgebaut wäre, etwa in der Art einer zeitlosen Parabel. Daber dafür ist die Story nicht stringent genug.

Es bleibt die Erkenntnis: Dann doch lieber den "Letzten Tango in Paris" mit Marlon Brando und Maria Schneider...
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Mariposa
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