Kurzbeschreibung
Derek Walcott, der »Homer der Karibik«, gehört zu den bedeutendsten Lyrikern der Gegenwart und erhielt 1992 den Nobelpreis für Literatur. In seinen Gedichten vereint er Elemente westindischer, afrikanischer und europäischer Kultur und hat so nicht nur eine ganz neue Bildwelt, sondern auch einen ganz neuen Ton in die Dichtung eingebracht. Seine Verse sind von größter Musikalität. Raoul Schrott, kongenialer Übersetzer Walcotts, hat für den vorliegenden Band Liebesgedichte ausgewählt und stellt den Dichter in einem Nachwort vor.
Über den Autor
Derek Walcott wurde 1930 auf der Karibikinsel St. Lucia als Nachfahre afrikanischer und europäischer Ahnen geboren. Mit achtzehn Jahren veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband 25 Poems. Er arbeitete als Journalist und Dramatiker und gründete ein eigenes Theater. Seine Gedichtsammlungen wurden mit zahlreichen, namhaften Preisen ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt. 1992 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Walcott, der auch als „Homer der Karibik“ bezeichnet wird, lebt inzwischen in den USA, wo er an der Boston University Dramaturgie lehrt.