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Liebesfluchten Taschenbuch – November 2001

48 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 22 (November 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257232993
  • ISBN-13: 978-3257232998
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,9 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.726 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ein Mann geht seinen Weg, tut der Pflicht als Jurist, Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin Genüge, ebenso als Verfassungsrichter in Münster. Doch etwas lässt Bernhard Schlink nicht ruhen, den kurz vor Kriegsende 1944 in Bielefeld geborenen Streiter für das Recht: Es ist die Frage nach Gerechtigkeit - in der deutschen Geschichte, um Holocaust und RAF-Bewegung, in Einzelschicksalen. Seine Spurensuche führt ihn über ausgezeichnete Kriminalromane wie die Trilogie um Privatdetektiv Gerhard Selb (1987-2001) zu den Meriten eines weltbekannten Schriftstellers: "Der Vorleser" (1995) packte Menschen in aller Welt; der Roman wurde in mehr als 45 Sprachen übersetzt und in der Daldry-Verfilmung "The Reader" 2009 mit dem "Oscar" und dem "Golden Globe" ausgezeichnet.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Bernhard Schlink hat eigentlich alles erreicht. Er ist Professor der Jurisprudenz in Berlin und entsprechend hoch angesehen. Der 1944 geborene Jurist -- und nur als solcher wird er im Klappentext vorgestellt -- feierte mit seinem Roman Der Vorleser einen Welterfolg. Nun liegt das zweite Werk des Autors vor: Liebesfluchten.

Im Audiobook zum Erzählungsband gibt es drei der sieben Geschichten -- zum Besten gegeben von Bernhard Schlink selbst. Und sie haben eines gemeinsam: Es geht um Menschen, die plötzlich von der Vergangenheit eingeholt werden. War es im Vorleser noch die Zeit des Nationalsozialismus, ist es jetzt unter anderem auch die Stasi. Von Verrat ist da die Rede, von bitteren Anschuldigungen. Und von Tratschtanten, die nichts für sich behalten können.

Bernhard Schlink erzählt mit einfachen Sätzen, ohne banal zu werden. Seine Geschichten leben durch seine klare Sprache, aber auch durch den Mut, mit dem er etwa das schwierige Verhältnis zwischen Deutschen und Juden angeht. Es wird nur unbedeutend durch den Ort der Handlung -- New York -- entkrampft, wie etwa in der Geschichte "Die Beschneidung". Da ist die deutsche Vergangenheit wieder da: "Ich kann es nicht mehr hören: Der Nazi in mir der Deutsche in mir...". Die junge Generation, die Hitler nur aus Büchern kennt, gerät wieder unter Rechtfertigungsdruck. Schlink erhebt keine Anklage gegen irgendwen, moralisiert nicht, sondern erzählt einfach.

Weitere Geschichten aus der Buchvorlage sind "Die Frau an der Tankstelle" und "Der Andere". Spieldauer: 74:53 Minuten. 4 CDs, auch erhältlich als Hörbuch auf Kassetten. --Corinna S. Heyn, Thorsten Mücke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

"Bernhard Schlink wird 1944 in Bielefeld geboren und wächst in Heidelberg auf. Nach dem Abitur studiert er Jura, promoviert über die 'Abwägung' und schreibt beim späteren Verfassungsrichter Böckenförde seine Habilitation über die 'Amtshilfe'. Seine erste Professur für Verfassungs- und Verwaltungsrecht führt ihn nach Bonn. 1990 erhält er einen Ruf als Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an die Humboldt-Universität Berlin, wo er noch immer tätig ist. 1987 tritt er erstmals als Schriftsteller hervor, mit dem Krimi 'Selbs Justiz', der 1991 unter dem Titel 'Der Tod kam als Freund' von Nico Hoffmann für das ZDF verfilmt wurde. Weitere Krimis schließen sich an: 'Die gordische Schleife', für die er den Krimipreis 'Glauser' erhält, und 'Selbs Betrug'. 1995 erscheint der Weltbestseller 'Der Vorleser'."

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Doreen am 18. September 2005
Format: Taschenbuch
„Liebesfluchten" von Bernhard Schlink enthält sieben in sich abgeschlossene Geschichten, die von der Flucht aus oder in die Liebe (nicht immer nur klassisch zwischen Mann und Frau, sondern z.B. auch zwischen Vater und Sohn) erzählen. Dabei stolpern die Protagonisten unweigerlich immer wieder über ihre persönliche oder die „übergeordnete" Vergangenheit (Nationalsozialismus, Teilung Deutschlands), der sie einfach nicht davonlaufen können. Eine zeit- und raumlose Liebe scheint unmöglich zu sein. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Geschichten:
1. Das Mädchen mit der Eidechse (Thema: Kunstraub im Dritten Reich. Liebe zu einem Bild.)
2. Der Seitensprung (Thema: Eine Liebe in Berlin vor und nach der Wende, vor und nach Bekannt werden von Stasi-Aktivitäten.)
3. Der Andere (Thema: Entdecken eines Ehebruchs nach vielen Jahren. Die Ehefrau aus einem anderen Blickwinkel kennen lernen.)
4. Zuckererbsen (Thema: Beziehung eines Mannes mit drei Frauen gleichzeitig.)
5. Die Beschneidung (Thema: Das schwierige Verhältnis zwischen Deutschen und Juden, Rechtfertigungsdruck der jungen Generation.)
6. Der Sohn (Thema: Vater-Sohn-Beziehung.)
7. Die Frau an der Tankstelle (Thema: Angst vor und gleichzeitig Sehnsucht nach Veränderung.)
Alle Geschichten nehmen nicht zufällig oder plötzlich ihren unverhofften Verlauf, sondern waren schon lange durch den Charakter der Protagonisten und deren Platz in der Historie zu diesem Verlauf verdammt. Ob ein Ende ein „Happy End" ist, sei jedem Leser selbst überlassen - ein überraschendes ist es allemal. Wer Liebesgeschichten rund um Sehnsüchte und Verwirrungen, Nähe und Einsamkeit, Verstrickung und Schuld, Lebensentwürfe und Lebensverantwortung ohne Pathos lesen will, ist mit Schlinks „Liebesfluchten" hervorragend bedient. Tipp!
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von euripides50 TOP 500 REZENSENT am 8. März 2007
Format: Taschenbuch
"Es sind die vielen kleinen Lichter, die aus der Welt einen hellen und warmen Ort machen" (S. 68/9), sagt Sven, der ostdeutsche Lektor für Bulgarisch und Tschechisch, der wirklich ein kleines Licht ist, aber leider auch ein Stasi Agent, der seine Frau und seinen Freund bespitzelt. (Der Seitensprung) "Der Verdruss fraß in ihm und zehrte in kleinen Bissen sein vergangenes Leben auf", (S.117)heißt es in einer anderen Geschichte (Der Andere) über einen Witwer, der nach dem Tode seiner Frau dahinter kommt, dass ihn eben diese scheinbar so nachgiebige und allzeit zuhandene Frau jahrelang betrogen hatte. Zwischen den drei Rollen des Helga-, des Jutta- und des Veronika-Thomas kann sich der reale Thomas nicht mehr zurechtfinden (S. 172), so das er seine drei Geliebten verlässt, um als Bettelmönch durch die Gegend zu ziehen, ehe ihn ein Unfall als Krüppel in die Obhut seiner drei Geliebten zurücktreibt ( Zuckererbsen). Das sind nur drei Beispiele für die Stimmung und die Diktion der sieben Kurzgeschichten, die der vorliegende Band versammelt. Es sind Geschichten von Seitensprüngen, untreuen Ehemännern und Ehefrauen, von Erfolgreichen und Verlieren, denen eines gemeinsam ist: sie sind einsam und das gleich in einem doppelten Sinne: einsam unter ihresgleichen, aber auch einsam mit sich selbst. Die Liebeleien, in die sie sich hier und da flüchten, sind nur Surrogate, "Liebesfluchten", also nichts Existentielles, denn letztlich bleibt ein jeder allein. Leser, die diese Empfindung teilen und dieses ein wenig morbide Gefühl auf eine etwas betuliche Art literarisch nachschmecken möchten, sind mit dem vorliegenden Buch gut bedient. Gut zu lesen an einem verregneten Nachmittag, wenn man weiß, dass der Partner bald nach Hause kommen wird.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K. Günther am 8. Dezember 2006
Format: Taschenbuch
Um es vorweg zu sagen, Bernhard Schlink gehört zu meinen Lieblingsautoren. "Liebesfluchten", der Titel ließ mich dem Buch anfangs skeptisch gegenübertreten, da ich normalerweise nicht der Fanatiker von Liebesgeschichten bin. Bei Schlink war ich allerdings begeistert, es sind keine gewöhnlichen Liebesgeschichten, sondern Geschichten aus dem Leben von Menschen, deren Vergeangenheit, oder der des Landes, Ihrer Liebe im Weg steht. In jeder der sieben Geschichten trifft man auf äußerst verschiedene Menschen, die alle mit einer anderen Vergangenheit, sowie auch um die unterschiedlichsten Arten von Liebe zu kämpfen haben. Zudem ist es äußerst faszinierend, dass Schlink in der Kürze der Geschichten, soviel Leben in die Figuren bringt, obwohl er nur in Fetzen über deren Vergangenheit und Gegenwart erzählt, und man dennoch glaubt sie selbst zu kennen. Sowie es ihm auch gelingt den Geschichten allgemein so viel Leben einzuhauchen, dass man darin versinkt und man sie fühlt.

Ich habe bisher noch nie solch gefühlvolle und dennoch so weit vom Kitsch entfernte Liebesgeschichten gelesen, dieses Buch ist einfach jedem zu empfehlen, der brillante, intelligente und zudem gefühlvolle Erzähler mag. An Bernhard Schlink ist ein Meister verloren gegangen, dies hat er mit diesem Buch bewiesen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andrea Clausen am 25. Februar 2006
Format: Taschenbuch
Es sind 7 Geschichten, die jede für sich ein anderes Kapitel der Liebe durchleuchtet, meist auf bizarre und doch so vertrauliche Art und Weise. Der Autor regt mit seinen Erzählungen den Leser zum Nachdenken und Philosophieren an, so wie er es durch die Hauptfiguren selber tut. Er benutzt dazu jedoch meist abwegige Beispiele, die manchmal einfach zu unglaubwürdig sind, um sich weiterhin damit zu befassen. Dies ist wirklich schade, da manche der 7 Geschichten wirklich Gold wert sind. Dazu zählen insbesondere "Die Beschneidung", bei der sich ein Liebespaar (er ist Deutscher, sie ist JÜdin) mit der Frage der Toleranz, mit Vorurteilen und mit der tragischen Vergangenheit ihrer beiden Völker auseinandersetzt. Eine weitere überragende Geschichte ist "Der Sohn". Sie ist die kürzeste der 7 und doch eine der besten. Obwohl das Beispiel derart bizarr ist, kann der Leser die Gedanken, Überlegungen und Schuldgefühle des Vaters verstehen, wenn er über seine Beziehung zu seinem erwachsenen Sohn nachdenkt. Eine andere gute Geschichte ist "Die Frau an der Tankstelle", wobei ein altes Ehepaar versucht, ihre Ehe zu retten. Dabei hat der Mann die ganze Zeit das Gefühl, dass etwas nicht stimmt und dies macht ihn traurig, bis er eines Tages dem Traum in der Realität begegnet, den er schon seit seiner Jugend hat. Er bekommt die Chance, sein Leben zu ändern.
Leider ist der Anfang dieses Buches nicht gut gelungen. Die ersten drei Geschichten sind entweder anderen Büchern des Autors zu ähnlich oder sie sind nicht nachvollziehbar und verwirrend. Daher gibt es trotz der sonstigen Brillianz dieses Buches Abzüge und nur 3 Sterne.
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